Eine kleine Geschichte der Reichweite

Seit Anbe­ginn wird der Sinn des Inter­net für die Wer­bung anhand der Reich­weite dis­ku­tiert. Wir nann­ten das immer “Alter Wein in neuen Schläu­chen”. Sicher, die Meß­größe TKP (Preis für tau­send “Kon­takte” mit der Wer­be­bot­schaft) hilft, die Kom­ple­xi­tät des Wer­be­mark­tes zu redu­zie­ren und Ent­schei­dun­gen leich­ter zu machen.

Ich habe aber den drin­gen­den Ver­dacht, daß diese Meß­größe alles nur schlim­mer macht (Nur ein Bei­spiel — Grö­ßen­ver­gleich Seite 5). Wel­chen Nut­zen haben Wer­ber, wenn Sie das Fal­sche mes­sen? Was, wenn alleine durch diese unge­eig­nete Methode mehr als die berühm­ten Ford’schen 50% der Wer­be­gel­der ver­schwen­det werden?

Dazu sollte man beden­ken, daß Inter­net– Wer­bung an sich schon zu kurz greift. Zum einen ist das Medium “Inter­ak­tiv”, zum ande­ren berührt es mehr, als nur die Mar­ke­ting– Kom­mu­ni­ka­tion — eben das gesamte Mar­ke­ting.
Eine Micro­site ist genauso Wer­bung, wie ein Ban­ner oder eine Text­wer­bung. Letzt­end­lich haben sich auch die berüch­tig­ten Reich­wei­ten im Inter­net mas­siv erhöht. Höchste Zeit also, eine alte Dis­kus­sion wie­der zu beleben.

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One Response to Die PR Blogger Kolumne

  1. Muse­ums­reif
    “Nach Ansicht der AGOF ver­liert die Messgröße Page­im­pres­sion zur Bewer­tung von Onlinewerbeträgern ste­tig an Bedeu­tung” Nach mei­ner Ansicht hätte sie das vor 10 Jah­ren schon tun sol­len. bedingt unter…

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