Facebook setzt sich immer mehr durch. Was Google im Web 1.0, ist Facebook definitiv im Web 2.0 – die allumfassende, App- gesteuerte Community- Plattform. Dabei muss man es eher so formulieren: Web 1.0 = Inhalte (Content) = Google; Web 2.0 = Kommunikation (Social Media) = Facebook.

Dennoch durchdringen sich beide Welten und das ist auch gut so. Facebook kann nämlich auch einiges für das Agenda Setting in Google tun. Nicht zuletzt dafür hat Facebook neue Sicherheitsrichtlinien eingeführt, die es vor allem ermöglichen, Inhalte im offenen Web und damit in Google zu publizieren.

Thomas Hütter hat die 10 wichtigsten Regeln von insidefacebook.com übersetzt, die ich hier noch einmal auf das Wesentliche kürze:

  1. den Namen der Facebook-Seite (page) gut wählen, nicht zu generisch
    Anmerkung: wir haben Kommunikation gewählt, das ist zwar generisch, entspricht aber am besten unserem Marketing- Ansatz; zudem ist es keine Gruppe und der Zeitpunkt ist dafür noch geeignet
  2. die Vanity- URL entsprechend belegen, das geht ab 25 Fans auf der Facebook-Seite
    Anmerkung: unsere Facebook-Vanity- URL ist entsprechend unserer Expertise: Digitales.Marketing
  3. Die wichtigsten Keywörter kommen in die „Über“ Textbox auf der Facebook- Seite links unter dem Profilfoto (Google erfasst diese Begriffe mit höchster Priorität, weil es der höchstplazierte Text ist)
  4. der „Info“-Reiter der Facebook Seite erfüllt den gleichen Zweck, erlaubt aber ausführlichere Informationen (unser Beispiel ist hier)
  5. Statische Reiter (FBML) erlauben komplette eigene Inhalte in der Reiter- Navigation und entsprechen damit eigenen Seiten auf der Website mit den wichtigsten Keywörtern
  6. Beiträge im Newsfeed (Statusupdate) mit direktem Link auf die eigene Seite; Links die mit dem Link- Feld eingefügt werden, verweisen nur innerhalb von Facebook und sind nicht Google- relevant – aber auch das kann manchmal Sinn machen
  7. Viele Inhalte gut verstichworten; Fotos, Videos, Diskussionen, Veranstaltungen etc. und immer mit den wichtigsten Stichwörtern versehen
  8. Andersrum: auch von der „normalen“ Website auf Facebook verlinken – siehe rechts oben hier im Blog; Facebook stellt dazu viele verschiedene und anpassbare Widgets zur Verfügung inkl. der Möglichkeit, sich auf einer Seite mit dem Facebook- Account einzuloggen
  9. Machen Sie sich viele Facebook- Freunde und sorgen sie dafür, daß Ihre Seite intern, also innerhalb von Facebook oft verlinkt wird.
  10. Interaktivität erhöhen – denn jeder Kommentar und Verweis erhöht die Sichtbarkeit der eigenen Seite – in Facebook UND in Google

Viele der Tipps lassen sich dem Engagement Marketing zuordnen. Facebook ist somit ein gutes Übungsfeld für das Pull- Marketing, daß Leute anlockt, statt Push, das Leute treibt. Wobei die Kombination von beidem erst den richtigen Mix im neuen Crossmedia Marketing ausmacht.

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