Wie siehst das Inter­net in Zukunft aus? Der Ex-Wired Chef­re­dak­teur, Kevin Kelly, meint, es wird “The One”, die erste Maschine der Mensch­heit, die nie­mals aus­fällt. Wie gesagt, EINE Maschine. Ein etwas, das in 40 Jah­ren die Denk­ka­pa­zi­tät der Mensch­heit über­holt haben wird. Der Preis: Offen­heit und Trans­pa­renz, denn ohne bei­des wird the One seine Dienste nicht aus­füh­ren können.

Dabei kommt in den Dis­kus­sio­nen, u.a. in den Inter­views zur Webi­nale, immer wie­der ein Begriff vor: Ubi­qui­tous. Das Inter­net wird in Zukunft vor allem eins sein: Unauf­fäl­lig. Im Hin­ter­grund erfüllt es mit Leich­tig­keit in jeder Bedeu­tung sei­nen Dienst.

Mas­hable hat eine inter­es­sante Liste von Tech­no­lo­gien vor­ge­stellt, die auf die­sem Weg sind. Eini­ges gibt es schon jetzt, ande­res ent­wi­ckelt sich noch. Die span­nends­ten, weil prak­ti­ka­bels­ten Tech­no­lo­gien sind:

1. The Arduino — One Tough Little Italian

Ein klei­nes Chip– Board, daß nor­male Geräte an die Netz­werke anschließt. So schickt der Back­ofen einer Bäcke­rei in Lon­don Tweets raus, wenn die fri­schen Back­wa­ren fer­tig sind. Das mag sinn­los erschei­nen, aber genau das ist der Punkt: die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten sind unendlich.

2. RFID Tags & Transponders

Neben den vie­len “offi­zi­el­len” Ein­satz­mög­lich­kei­ten wie RFID im Aus­weis oder in der Logis­ti­kette, wer­den die win­zi­gen, bil­li­gen Chips immer wei­ter in die Welt der Dinge vor­drin­gen und die Auto­ma­ti­sie­rung des All­tags vor­an­schrei­ten las­sen. Mit RFID bekom­men Dinge eine Sprache.

3. Geo­ma­gne­tic Sen­sors in Mobile Devices

Map­ping ist die neue Loka­li­sie­rung: dank all­seits ver­füg­ba­rer GPS– Dienste — und wer hätte vor 5 Jah­ren gedacht, was wir damit neben Auto­fah­ren alles anstel­len — müs­sen wir uns Orte nicht mehr mer­ken. Unser direk­tes Umfeld hat sich enorm erwei­tert. Die geo-magnetischen Sen­so­ren ver­fei­nern die Loka­li­sie­rung durch GPS noch­mal um ein Viel­fa­ches. Das Handy wird damit aus­ser­dem zum Kom­pass — also nichts wie auf in die Natur, High Tech für High Touch.

4. Opti­cal Pat­tern Reco­gni­tion & Aug­men­ted Reality

Die Orga­ni­sa­tion von Daten kann sehr zeit­auf­wän­dig sein. Wer seine digi­ta­len Foto­mas­sen sor­tie­ren möchte, kann ein lan­ges Lied davon sin­gen. Die Maxi– Sin­gle der nerv­tö­ten­den Tätig­kei­ten. Neue Bil­der­ken­nungs­dienste hel­fen aber nicht nur hier­bei — son­dern ver­bin­den Daten mit der Rea­li­tät, zum Bei­spiel bei der Anrei­che­rung einer Umge­bung mit Infor­ma­tio­nen in Echt­zeit. Ein Bei­spiel: wir hal­ten das Handy auf einer via Map­ping gefun­de­nen Spe­zi­al­bä­cke­rei und erfah­ren, was die Kun­den von dem Geschäft hal­ten und wel­che Back­wa­ren dort die Bes­ten sind.

5. OpenID, OAuth, and the Iden­tity Graph

Das wich­tigste Thema ist bei all’ dem sicher die Sicher­heit, ergo Daten­schutz. Offene [sic!] Ver­fah­ren zur Athen­ti­fi­zie­rung sind der Weg dort­hin. Sie erst geben uns per­sön­lich die volle Kon­trolle über die Daten, die wir auf dem Weg zurück­las­sen oder in denen wir leben.

» via Mas­hable: 7 Tech­no­lo­gies Shaping the Future of Social Media

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