Zeitungen werden zerrissen zwischen der sinkenden Nutzung gedruckter Exemplare und den geringeren Einnahmen für Online- Werbung. (In diesem Beitrag: 7% der Werbebudgets bei 20% Nutzung). Die New York Times beschäftigt einen „praktischen Futuristen“ (Michael Rogers), damit sie für die weitere Entwicklung gewappnet ist. Dieser sieht selbige so:

„In fünf Jahren, sagt Rogers, werde es mindestens zehn verschiedene Versionen der Zeitung geben, eine auf Papier, die übrigen elektronisch. Auf dem Fernseher im Wohnzimmer, auf dem Computer, auf modernen Handys wie dem iPhone, als Video oder auf Geräten, die überhaupt erst noch entwickelt werden.“

Die wichtigste Kraft für den Multi- Medialen Medienkonsum sind billige, schnelle, mobile Netze. Die sieht Michael Rogers ab 2009, wenn das analoge TV abgeschaltet wird und neue Bandbreiten für das Netz frei werden. In diesem Rahmen werden sich auch werbefreie, bezahlte Medien a'la Pay-TV durchsetzen. Alternativ gäbe es sonst nur 100% werbefinanzierte Medien
Spannend: eines der Geräte, das Rogers testet, erzeugt einen virtuellen Bildschirm.

>> Die Zeit: Onlinezeitungen: Auf dem Weg in die digitale Zukunft

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