Der erste echte Zeitungsartikel 2.0? Kennt jemand die Geschichte „Die Kuh im Propeller“? Da versucht ein Pilot den Bauern der russischen Steppe ein Flugzeug anzudrehen und verhaspelt sich vor lauter Begeisterung, so daß am Ende nur Schrecken übrigbleibt.

Recht ähnlich gehen einige Protagonisten des Social Web mit den Vertretern der klassischen Medien um. „Könnt Ihr auch die Zeitungen platt machen? Klar, überhaupt kein Problem.“

Die Wirklichkeit sieht anders aus und das ist auch gut so. Schade, daß erst ein Flugzeug im New Yorker Hudson River notlanden muss, um ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration zu zeigen. Schade, daß ein Blogger zeigen muss, was mit „Meta- Kompetenz für Journalisten“ gemeint ist.

Ebenjener hat die verschiedensten Meldungen aus den Medien (incl. Web 2.0) zu einer Story zusammengestellt. Sein „Artikel“ gibt neben den übersichtlichen Informationen zum Geschehen auch persönliche Eindrücke und Expertenstimmen wieder – klassische Anforderungen an einen guten journalistischen Beitrag. Qualitätsjournalismus 2.0 sozusagen. Ein Beispiel für Storytelling im Journalismus sozusagen. Wer den „Zeitungsartikel 2.0“ lesen möchte, klicke nach dem Link auf das Flugzeugbild und dann immer „Next“:

I am only a few blocks from the Hudson, but I learned of the U. S. Air crash shortly after it happened on . . . Twitter. Hmm…

Hudson crash, Lifestreamed by Storytlr

Zugabe:

Die Kuh im Propeller

mit Manfred Krug

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