Social Media für Regierung und Verwaltung

Nach­dem in der letz­ten Woche viel von Zukunft die Rede war, zei­gen wir in die­ser Woche viel Gegen­wart oder nähe­re Zukunft. Heu­te also eine nächs­te Lis­te zum The­ma Soci­al Media — für Kreis-, Lan­des- und Bun­des­re­gie­rung und die vie­len Ver­wal­tungs­or­ga­ne, vor allem zu den dort vor­herr­schen­den Mythen. Natür­lich gel­ten die gest­ri­gen Hin­wei­se für Unter­neh­men auch hier.

  1. Man muss ein Inter­net- Fan sein. (You have to be (technical/ geeky/ a bit weird) to use soci­al media.)
  2. Es geht um Tech­no­lo­gi­en. (It’s all about tools)
  3. Es geht um die jun­gen Nut­zer. (It’s only young peop­le who use soci­al media, that’s whe­re the key bene­fit in con­sul­ta­ti­on is.)
  4. Es ist eine unge­heu­re Zeit­ver­schwen­dung. (It’s a big old was­te of time.)
  5. Es ist zu schwer. (It’s too hard)
  6. Es ist ein­fach. (It’s easy)
  7. Die Leu­te nut­zen die Tools zum Läs­tern und Schimp­fen. (If we let peop­le say any­thing, then they’ll say the worst thing.)
  8. Es ist zu ris­kant. (Soci­al media is too ris­ky.)
  9. Man muss einen Flash- Spe­zia­lis­ten haben. (You have to hire a flash con­sul­tant to make soci­al media work.)
  10. Es ersetzt klas­si­sche Bera­tung und Maß­nah­men. (It’s a repla­ce­ment for tra­di­tio­nal con­sul­ta­ti­on and enga­ge­ment)

Da es sich um Mythen han­delt, muss man zu den ein­zel­nen Punk­ten nicht viel sagen — gemeint ist natür­lich immer das Gegen­teil. Soci­al Media ist weder zu leicht, noch zu schwer. Es ist ein eige­nes The­ma, daß eine eige­ne Exper­ti­se braucht. Die­se wie­der­um hat wenig mit Tech­no­lo­gi­en und schon gar nichts mit Flash zu tun, son­dern mit sozia­ler Kom­pe­tenz. Erst danach ist das Ver­ständ­nis der Tech­no­lo­gi­en wich­tig. Aber das war im WWW 1.0 schon so.

» via Poli­cy and Per­for­mance: 10 local government soci­al media myths

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