Kalkofe rechnet mit dem Fernsehen ab

Wenn Kalkofe den Zustand des Mediums TV beschreibt, reichen Zitate…

„Das deutsche Fernsehen steckt momentan in seiner größten Krise“,
„Es weiß nicht mehr, für wen es Programm macht und warum. Und das, obwohl es noch nie so viele Möglichkeiten gab wie heute.“
„gesendetem Vakuum“
„gemordeter Lebenszeit“
„Programmersatzstoffen“
„schlecht ausgebildete Schnürsenkelverkäufer“ (Moderatoren)
„talentresistente Laiendarsteller“ (Schauspieler)
„Geschichten, die das Leben nie schreiben würde, weil es ihm peinlich wäre“.
„nicht mehr das Gehirn der Kollegen aus dem Ausland auf den Kopierer zu legen“
„Wer es sich leisten kann, schaltet nicht mehr ein.“
„Das Publikum weiß doch gar nicht, was es will. Deshalb ist es auch Zuschauer und nicht Macher.“
„kreativen Querschnittslähmung“
„Die, die immer einschalten, weil sie keine Alternative haben, dürfen nicht die Messgrundlage für unsere Fernsehkultur sein.“
„Machen Sie doch endlich wieder ein Programm, das Sie selbst gern sehen wollen!“
Zumindest der ProSieben-Chef gestand den Ausführungen von Kalkofes „etwas Wahres“ zu.

Noch bis Morgen zum anhören, in jedem Fall aber gut zum lesen:
>> DWDL.de Kalkofe rechnet mit dem Fernsehen ab

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Ein Gedanke zu „Kalkofe rechnet mit dem Fernsehen ab

  • 5. Dezember 2007 um 12:59
    Permalink

    Ich erinnere mich noch sehr gut an die Anfangszeiten von Kalkofe beim legendären Frühstyxradio auf Radio FFN.

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