Die Summen für politische Kampagnen in den USA sind für deutsche Verhältnisse astronomisch. Nun fallen die Vorwahlen in diesem Jahr auch etwas aus dem Rahmen, aber dafür liefern sie anschauliches Zahlenmaterial.

Die New York Times schreibt, wo die Gelder herkommen und wo sie hingehen. Das ist interessant. Während bei Hillary viele große Summen gespendet werden und in viele kleine Maßnahmen gehen (Events, Sandwich-Lieferservice), sind es bei Obama sehr viel mehr kleine Summen, die wiederum in große Maßnahmen gehen (Werbung). Wenn es um den Erfolg der Kommunikationsstrategien geht, ist das schwer zu interpretieren und lässt schnell falsche Schlüsse zu.
Zum Beispiel sind die Events bei Hillary keine Volksfeste, sondern „nur vom Feinsten“. Während Obama wenig Geld vor Ort ausgeben muss – das machen seine Fans von sich aus. Aber gerade der Vergleich zu den Republikanern – die im Augenblick viel Geld für den eigentlichen Wahlkmapf sparen – zeigt, daß es nicht die Budgets, sondern die Botschaften sind, die den Erfolg ausmachen. Genau dann spült sich das Geld automatisch in die Börse.

Spannend ist auch, daß die Gelder fast ausschließlich aus den drei großen urbanen Regionen stammen: Ostküste, Westküste, Chicago-Area.

>> New York Times: Spending by Clinton Campaign Worries Supporters
>> %popup(20080222-Wahlkampf_USA_2008_Ausgaben.jpg|750|684|Chart zu den Ausgaben und Einnahmen)%>
>> Interaktives Chart: the money race
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>> Injelea: Markenkontrolle: Hillary Clinton vs. Barack Obama

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