So der Report einer WPP Tochter, der nächste Woche erscheint. Er gilt für Großbritannien und für 2009. Schon in diesem Jahr liegen beide Medien fast gleich auf. Die Investitionen in TV betragen demnach 3,5 Mrd. Pfund. Die Ausgaben für Online- Werbung werden die Werbetreibenden:

„im laufenden Jahr noch einmal um gut 30 Prozent auf 3,4 Milliarden Pfung anheben. Damit würden die Onlinevermarkter die Lücke zum traditionell umsatzstärksten Werbemedium TV nahezu schließen.“

Das betrifft nur die Werbung im Internet, nicht die anderen Einsatzgebiete, wie E-Mail- Marketing und die eigenen Websites, geschweige denn Maßnahmen im integrierten Marketing über Online- Medien.
Ich frage mich, ob die Werbeindustrie überhaupt die passenden Konzepte hat, um dieser Realität der Medienlandschaft gerecht zu werden. Von der Strategie her ist die PR viel besser geeignet, Dialog- oder eben echte Kommunikationskonzepte für Kampagnen zu entwickeln. Der Computer ist ein echtes Kommunikationsmedium. Die strategische Aufgabe der klass. Werbung besteht also mehr und mehr darin, Breite zu erzeugen und die Maßnahmen an die wenigen verbliebenen reinen Offline- Zielgruppen anzupassen.

Es mag bei diesen Zahlen nicht vermessen sein, zu prognostizieren, daß Online in wenigen Jahren die führende Werbegattung ist. Das meine ich qualitativ und konzeptuell, weniger quantitativ und von seiten der Reichweite. Aber wer weiss. Der Computer ist das führende Medium, wenn man die Gesamtnutzung betrachtet (Arbeit, Information, Spiele, Unterhaltung). Unser Zeitalter ist ein Computerzeitalter.

>> Horizont: Internet löst TV bald als umsatzstärkstes Werbemedium ab
>> Ecin: Die Zahlen aus globaler Sicht

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