7 Zeichen, daß Du SEO übertreibst

Für B2B-Mar­ke­tin­gent­schei­der steht SEO noch vor E-Mail Mar­ke­ting, Con­tent Mar­ke­ting und sogar Adwor­ds. Grund genug für das Mar­ke­ting-Sher­pa Blog, 7 Merk­ma­le auf­zu­lis­ten, wel­che die Gren­zen von SEO deut­lich machen. Ich habe noch ein paar wich­ti­ge Details ergänzt.

  1. SEO ist Dir wich­ti­ger, als der Leser
    Frag’ Dich selbst: magst du Key­word-opti­mier­te Arti­kel über­haupt lesen? Ist der Ver­fas­ser sol­cher Tex­te jemand, mit dem du zu tun haben willst? Wür­dest du auf einen sol­chen Arti­kel ver­lin­ken? Wel­chen Sinn, aus­ser für Ser­ver, hat ein SEO Text dann?
  2. Noch schlim­mer: Du miß­ach­test den Aus­tausch
    Was nutzt  der gan­ze Traf­fic, wenn kei­ne Con­ver­si­on kommt? Wer z.B. A/B Tests nicht macht, weil das Such­ergeb­nis schlech­ter wer­den könn­te, dadurch aber die Con­ver­si­on nicht opti­miert, über­treibt es ganz sicher mit SEO. Selbst ohne “next click” — Goog­le misst auch die Ver­weil­dau­er auf Lan­ding­pa­ges und die kommt von Men­schen, nicht von Craw­lern. Nicht zuletzt sind die Emp­feh­lun­gen im Soci­al Web für das Ran­king wich­tig. Ich habe noch nie gehört, daß Such­ro­bo­ter Arti­kel auf Face­book und Twit­ter emp­feh­len.
  3. SEO ist die dei­ne ein­zi­ge Quel­le für Kun­den aus dem Such­mar­ke­ting
    Wer nur auf SEO setzt, ver­gisst die Paid Klicks. Nicht nur, daß die fast genau so gut funk­tio­nie­ren, sie las­sen sich bes­ser steu­ern und bei­des zusam­men, orga­ni­sches Ergeb­nis und Adwor­ds stei­gert das Gesamt­er­geb­nis oft um 30%.
  4. Du willst Backlinks für bestimm­te Key­wor­ds auf bestimm­te Sei­ten
    Backlinks sind immer noch sehr gut  für das SEO, aber wie bekommt man die? Indem man alles auf bestimm­te Key­wor­ds opti­miert und ein paar Links dazu kauft? Oder in dem man den Leu­ten gibt, was sie suchen? Was funk­tio­niert wohl bes­ser?
  5. Dein Erfolg funk­tio­niert nur “auf der Haupts­stra­ße”
    Stel­le Dir vor, du hast ein Geschäft auf dem Kudamm in Ber­lin. Alles läuft. Dann wird aber die Fried­rich­stra­ße in Mit­te der neue Hot­spot. Leu­te fin­den dein Geschäft nur noch, wenn sie sich zum Kaf­fee an den Kudamm ver­lau­fen. Wo ist jetzt dein Geschäfts­mo­dell?
    Über­tra­gen auf SEO: wenn dein Geschäft nur mit SEO und “kos­ten­lo­sem Traf­fic” funk­tio­niert, hast du ein Pro­blem, wenn sich der Traf­fic ändert. Ein Geschäfts­mo­dell muss also auch funk­tio­nie­ren, wenn der orga­ni­sche Traf­fic nicht kommt. SEO kann nicht das ein­zi­ge und wich­tigs­te Tool sein. Book­mar­king­diens­te, einst sehr hoch bei Goog­le gerankt, kön­nen ein Lied davon sin­gen.
  6. Du machst Web­sei­ten für Robo­ter, nicht für Men­schen
    Such­ma­schi­nen sind nicht doof. Sie wis­sen, daß man die eige­ne Sei­te mani­pu­lie­ren kann, nicht aber die Off­si­te- Fak­to­ren, wie ein­ge­hen­de Links oder das Nut­zer­ver­hal­ten.  Die­se Off­si­te- Fak­to­ren kön­nen also wich­ti­ger sein, als die Opti­mie­rung der Sei­te sel­ber.
    “Die per­ma­nen­te Mani­pu­la­ti­on von Sei­ten­ele­men­ten wie Titel­tags, Meta­tags, Über­schrif­ten für Web­craw­ler und Key­word­dich­te sind ein gutes Anzei­chen, daß Sie SEO über­trei­ben oder zuviel Zeit damit ver­brin­gen.” Aaron Rosen­thal, Pre­si­dent, Thought­Pro­jects
  7. Dir fällt nicht auf, wie wenig Kon­trol­le du hast
    SEO macht letzt­end­lich, was es will. Wel­che Sei­ten wann ange­zeigt wer­den, dar­über hast du kaum eine Kon­trol­le. Let­zend­lich geht der Nut­zer aber fast immer aktiv ins Netz, er sucht etwas Bestimm­tes. Wenn dann eine Sei­te orga­nisch ange­zeigt wird, weißt du nicht, was der Nut­zer damit macht. Es ist aber wohl kaum dein Ziel, daß dei­ne Sei­te ein­fach nur ange­zeigt wird. Du willst irgend­et­was errei­chen. Wenn Du dei­ne Zie­le steu­ern willst, sind Paid Search, E-Mail­mar­ke­tung u.a. wesent­lich effi­zi­en­ter.

Die Quel­le die­ses Bei­tra­ges ver­kauft Paid Search und weißt sel­ber dar­auf hin — bei den genann­ten Punk­ten haben sie aber durch­aus recht. Die Not­wen­dig­keit, SEO in eine Maß­nah­men- Balan­ce zu stel­len, ergibt sich aus den Ein­stel­lun­gen zum digi­ta­len Mar­ke­ting in der Pra­xis. Ins­be­son­de­re die sehr effi­zi­en­ten Tools Pres­se­ar­beit und Soci­al Web sind deut­lich unter­ge­wich­tet:

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Ein Kommentar bei „7 Zeichen, daß Du SEO übertreibst“

  1. Ver­dammt! Ich habe mich erwischt :-)

    8. Bei jeder Ziga­ret­te checkst du dei­ne SERPS

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