Unternehmen können nicht unsichtbar sein

Man­che Din­ge haben Bestand, wie die­se 8 The­sen zur “Goog­le- Gesell­schaft” (August 2005), Abs­tract des gleich­na­mi­gen Buches, zu dem ich für den Bereich Mar­ke­ting & Manage­ment einen Bei­trag geschrie­ben habe (s.a. Pkt. 4). Doch vor­ab: Das Inter­net

“ist weder per se Fluch noch Segen. Es gilt, die posi­ti­ven Aspek­te des Inter­nets aus­zu­ge­stal­ten, mit ihnen krea­tiv umzu­ge­hen und sie zu nut­zen. Die Suche nach neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­gen wird wei­ter gehen.”

Egal, ob für das Web 1.0, 2.0 oder x.0. Die The­sen:
1. Klas­si­sche Öffent­lich­kei­ten sind über­holt
2. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le sind im Fluss
3. Unter­neh­men ändern sich von Innen her­aus
4. Neue Märk­te brin­gen neue Wer­te
5. Tech­ni­sche Gedächt­nis­se schaf­fen ewi­ge Wahr­hei­ten. Und Fal­sches.
6. Jedes Unter­neh­men benö­tigt sein kom­mu­ni­ka­ti­ves Risi­ko­pro­fil
7. Sicht­bar ist, wer vor­ne steht
8. Risi­ken erken­nen. Und ihnen mit dem Poten­zi­al des Net­zes begeg­nen
Die The­sen haben einen erkenn­bar star­ken PR Bezug. Fasst man sie noch ein­mal zusam­men, ergibt sich fol­gen­des Bild. Auch Unter­neh­men kön­nen nicht nicht kom­mu­ni­zie­ren. Das gilt umso mehr, als Kom­mu­ni­ka­ti­on per­ma­nent statt­fin­det — auch ohne das Zutun der Absen­der. Solan­ge sie sicht­bar sind, sind sie Teil der (Markt-)Kommunikation. Sicht­bar­keit kann Fluch und Segen sein, denn Auf­merk­sam­keit und die Zeit der Kun­den ist ein wert­vol­les Gut.
Dabei spielt sich rele­van­te Kom­mu­ni­ka­ti­on in immer klei­ne­rem Rah­men ab und wird schwe­rer zu über­wa­chen und zu steu­ern. Die per­ma­nen­te Ver­än­de­rung muss als Steue­rungs­prin­zip der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­an­kert wer­den. Mit­hin soll­te das Prin­zip der Dyna­mik die Sta­tik der meis­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gi­en ablö­sen.

» Niko­laus Huss, Fokus Inno­va­ti­on: Unter­neh­men kön­nen nicht unsicht­bar sein
» Kai Leh­mann, Dr. Micha­el Sche­tsche: Die Goog­le Gesell­schaft. Vom digi­ta­len Wan­del des Wis­sens
» Wun­der­bar auch der Bei­trag zum The­ma Blogs von 2005: “Das nächs­te gro­ße Ding”

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