„99,999 Prozent aller Botschaften sind allenfalls für ihre Empfänger von Interesse, und selbst das ist noch übertrieben.“

Manchmal tut Ruhe gut. Aber ganz sicher bei der Betrachtung der schnellen Entwicklung der neuen Medien. Der Philosoph Enzensberger schafft es, ein paar hundert Jahre Entwicklung von Medien und Netzwerken elegant zu entschleunigen. Dadurch zieht er wichtige Erkenntnisse. Z.B. das die Grenze der Interaktivität von Medien die massenhafte Banalität der Inhalte ist. So wie Blogger sich gerne übers Bloggen unterhalten und Graffiti-Sprayer mit „Kilroy was here“ zufrieden sind – sich aber sonst wenig zu sagen haben. Wichtige Informationen bleiben darunter verborgen. Enzensberger hat viel zu sagen und schafft Ruhe und Raum zwischen den Evangelisten und den Apokalyptikern des digitalen Evangeliums. Dazwischen liegt der Nutzwert und das Bleibende.

>> Enzensberger: Das digitale Evangelium

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