Was ich mir wünsche

„The iPhone 3G is Game-Changing“ – die Überschrift dieses Beitrages trifft genau meine Morgengedanken. Das Mobile Internet ist noch nicht so richtig da, jedenfalls in Deutschland. Aber man kann zuschauen, wie das Kind wächst und endlich in die Schule kommt.
Heute morgen ging mir nun durch den Kopf, wie es wohl aussieht, wenn es erwachsen ist, oder wie ich mir das als ambitioniertes Elternteil wünsche:

Das mobile Interface ist komplett 3D, so einfach wie ein Apple früher mal war und startet mit meinem virtuellen Büro. (Eigentlich reicht mir zu 90% die Idee eines Büros.) Statt vieler Social Networks drehen sich alle Informationen um mich und sind entsprechend Ihrer Art in den unendlichen Räumen meines Büros versammelt. Da stehen Avatar- Boten im Empfangsraum, Kunden- Avatare im Meetingraum und kleine Biliothekarsavatare im Arbeitszimmer. Vorne in der Schlange steht die Arbeit vom Vortag. Spam wird an der Eingangstür abgewiesen. In der Galerie meiner Partner und Kunden geht ein grünes Lämpchen an, wenn ich das virtuelle Büro betrete. Gemeinsame Projekte werden in Echtzeit in den jeweiligen Hallen abgewickelt. Und ein Raum ist nur für mich. Jeder sieht, wenn ich da drin bin, aber keiner kommt rein.

Ich habe ständig überall mobiles Hochgeschwindigkeits- Internet. Aber das ist ja selbstverständlich.

Und was meinen Kommentar zur Wirklichkeit angeht: das iPhone ist eben nicht „Offen und Transparent“, wie Peter Glaser vor vielen Jahren (1996) die Zutaten des 21. Jahrhunderts bezeichnete. Und deshalb ändert es „das Spiel“ auch nicht, sondern ist nur die Eröffnung.

>> RyanSpoon.com: The iPhone 3G is Game-Changing; Game-Ending for Google Android, Blackberry?
>> via mr94: Twitter Lesetipp

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2 Gedanken zu „Was ich mir wünsche

  • 25. Juli 2008 um 09:31
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    Hort sich sehr interessant an. Doch was meinst du mit "so einfach wie Apple frühen mal war"
    Ich finde Apple ist immer noch sehr einfach zu bedienen zu mindest im gegen satz zu einem Windows PC

  • 25. Juli 2008 um 11:20
    Permalink

    Passenderweise hatte ich gestern die Diskussion im Lamian Salon: ich kenne Apple von den Betriebssystemversionen 7-9 und beziehe mich hier auf das 7'er System, das meiner Meinung nach nicht mehr erreicht wurde… Der Inbegriff intuitiven arbeitens. Wunderbar. Herrlich. Ach. (Vielleicht weil es mein Erstes war?) Zum 10'er kann ich nichts sagen, aber über Twitter kommen etliche Problemmeldungen rein.

    Und der Gegensatz zu anderen Systemen kann für ein dermaßen geschlossenes Unternehmen wie Apple kein Argument sein. Das darf dann bitte auch perfekt sein ;-)

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