Bezahlen im Internet

Wie kann man im Inter­net Geld ver­die­nen? Das The­ma bewegt vor allem die Anbie­ter von Inhal­ten, denn vie­le ande­re kön­nen Geld ver­die­nen — nur eben die­se nicht.

Wenn Inhal­te jedoch Mehr­wert bie­ten, exklu­siv und ein­fach in der Abrech­nung sind, wer­den die Men­schen auch bereit sein, für die­se Pre­mi­um­in­hal­te Geld zu inves­tie­ren”, ist Fuhr­mann über­zeugt.

Nach vie­len Jah­ren kommt nun Schwung in die Dis­kus­si­on, denn Goog­le höchst­per­sön­lich möch­te den Ver­la­gen mit einem “Paid Con­tent” Sys­tem ent­ge­gen­kom­men. Auf die­se Wei­se wol­len die­se an den Ein­nah­men von Goog­le par­ti­zi­pie­ren. Eigent­lich an den Wer­be­ein­nah­men. Aber die möch­te Goog­le nicht raus­rü­cken.

Damit lässt die Idee des Paid Con­tent eine Rei­he inter­es­san­ter Annah­men zu. 1) Goog­le instal­liert ein Sys­tem, von dem man in den letz­ten Jah­ren weiß, daß es nicht funk­tio­niert. Nut­zer sind nicht bereit, für Inhal­te zu bezah­len. Auf die­se Art kann man die Ver­la­ge ruhig stel­len und sei­ne Ein­nah­men behal­ten. 2) Falls es doch funk­tio­nie­ren sollt — z.B. weil sehr vie­le Inhal­te- Anbie­ter gleich­zei­tig begin­nen, daß Sys­tem zu benut­zen, kann Goog­le einen Dienst wie­der bele­ben, der gegen PayPal längst ver­lo­ren hat­te.
Bei­des sieht danach aus, als wür­de man den “Geg­ner” mit sei­nen eige­nen, unwis­sen­den Waf­fen schla­gen.

Falls aber die Ver­la­ge doch end­lich von ande­ren ler­nen, anstatt Ihre eige­nen selt­sa­men Vor­stel­lun­gen der Welt über das Inter­net “zu stül­pen”, kann das Gan­ze viel­leicht doch noch etwas wer­den. Immer­hin ver­gleicht Hr. Fuhr­mann, sei­nes Zei­chens Spre­cher des Bun­des­ver­band Deut­scher Zei­tungs­ver­le­ger, im obi­gen Zitat Inhal­te mit iPho­ne- Anwen­dun­gen (Apps), exak­ter deren Erfolgs­fak­to­ren für das Geld ver­die­nen.
Genau da wer­de ich aber vor­sich­tig. Wenn schon die Zeit der Apps gekom­men ist, war­um soll­te die Zeit des Con­tent noch ein­mal neu begin­nen?

via Absatz­wirt­schaft: Goog­le will Zei­tun­gen mit Bezahl­sys­tem ent­ge­gen­kom­men

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