Passend zu meinem gestrigen Beitrag eines konkreten Unternehmens- Beispiels, liegt nun mit „Web 2.0 – eine empirische Bestandsaufnahme“ ebensolche vor. Das Buch markiert einen wichtigen Meilenstein in der wirtschaftlichen Nutzung des Web 2.0. Zum Glück kann man sich einen schnellen Überblick verschaffen, denn das Sozlog liefert eine hervorragende Buchbesprechung.

Es beschreibt nicht nur wesentliche Nutzungsformen von Web 2.0 Technologien und hervorragend recherchiertes Zahlenmaterial, sondern auch qualitative Auswertungen, wie das folgende Ergebnis der Auswertung eines internen Wikis:

„wie für zwei Volontäre gezeigt werden konnte, die trotz ihrer formal niedrigen Positionierung eine zentrale Stellung der Organisation inne hatten.“

Das durch digitale Technologien die realen Machtverhältnisse und die Bedeutung von Wissens- und Kommunikationsträgern offensichtlich werden, habe ich ja immer wieder beschrieben. Nun liegt endlich eine Arbeit vor, die das auch praktisch belegt. Übertragen auf externe Anwendungen, wie z.B. das Marketing, lassen sich die Methoden anwenden, um Macht- und Einflußstrukturen bei Kunden offen zu legen. Fazit: Lesen lohnt.

>> via Sozlog: “Web 2.0 – eine empirische Bestandsaufnahme” – eine Buchbesprechung

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