— NACHTRAG: Zahlen für 2013 finden sich hier: Warum Social Media – Zahlen für das Marketing in Unternehmen

Die Studie von ForschungsWerk ergibt Überraschendes – und wieder auch nicht. Das am meisten genutzte Social Network in Deutschland ist Stayfriends mit fast 30% aller Internetnutzer.

„Es folgen Wer-kennt-wen? (20%), Xing (15%), StudiVZ (13%), Facebook (10%), MeinVZ (9%), MySpace (8%) und Lokalisten.de (6%).“ (Quelle: fuellhaas.com)

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Zahlen zur Nutzung und Bekanntheit von
sozialen Netzwerken in Deutschland

Überraschend ist es, weil StayFriends in den Diskussionen kaum auftaucht, weniger überraschend ist es, weil viele „normale Internetnutzer“ meines Bekanntenkreises dieses Netzwerk gerne nutzen und ohne Zögern beret sind, die Premium- Gebühr zu bezahlen.
Der Grund ist meines Erachtens recht einfach, denn der Kontakt zu ehemaligen Mitschülern und die Neugier über deren „Verbleib“ und Werdegang ist Antrieb genug. Zumal Stayfriends nur ein kleines Maß an Aktivität verlangt und die Einstigeshürden gering sind. Der virale Faktor, nämlich andere MItschüler auf die Plattform zu holen setzt exakt bei diesem Interesse an.

Aus dieser Sicht unterscheiden sich die Teilnehmerzahlen in den Netzwerken auch anhand des Grades der gewünschten Aktivität Online. Je öfter man reinschauen muss und dabei auch noch handeln, desto weniger Mitglieder hat ein Netzwerk. Xing steht in dieser Reihe wiederum weiter oben, weil das Metathema der Plattform sowieso Teil geschäftlicher Aktvitäten ist. Die Betonung auf Online fällt in der Wahrnehmung nicht annähernd so stark aus, wie z.B. bei Facebook. Dessen Verbreitung hatte im übrigen zu Beginn die gleiche Antriebskraft wie Stayfriends hierzulande. Da hat StudiVZ sozusagen etwas ganz Wesentliches übersehen – nämlich den riesigen Cluster der ehemaligen Studenten und Schüler.

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