Da heute selbst aus ein­fa­chen Mee­tings schnell ein Brain­stor­ming wird, lohnt es sich, einige Grund­la­gen zu erin­nern. Deskmag, Spe­zia­list für offene Büros, gibt eine Über­sicht. Ich fasse das kurz zusam­men, falls jemand kurz vor einem Brain­stor­ming schnell nach­schla­gen möchte:

  1. Für neue Ideen sind Brain­stor­mings nicht geeig­net! Das geht alleine bes­ser. In Brain­stor­mings wer­den die Ansich­ten der Teil­neh­mer auf eine Idee gesam­melt! Dazu gehört Vor­be­rei­tung oder vor­han­dene Erfah­run­gen.
    -> kon­krete Auf­gabe zur Idee for­mu­lie­ren
    -> zu Beginn ein­zeln arbei­ten las­sen, erst dann in der Gruppe diskutieren
  2. Kri­tik im Brain­stor­ming ist mög­lich, aber erst spä­ter im Ver­lauf. In der krea­ti­ven Phase keine Kri­tik, bei der Zusam­men­fas­sung einer Lösung dient Kri­tik der Aus­ar­bei­tung.
    -> kri­ti­siert wird nie die Idee eines ande­ren
    -> Kri­tik soll Schwach­stel­len ausarbeiten
  3. Kein Brain­stor­ming ohne expli­zi­ten Mode­ra­tor. Seine Auf­ga­ben: auch stille Teil­neh­mer betei­li­gen, Rich­tung der Dis­kus­sion len­ken. Ansons­ten besteht die Gefahr, daß man schnell Off-Topic wird, fach­lich wie per­sön­lich.
    -> Mode­ra­tor ist unbe­tei­ligt am Thema
    -> Mode­ra­tor fasst zusam­men und strukturiert
  4. Was ist mit den Ergeb­nis­sen? Der Mode­ra­tor ver­teilt die erfolg­rei­chen Ideen auf ver­ant­wort­li­che Teil­neh­mer.
    -> Zusam­men­fas­sung direkt nach dem Brain­stor­ming.
    -> Ideen eva­lu­ie­ren, prio­ri­sie­ren und zu Pro­to­ty­pen machen.

Zum Schluß noch drei zusätz­li­che Techniken:

  • jeder Teil­neh­mer bekommt fest­ge­legte Rede­zeit, damit nicht immer der­glei­chen spricht
  • das Pro­blem wird Schritt für Schritt rück­wärts bis zu sei­nem Ursprung erarbeitet
  • wäh­rend des Brain­stor­mings wer­den ver­schie­dene Rol­len ein­ge­nom­men, z.B. Kunde, Wett­be­werb, Betroffene

Quelle und Bild­quelle: Deskmag, Art of Brainstorming

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