Ein ein­zi­ges Wort. Wer es besitzt, hat viele Vor­teile. Zu Recht weist die Absatz­wirt­schaft dar­auf hin: ist eine Marke mit einem Attri­but ver­se­hen, das für Kun­den rele­vant ist, hat sie sich zugleich posi­tio­niert und dif­fe­ren­ziert. Sie steht für etwas, für das aus Sicht der Kun­den andere Mar­ken keine Bedeu­tung haben.

“So gese­hen hatte BMW Ende der 60er Jahre das Glück des Tüch­ti­gen mit dem Wort “Fahr­freude”. Das Wort war frei, und es gehörte und gehört sicher zu den wich­tigs­ten Attri­bu­ten beim Autokauf.”

Die Kunst ist es nun, die­ses Attri­but nicht direkt zu benen­nen, son­dern indi­rekt erleb­bar zu machen. Medien kön­nen dabei Form und Inhalt zugleich sein. Ist das Attri­but “Inno­va­tion”, wer­den inno­va­tive Medien die Marke um das “Gefühl des Vor­rei­ters” berei­chern (Form). Man kann natür­lich auch inno­va­tive Bil­der in einer Anzeige benut­zen (Inhalt) oder eine inno­va­tive “Betriebs­uni­form” (Form & Inhalt). Am Stärks­ten ist aber sicher­lich die Inter­ak­tion mit der Marke selbst.
Der Begriff Fahr­freude wird zu ver­schie­de­nen Zei­ten sicher­lich unter­schied­lich inter­pre­tiert. War es frü­her “Geschwin­dig­keit & Kur­ven­lage”, ist es heute viel­leicht “Design & Bedie­nung”. Für mich hat z.B. Audi mehr mit Fahr­freude, als mit Tech­nik zu tun. Viel­leicht wil­dert Audi des­we­gen so stark im BMW– Mar­ken– Gewässer?

Nun, von Obama ler­nen, hilft sie­gen ler­nen: Change — ein Wort, das seit län­ge­rem die Runde macht (siehe auch Herr der Ringe: “die Welt ist im Wandel”).

» absatz­wirt­schaft: Obama´s Mar­ke­ting­lek­tion

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