Fragen zum Social Media Marketing 2 — Erfolgskontrolle

Der Soci­al Media Mar­ke­ting Report lis­tet die Fra­gen, die Mar­ke­ting- Ent­schei­der im Soci­al Media Mar­ke­ting am meis­ten bewe­gen. Wir beant­wor­ten die Wich­tigs­ten.

#2: Wie mes­se ich die Effi­zi­enz von Soci­al Media Mar­ke­ting? / How do I mea­su­re the effec­tiveness of soci­al media?

-> How do you mea­su­re suc­cess?
-> What is the return on invest­ment? Sil­ly thing, but manage­ment needs it.
-> What metrics are trans­la­ta­ble in real terms that we can use as pro­of points or milestones?
-> How do I assess return on invest­ment and mea­su­re the impact on brand valua­ti­on?

Dafür muss natür­lich zuerst die Fra­ge beant­wor­tet wer­den, was Erfolg für das Unter­neh­men bedeu­tet. Bei ein­zel­nen Maß­nah­men kann man die Erfolgs­fak­to­ren direkt aus dem Maß­nah­men­ziel ablei­ten. Dazu bil­det man — wie immer — qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Zie­le. Das bie­tet sich aus ver­schie­de­nen Grün­den jedoch im Web 2.0 zu Beginn nicht an. Die Grün­de sind: jun­ges Medi­um, kein Medi­en-Kanal, emer­gen­te sozia­le Pro­zes­se.

Sehen wir das Soci­al Web bes­ser wie damals das Web 1.0. Wich­tig ist es “drin” zu sein. Zuerst muss man Platt­for­men bau­en, erst danach kön­nen die­se für Aktio­nen genutzt wer­den.
Wer gleich mit Maß­nah­men auf eige­nen Platt­for­men star­ten will, wirkt in etwa so, wie jemand, der in eine gemüt­li­che Knei­pen­run­de stürzt, um zu einer Demons­tra­ti­on auf­zu­ru­fen. Dafür braucht es schon kräf­ti­ge Argu­men­te.

Ein zwei­ter guter Ver­gleich ist die PR- Arbeit. Auch hier müs­sen erst Kon­tak­te und Ver­trau­en auf­ge­baut wer­den, bevor man damit arbei­ten kann. Des­we­gen wer­den PR Agen­tu­ren immer noch zuerst nach Ihrem “Ver­tei­ler” bezahlt.
Der Unter­schied zur PR ist die Brei­te der poten­ti­el­len “Influ­en­cer”. Die­se Mei­nungs­ma­cher kön­nen aus allen Berei­chen stam­men, nicht zuletzt sind begeis­ter­te Kun­den, die Brand- Evan­ge­list, wich­ti­ge Ansprech­part­ner.

In die­sem Sin­ne kann man es als abso­lu­ten Erfolg fei­ern, wenn man es über­haupt schafft, eine sol­che Platt­form, und zwar in jeder Bezie­hung frei­wil­lig, zu errich­ten. Frei­wil­lig bedeu­tet auch ohne Gewinn­spie­le etc.. Natür­lich funk­tio­niert das, aber das Enga­ge­ment von Gewinn­spiel­teil­neh­mern vs. ech­te Enthu­si­as­ten dürf­te recht unter­schied­lich aus­fal­len.

Womit der nächs­te Erfolgs­fak­tor der Grad der akti­ven Teil­nah­me ist. Hier darf man nicht zu viel erwar­ten, da der Zeit­haus­halt sehr breit gestreut ist. Ande­rer­seits darf die Streu­wir­kung nicht ver­ges­sen wer­den. U.U. wird erst in einem Monat die gewünsch­te Infor­ma­ti­on wei­ter­ge­ge­ben — dann aber exakt an die Rich­ti­gen. Qua­li­tät geht also vor Quan­ti­tät. Und alles dau­ert immer ein bischen län­ger, als gedacht.

Bist du schon drin”? Es ist ein etwas ande­res Inter­net, als bis­her. Die meis­ten Unter­neh­men wer­den erst dann sinn­voll Erfolgs­fak­to­ren für sich defi­nie­ren kön­nen, wenn sie die sozia­len Medi­en aus­pro­biert haben. Dann aber ist die Brei­te mög­li­cher Meß­kri­tie­ri­en so enorm, wie das Wirt­schafts­le­ben an sich.

Das geht von “Image­wer­ten einer Mar­ke”, über die “Benut­zungs­häu­fig­keit”, bis hin zu erfolg­rei­chen Neu­pro­dukt­ein­füh­run­gen. Gera­de hier wer­den ja enor­me Sum­men ver­schwen­det. Egal, wel­che Zah­len Sie mes­sen, ein gutes Mar­ke­ting 2.0 ver­leiht Ihrer Mar­ke pos­ti­ve “Flüüüüü­gel”.

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Nach­trag: der aktu­el­le Stand zum The­ma Erfolgs­mes­sung im Soci­al Web der AG Soci­al Media (19.02.2009). Die AG beschä­tigt sich in Deutsch­land genau mit die­sem The­ma und schlägt eine Maß­ein­heit vor, die Reich­wei­te und Inten­si­tät kom­bi­niert. Mög­lich­kei­ten zur tech­ni­schen Umset­zung wer­den in den nächs­ten Mona­ten erar­bei­tet.

einer Kon­ver­sa­ti­ons-Reich­wei­te, die nicht nur die pri­mä­re Reich­wei­te von Wer­be­trä­gern in Soci­al Media beinhal­tet, son­dern zusätz­lich auch noch Abstrahl- und Mund­pro­pa­gan­da­ef­fek­te berück­sich­tigt. Die­ses erwei­ter­te Reich­wei­ten­maß wird kom­bi­niert mit einem Inten­si­täts­maß, das abbil­det, wie hoch der jewei­li­ge Sha­re-of-Voice bzw. Sha­re-of-Buzz eines Kanals in Bezug auf ein bestimm­tes The­ma ist.” via AG SoM

Inter­view zu den Maß­ein­hei­ten von Kon­gress­Me­dia mit Jörg Blum­tritt, AG Spcal Media

Apro­po Kom­ple­xi­tät, das fol­gen­de Chart zeigt den Raum der mög­li­chen Meß­kri­te­ri­en:

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