Wer uns kennt, weiß, daß der Design– Kopf von KMTO eine Japa­ne­rin ist und das ist kein Zufall. Ich lasse aber mal ein Wettbewerbs-Jury-Mitglied spre­chen, dem die beson­dere Qua­li­tät auch auf­ge­fal­len ist und der das gut zusam­men­trägt — vie­les davon gilt übri­gends auch für Print. Über­setzt aus:

9 Rea­sons Japa­nese Inter­ac­tive Work Is Awesome

1. die Arbeit ist höflich

Sie ver­sucht nicht, ins Auge zu fal­len, son­dern nimmt sich ange­nehm zurück. In einer ver­netz­ten Welt, kann man nicht so tun, als ob man bes­ser ist, als andere. Nut­zer wis­sen das zu schätzen.

2. die Arbeit ist von TV Wer­bung unbeeinflusst

Die wirk­lich beein­dru­cken­den Arbei­ten sind “digital-out” und nicht “TV-in”, soll heis­sen, sie sind aus dem Netz gedacht und nicht aus einer TV– Werbewelt.

3. die Arbeit ist von einer Kul­tur der Tech­no­lo­gie, Spiele und Comics beeinflusst

  • Spiele — was der Arbeit einen Sinn von Humor, Tiefe & Hin­ein­zie­hen und Ath­mo­sphäre verleiht
  • Comics — ver­leiht der Arbeit Ori­gi­na­li­tät und Anders­ar­tig­keit, Ver­spielt­heit und eine ange­nehme Flucht von der Realitä
  • Tech­no­logy — eine Kul­tur, die posi­tiv mit Tech­no­lo­gie umgeht, führt natür­lich zu span­nen­de­ren Ent­wick­lun­gen. Dabei sind die visio­nä­ren Arbei­ten nicht zu technisch.

4. Fort­schritt­li­che Kul­tur im Blog­gen und Mobi­len Internet

Man nimmt an, daß mehr japa­ni­sche, als eng­li­sche Blogs exis­tie­ren. Zudem ist das mobile Inter­net seit Jah­ren schnell und sta­bil.
Bei­des führt dazu, daß Japa­ner bes­ser ver­ste­hen, was ein “per­so­nal media space” ist — etwas mit dem sich die meis­ten Agen­tu­ren welt­weit sehr schwer tun.

5. Ver­trieb

Viele Kam­pa­gnen fin­den nicht an einem Platz statt, son­dern an vie­len, sie sind dezen­tra­ler gedacht. Wid­gets sind ent­spre­chend Stan­dard. Eine Ein­stel­lung, die heute im Netz sehr wich­tig ist.

6. Aus­ar­bei­tung

Typisch ist die Auf­merk­sam­keit selbst für kleinste Details. Das kann man fühlen.

7. Manch­mal wirk­lich seltsam

Oft fin­den sich ganz kleine Dinge, die selt­sam anmu­ten. Der Effekt ist aber, daß die Arbei­ten fri­scher wir­ken und mehr (innere) Auf­merk­sam­keit erregen.

8. Japan­ma­nia

Natür­lich ist japa­ni­sches Design über­all sehr “hip” und die Art der japa­ni­schen Exo­tik spielt in unsere Wahr­neh­mung mit hinein.

9. Sie haben Spaß an dem, was sie tun

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