Frauen: 25–54

Der Trend ist weib­lich”, so der Titel eines Fach­ar­ti­kels von Petra Sam­mer, Ketchum im Bran­chen­ma­ga­zin Digest zur Stu­die „Women 25–54“.

Petra Sam­mer: Frauen ent­schei­den über 80 Pro­zent aller Haus­halts­aus­ga­ben. Dies schließt auch grö­ßere Inves­ti­tio­nen wie Immo­bi­lien oder die Woh­nungs­ein­rich­tung ein, die von Frauen maß­geb­lich beein­flusst werden.”

Und ein­mal ehr­lich, wel­cher Mann würde nicht sogar beim Auto­kauf auf die Mei­nung der Frauen ach­ten? Frauen sind also wich­tig, sie sind aber auch Besonders.

Was die tech­ni­sche Grund­lage angeht, so sind Frauen “Multi-Tasking” und sogar “Multi-Minding” fähig, beschäf­ti­gen sich also mit vie­len Din­gen gleich­zei­tig. Eine Fähig­keit, die bei der Viel­zahl der sozia­len Netz­werke nicht hin­der­lich ist. Man möchte fast mei­nen, Frauen sind für Twit­ter geboren.

Was die Inhalte der Kom­mu­ni­ka­tion angeht, sind Ihre Anfor­de­run­gen aller­dings noch dich­ter am Ideal des Mar­ke­ting 2.0:

[Thema: Inhalte] Frauen wün­schen sich glaub­wür­dige Bot­schaf­ten und Bot­schaf­ter, bezie­hungs­weise Infor­ma­ti­ons­quel­len. Der Nut­zen eines Pro­duk­tes oder The­mas muss klar her­aus­ge­stellt wer­den. … [Thema: Multi-Media] Denn Frauen nut­zen mehr Quel­len als Män­ner. Die meist­ge­nutz­ten Infor­ma­ti­ons­quel­len für Frauen sind Medien und Zei­tungs­be­richte (62 %), gefolgt von Freun­den und Ver­wand­ten (51 %). Mit 23 Pro­zent folgt an drit­ter Stelle das Inter­net, dem wach­sende Bedeu­tung zukommt. … [Thema: Bezie­hungs­mar­ke­ting] So bevor­zu­gen Frauen im Ver­gleich zu Män­nern eine emo­tio­na­lere, bezie­hungs­ori­en­tierte Anspra­che, aus­la­dende Super­la­tive ver­feh­len dage­gen ihre Wirkung.”

Schön, wenn Mar­ke­ting 2.0 und Ziel­grup­pen­de­fi­ni­tion so har­mo­nisch zusammenkommen.

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