Für mich klingt das revolutionär: zum ersten Mal spricht sich ein klassischer Werber umfassend für das Internet als Marketing- und Kommunikationskanal aus.

Frank-Michael Schmidt, CEO der Scholz & Friends Group, sagt im Interview mit der Absatzwirtschaft:

  • „Individualität und Interaktivität bestimmen die neue Ära in den Beziehungen zwischen Marken und Menschen.
  • Brückenschlag von der Kommunikation zur Transaktion … Auch hier steht natürlich das Internet an vorderster Stelle,
  • TV hat als Königsdisziplin abgedankt. Wir bewegen uns von einer Medien- Monarchie zu einer Oligarchie relevanter Kanäle.“

Um nur drei knackige Zitate zu nennen. Dabei wird immer noch auf „die eine Botschaft“ gesetzt, was die Frage offen lässt, ob die Klassik mit dem „Orchester“ umgehen kann. Längst nicht alle „Instrumente“ lassen sich einfach bespielen, sondern mischen sich aktiv in das Geschehen ein.

Aber wie auch immer, nach relativ wenigen Jahren, darf das Internet wohl nun endgültig als Leitmedium im Marketing bezeichnet werden.

Und noch ein Zitat aus diesem denkwürdigen, fast verstecktem Artikel: „Die Kreativität der Zukunft wird in einem hohen Maß eine Kreativität der Kanäle sein.“ Das ist das Meta- Knowhow, das Agenturen heute besitzen müssen, gleich ob sie für große oder kleine Kunden arbeiten.

>> via Absatzwirtschaft: „Große Wende im Marketing“

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2 Responses to Radikaler Wandel im Marketing

  1. […] Digitale Marketing? Geschrieben am: 02. Dezember 2009 im Kapitel: Zahlen (Leser: 21) Lange hat es gedauert, aber in den letzten zehn Jahren haben sich die wichtigsten Maßnahmen im digitalen Marketing in […]

  2. vincent sagt:

    Danke für diesen interessanten Artikel. Die Zitate machen echt nachdenklich.

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