Man wird mich für verrückt halten. Eine ellenlange Kritik zur ersten Twitterlesung gestern in Berlin. Aber Literatur und Sprache begleiten mich mein ganzes Leben und ich sehe, wenn neue Formen in die Zeit passen. Während viele Twitter für Blödsinn erster Kategorie und Zeitverschwendung halten, entdeckten die Autoren von Twikrit die Perlen im Ozean des Vergessens. Die Präsentation derselben – so unschuldig wie nur ein erstes Mal sein kann – begeisterte zutiefst. (Um im Kontext des Blogs zu bleiben:) Texter dieser Welt – schaut auf dieses Tool und erkennt, daß ihr diese Welt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt.

„Das erste Mal ist immer besonders. Weltpremieren sowieso. Was ist überhaupt eine Twitterlesung? Das war die Frage des Abends. Twitter = sms im Kollektiv. Permanente, oft sehr persönliche Gedankensplitter. Mit Bezug auf das eigene Leben in Jetztzeit. Sichtbar und vielmehr unsichtbar mit anderen verbunden. Freunde, Fremde. In diesem Sinn auch lebendige Literatur und damit Lesungswürdig. Als neues Format aber nicht immer einfach zu handhaben. Was Literatur ist, weiss man. Aber wie geht man mit der Lebendigkeit um?“

>> Weiterlesen auf Qype: Bewertung zu twitterlesung von KMTO
* Jonny Häusler, Moderator der Twitterlesung, sinngemäß

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