Ein Fazit des gestrigen Kongresses: Das Internet ist nicht ein Medium, es sind viele und Ihre Zahl wächst. Es existieren u.a. viele Plattformen mit permanenten Nutzerzahlen zwischen 1-20 Millionen, die sich gezielt mit Werbung belegen lassen. Dabei sind überwiegen interaktive Werbeformen (oder Marketing), statt klass. Webwerbung erfolgreich. Da viele Unternehmen diese Möglichkeiten kaum nutzen, entstehen echte Chancen.

Die interessanteste Zahl: dank Open Social wird es möglich, 300 Millionen Nutzer auf den verschiedensten Plattformen zu erreichen. Demografische Daten werden direkt gefiltert. „Soziale Werbung“ nutzt aber auch die Verbindungen zwischen Menschen. Das echte „Verhaltenstargeting“ braucht noch etwas, ist aber im Prinzip schon möglich. Widgets sind _die_ Maßnahme.

BMW Innovationsmarketingmanager Tony Douglas unterteilt die Medien gekonnt in einen Shorttail (klass. Medien) und einen Longtail.Im Longtail gibt es „More complexity but richer sound“. Zudem zeigt er, daß Automotive die am meisten gebloggte Branche im Internet ist (500.000 Blogs talking about BMW), YouTube keineswegs für Kids (50% über 35 Jahre) und 95% der Autokunden sich online informieren.
Seiner Meinung nach ändert sich die Aufgabe der Markenführung von „Kontrolle“ zu „Orientierung“.

Komplexität ist das Thema Nr. 1 für Marketingabteilungen. Die Organisationen müssen ebenfalls integriert werden.
Die nächste Herausforderung ist es, Kampagnen über einen längeren Zeitraum zu denken und zu steuern.

Sehr spannend: moreTV – umfassende Konvergenz im TV. Im Kern wird der Fernseher digitalisiert, wobei analoge und digitale Signale gekonnt kombiniert werden. Internet wird über W-Lan integriert. Am besten: die Oberfläche ist einfach und für Couch- Kartoffeln gemacht.

Nicht zuletzt: Das Vista- Widget von YAVIDO ist spitze. Video- Radio neben der Arbeit ;-)

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