Die Amis lie­ben kraft­volle Aus­sa­gen, aber in gewis­ser Weise haben sie recht. Es wird eine qua­li­ta­tive Ände­rung in der Online– Wer­bung geben, die auch in der Klas­sik nicht unbe­ach­tet blei­ben wird.

Die Macht im Inter­net wech­selt gerade von Web 1.0 und Google auf Web 2.0 und — den Nut­zer. Die der­zei­ti­gen Pro­zesse wei­ter­ge­dacht, pas­siert nichts ande­res, als daß nicht mehr Google das wesent­li­che Tor ins Netz ist, son­dern “meine Seite” auf mei­ner Web 2.o Plattform.

Dadurch erge­ben sich ein paar wesent­li­che Ände­run­gen in der werb­li­chen Anspra­che. Zum Bei­spiel wer­den aus Anzei­gen Spon­so­rings. Und:

“The new model crea­tes a more trus­ted environ­ment for reaching high-value, fre­quent purchasers, whe­ther of air­line tickets, elec­tro­nics, clo­thes or other items. Where does that leave the less-frequent purchasers? Pro­bably loo­king to their fri­ends rather than to adver­ti­sing for advice.”

Für etli­che Mil­lio­nen tref­fen diese Aus­sa­gen jetzt schon zu, glo­bal gese­hen. Die sprach­li­che Zukunfts­form gilt also für die ande­ren Millionen.

Apropo Spra­che: ob das Wort “Tar­ge­ting” nicht mal abge­schafft wer­den kann? Gerade im Bereich “Beha­vio­ral Tar­ge­ting” trifft ein Wort mit der ursprüng­li­chen Bedeu­tung “zie­len und schies­sen” schlecht.

» WSJ.com: The Com­ing Ad Revolution

Tagged with:   (Leser: 632)
 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>