Jetzt ist es fast soweit – die EM startet und das Fußballfieber steigt täglich. Gleichsam steigt auch die Sorge, was man werblich zur EM darf und was nicht. Hannes Treichl von ANDERS|denken zeigt Tabus und Möglichkeiten.
Kurz gesagt: alles was inhaltlich beschreibend ist, kann möglich sein, alles was direkt mit der Marke EM 2008 wirbt, steht unter Markenschutz (Auszug):

„absolute Tabus:
* Abbildung eines Spielers einer Nationalmannschaft ohne dessen Zustimmung.
* Gewinnspiel: als Preis wird eine Eintrittskarte zu einem Spiel inkl. Übernachtung in Innsbruck verlost.
* Hinweistafel vor einer Diskothek: „Heute große EM 2008 Party“
* Hotelier wirbt in seinem Prospekt mit „Buchen Sie bei uns das exklusive EM 2008-Package“

Als „relativ sicher“ stufen die Experten der Wirtschaftskammer z.B. Werbeformen wie diese ein:

* Kaufhaus wirbt mit „Zur EM 2008 haben wir im Juni tolle Angebote bei unseren Sportartikeln“
* Geschenkartikel-Store verkauft „Schals, Fußball-Dressen, Hüte, Fahnen“ im Design einer Landesflagge (ohne weiteren Text oder Bezug auf den Event selbst)
* Hinweistafel mit „Wir übertragen live alle EM 2008 Spiele“

Viele aktuelle Beispiele zeigen aber, daß der Begriff EM 2008 nirgends auftauchen muss. Die Menschen verbinden jede Art von Fußball während dieser Zeit ganz automatisch mit der EM. Es gibt also genug kreative Lösungen. Wie wäre es mit „Fußballfieber 2008“?

Die komplette Liste gibt es hier:
>> be24.at: Fussball-EM 2008: Was darf ich, wann zahle ich?

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