Das Content Marketing mausert sich. Nach dem Startschuss durch Unternehmen wie Coca-Cola und Schwartzkopf, sind ein paar Jahre vergangen. Wo stehen wir heute? Die Agentur namics hat eine qualitative Befragung bei 59 Unternehmen in Deutschland und der Schweiz durchgeführt, die den Kern gut wiedergibt.

Summary: Führende Unternehmen sind in die Vollen gegangen und haben die letzten vier Jahre gut genutzt. Sie haben erkannt, daß Content Marketing ein strategisches und taktisches Dach über alle Kommunikationsmaßnahmen ist. Je nach Auslegung des Begriffes kann es Werbung, PR, Digital und Vertrieb integrieren.
Bei weiter Auslegung kann auch die Produktentwicklung und das Beispiel der Audi Urban Future Initiative dazu gezählt werden.

Diese Maßnahmen stehen im Zentrum des erfolgreichen Einsatzes:

  1. Content Strategie,
  2. interne Schulungen,
  3. Learning by Doing,
  4. messen und analysieren der Aktivitäten,
  5. mindestens zwei Personen für Content Marketing

Zahlen aus der Befragung:

  • 85% der Befragten betreiben Content Marketing,
  • 53% seit mind. vier Jahren.
  • Das Thema hat große Bedeutung, aber nur 10% des Kommunikationsbudgets;
  • 2015 wollen zumindest 17% der Befragten auf 20-40% des Kommunikationsbudgets erhöhen
  • erst 18% schätzen ihre Organisation als ausgereift ein und
  • nur 1/3 hat eine Strategie.
  • Wichtigstes Ziel: Interesse bei den Zielgruppen steigern,
  • aber nur 37% kommunizieren Themen der Zielgruppen.

Fast schon dramatisch: Blogs und Foren werden weiterhin oft ignoriert. Bei den klaren Argumenten (höherer Traffic, eigener Content, Technologie, Community), muss man – immer noch – von einem mangelnden Verständnis digitaler Medien ausgehen.

Entsprechend fällt der Vorschlag von namics für den schnellen Einstieg in das Content Marketing aus:

„…Content Guidelines und einer dezidierten Redaktion zu beginnen, den Erfolg kontinuierlich zu messen und mittelfristig eine Content Strategie als Dach über alle Kommunikationsaktivitäten zu erarbeiten“ Studienleiterin Gergina Hristova, namics

Bildquelle Artikelbild: „Upset the status quo

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