Facebook und Online im Marketing — Übersicht zu den Zahlen

Das Munich Digi­tal Insti­tut hat eine umfas­sen­de Ana­ly­se zu den Nut­zern von Face­book erfasst, hin­sicht­lich Ihrer Demo­gra­fie und Kauf­kraft. Der Tenor des Bei­trags ist: Zah­len ver­sus Medi­en­hype, denn die Behaup­tung “Teen­ager nut­zen Face­book nicht mehr” ist nicht zu hal­ten.
Mehr noch wur­de hier eine sub­stan­zi­el­le Über­sicht erstellt, die Zah­len im Online Mar­ke­ting über­sicht­lich dar­stellt, ver­gleich­bar macht und die Sie lesen soll­ten!

Inso­fern möch­te ich nur die wesent­li­chen Zah­len notie­ren und ver­wei­se ansons­ten auf den umfas­sen­den Bei­trag, in dem auch Hin­ter­grün­de zur Berech­nung zu fin­den sind:

  • 19 Mil­lio­nen täg­lich akti­ve Nut­zer in Deutsch­land (Okt 2013, aktu­ells­te, ver­füg­ba­re Zah­len)
  • Alters­grup­pen nach Anteil der Nut­zer (Nov 2014):
    • 25–34 Jäh­ri­ge 31%
    • 18–24 Jäh­ri­ge 26%
    • 35–44 Jäh­ri­ge 19%
    • 45–54 Jäh­ri­ge 15%
    • 55–64 Jäh­ri­ge 6%
      • -> 25–44 Jäh­ri­ge über 50% = über 10 Mil­lio­nen
  • Rand­no­tiz: Damit liegt die Reich­wei­te von Face­book in der “wer­be­re­le­van­ten Ziel­grup­pe der 19–49 Jäh­ri­gen” weit über der durch­schnitt­li­chen Reich­wei­te eines TV-Sen­ders.
  • durch­schn. Nut­zungs­zeit von Mes­sen­gern (wie Whats­app) liegt bei 98 Minu­ten täg­lich bei den 14–49 Jäh­ri­gen
  • 50% der 14–17 Jäh­ri­gen könn­ten auf Face­book am Wenigs­ten ver­zich­ten, ver­sus 39% bei Whats­app
  • monat­li­che Ver­weil­dau­er bei Face­book: 7h 43m nur über die mobi­le App
  • Kauf­kraft, “schon mal im Inter­net ein­ge­kauft”:
    • 14–29 Jäh­ri­ge 96%
    • 30–49 Jäh­ri­ge 94%
    • 50–64 Jäh­ri­ge 89%
    • 65+ 79%
  • Marketing_Zahlen_Facebook_Online_KaufkraftKauf­kraft, ver­glei­chend: Alters­grup­pen und Gehalts­vo­lu­men
    • 18–24 Jah­re ::: 4.94 Mill. Nut­zer = 26% :::  154 Mrd.€
    • 25–34 Jah­re ::: 5.89 Mill. Nut­zer = 31% ::: 277 Mrd.€
    • 35–44 Jah­re ::: 3.61 Mill. Nut­zer = 19% ::: 209 Mrd.€
  • das höchs­te Gehalt mit ca.  58 Jah­ren

Chris­ti­an Hen­ne von Munich Digi­tal trifft im Fazit zudem eine fun­da­men­ta­le Ein­schät­zung: die Medi­en sind kein guter Rat­ge­ber, wenn es um inhalt­li­che The­men im digi­ta­len Mar­ke­ting geht. Und das, wie ich hin­zu­fü­gen möch­te, seit nun­mehr über 20 Jah­ren.

Bild­quel­le: Munich Digi­tal

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