Markt Trends 3 — Premium zwischen Macht und Gewissen

Die Ver­schie­bung der Märk­te in Pre­mi­um und Dis­count ist schon min­des­tens 15 Jah­re alt. Eine Gegen­ent­wick­lung ist die Nivel­lie­rung der Mit­te, wie im letz­ten Bei­trag dar­ge­stellt. In die ande­re Rich­tung zei­gen die neu­en Pre­mi­um- Sym­bo­le. Ganz vor­ne: Macht, vor allem in ver­spiel­ter Männ­lich­keits- Ästhe­tik. “Lam­bor­ghi­nis im Tarn­kap­pen­bom­ber-Design, Jagd­tro­phä­en, Mili­tärchic und archai­sche Form­spra­che ste­hen für Macht über Leben und Tod”. Aber auch die Macht über das eige­ne Selbst, wie es im High­Fa­shion Schlam­pen Look von Pra­da etc. auf der weib­li­chen Sei­te zum Aus­druck kommt. Wobei selbst hier die Fan­ta­sie als Mar­ken­bot­schaft und damit der Intel­lekt der Kun­den wie­der Raum gewinnt.

Als Kon­trast­pro­gramm zum Hoch- Pre­mi­um- Seg­ment, steht das sozia­le Gewis­sen in der obe­ren Mit­tel­schicht. Die Unter­schei­dung von Ange­bo­ten fin­det nur noch peri­pher über das Ange­bot statt, son­dern über sozia­le Sym­bo­li­ken, wel­che die indi­vi­du­el­le Posi­tio­nie­rung des Kun­den in der Gesell­schaft ermög­li­chen. So sind selbst Bio­food und Bio­tex­ti­li­en viel mehr als Sym­bo­le der eige­nen Intel­li­genz zu ver­ste­hen, denn als Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten. Sie­he auch: Die Neo-Ökos.

» via News­let­ter: euro­päi­scher ver­band life­style (EVL),
Her­aus­ge­ber Hei­ke Tscher­win­ka
» aus Peter Wip­per­mann: EHLITE Maga­zi­ne der Éco­le hôte­liè­re de Lau­sanne (erscheint im Juli 2008)

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