Eigentlich als Auswertung der „Le Web“ gedacht, wird dieser sehr lesenswerte Beitrag zur Abrechnung mit der Web 2.0 Bewegung selbst:
Viel Community, wenig (wirtschaftliche) Substanz – die Kernaussage stimmt für die Veranstaltung, die Web 2.0 Szene und für den geringen Einfluß von Web 2.0 auf die klassische Wirtschaft.

Nachtigall, ick hör Dir trapsen – 2008 wird das Jahr nach der Frage der wirtschaftlichen Bedeutung des Web 2.0. Inhaltlich, organisatorisch, ökonomisch.

„Es fehlen: Die klassische Wirtschaft, die Marken, die Industrie als solche. Sie glänzen durch komplette Abwesenheit.“

Sie fehlen, so die Vermutung in den Kommentaren, weil es an Substanz fehlt. An nachvollziehbarer wirtschaftlicher Bedeutung.
Bis jetzt geht es um einen Trend der digitalen Boheme. Sicher, daß war auch im Web 1.0 so. Aber in der zweiten Runde zum zweiten Web, werden die gewinnen, die auch „die Frisörin“ von den neuen Möglichkeiten überzeugen können.

Aus Sicht der Produktentwicklung (mein Artikel erscheint am 21.), stehen die Macher im Web 2.0 in der Phase zwischen „Was geht mit der Technologie“ und „Welche Features sind cool“, d.h. die „Experiance“ der Nutzer, also Angebote, die einfach & sinnvoll sind, werden die Schlacht entscheiden. Das bedeutet auch, da ist noch viel Luft für neue Unternehmungen.

>> Themenblog: Gedanken zur LeWeb3

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