Werbung mit Gefühlen

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Aus der Wer­be­land­schaft sticht der neue TV Spot der Tele­kom weit her­aus. Schein­bar ging es aber nicht nur mir so, daß mich alles dar­an fes­selt, nur nicht der Absen­der. Den Grund dafür fand ich bei Off-the-record:

Eben dar­um funk­tio­niert der Auf­tritt nicht als Wer­bung. Er ist grö­ßer als die Mar­ke.

Im Pre­mi­um Mar­ken Bereich ist Wer­bung mit sozia­len Wer­ten eine erfolg­ver­spre­chen­de Sache, weil sich (ehe­ma­li­ge) Kon­su­men­ten über Mar­ken sozi­al posi­tio­nie­ren. Wenn die­se Wer­te aber das Mensch-Sein an sich betref­fen, hat der Kon­sum sei­nen Meis­ter gefun­den.

Viel­leicht liegt es aber auch nur dar­an: “Erle­ben, was ver­bin­det — oder so. Muss man sich bei der Tele­kom eh nicht mer­ken, weil die Claims schnel­ler wech­seln, als man den Anschluss kün­di­gen kann.”

» via Off the record: Tele­kom miss­glückt TV-Wer­bung mit Paul Potts
» Zum The­ma: W&V — Wer­bung, die die Welt nicht ver­steht.

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3 Kommentare bei „Werbung mit Gefühlen“

  1. Immer­hin hat er das rich­tig als Claim bezeich­net und nicht als Slo­gan, wie die W&V ;-)

    intern: “h” gestri­chen- ein klei­ner Ser­vice von Spie­ßer zu Spie0er ;-)

  2. Was man dem Herr Dzu­bil­la las­sen muß: Er ist es stra­te­gi­gisch geschickt ange­gan­gen, als er sich sei­nen Künst­ler­na­men erson­nen hat.Schließlich kann man jeman­dem, der sich Spie­ßer auf die Fah­ne geschrie­ben hat, schlecht vor­wer­fen, dass er eben einer sei. Und wenn die hier von der Tele­kom bewor­be­ne Ziel­grup­pe sich eben­falls aus sol­chen Leutz zusam­men­setzt, dann liegt der Herr mit sei­ner Ein­schät­zung wahr­schein­lich rich­tig.
    Was mir jedoch Bauch­schmer­zen berei­tet: Ich bin (gefühlt) auch ein Spie­ßer, sogar T-Kun­de, was es bewei­sen soll­te, und mag den Spot.
    Ich setz noch einen drauf: Ich lese sogar ger­ne den vom Spie­ßer oft geschol­te­nen Franz-Josef Wag­ner (hab sogar sei­ne Roma­ne gele­sen).

  3. Was, das ist Tele­kom-Wer­bung? Ich muss ehr­lich geste­hen, obwohl mir die Wer­bung doch recht gut gefällt, dach­te ich bis­her, es sei irgend­ei­ne Wer­bung für so eine Talent-Show. Habe mir des­halb die Wer­bung nie bis zum Schluss ange­schaut.

    Kera­mik-Man

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