How do you shop? — Archetypen im Einkaufsverhalten für Marken.

Damals™ hat­te man ein oder zwei bekann­te Geschäf­te. Dort wur­de geschaut, ver­gli­chen und letzt­lich gekauft. Man­ches auf Rei­sen erstan­den. Heu­te sind wir end­los lan­ge im Inter­net auf der Rei­se nach dem rech­ten Pro­dukt. Man­ches wird im Geschäft erstan­den. Vie­les hat sich ver­än­dert.

Ver­gan­ge­ne all­ge­mei­ne Ziel­grup­pen­be­schrei­bun­gen sind Ergeb­nis einer gewis­sen Denk- und Pla­nungs­faul­heit einer­seits und feh­len­der Infor­ma­tio­nen ande­rer­seits.” Hart­mut Scheff­ler, Geschäfts­füh­rer TNS Infra­test, Mün­chen

Grund genug für die Wer­beAgen­tur Leo Bur­nett, welt­weit Käu­fer­ty­pen zu unter­su­chen. Ent­stan­den sind Arche­ty­pen im Ein­kauf. Wel­cher Typ sind Sie? Mehr noch: wel­cher Typ bei wel­chen Pro­duk­ten? Denn je nach Bran­che, ver­än­dert sich das Ver­hal­ten der Käu­fer. Seit Jah­ren ist bekannt, daß das Käu­fer­ver­hal­ten immer unbe­kann­ter gewo­den ist. Schlaf­lo­se Nächs­te für das Mar­ke­ting. Da kom­men die Arche­ty­pen ins Spiel. Je nach Pro­dukt und Land las­sen sich so Kauf­pro­zes­se bes­ser ein­schät­zen:

Peopleshop Archetypes by LeoBurnett

 

(Die Arche­ty­pen als Info­gra­fik auf Insta­gram.)

Wuss­ten Sie,

  • das die Deut­schen zu 166% eher aus Spaß shop­pen, als die Spa­ni­er,
  • die Ita­lie­ner zu 68% eher auf einen guten Deal ansprin­gen, als die Deut­schen
  • und zu 170% eher Sozia­le Netz­wer­ke zum shop­pen nut­zen, als die Fran­zo­sen?

Die­se und mehr inter­es­san­te Insights fin­den sich auf der Info­gra­fik von Leo Bur­nett (klick = PDF):

Infografik von Leo Burnett

Noch span­nen­der ist der Hin­ter­grund: ech­te Daten erset­zen Sinus­mi­lieus und Semio­me­trie. Das Kun­den­ver­hal­ten ist wich­ti­ger, als sozio­de­mo­gra­phisch basier­te Werte­mo­del­le, so die Hori­zont. Die stra­te­gi­sche Ana­ly­se folgt dann  dem Mus­ter (klick Bild rechts):

  1. Markenanalyse nach Kaufverhalten nach Leo BurnettArche­ty­pen — Was bin ich.  —>
  2. Ein­kaufs­mo­dus — Was ich tue. —>
  3. Erwar­tun­gen — Was ich möch­te —>
  4. Kon­takt­punk­te — Was ich nut­ze.

 

 

Bild­quel­len: aus der Stu­die und von den ver­link­ten Web­sei­ten.

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