„und den Angestellten eine Plattform bieten, auf der sie ihren Frust wegschreiben können,“

Keine schlechte Idee. Nachdem die WAZ ein eigenes Blog eröffnet hat, um die wichtigen Veränderungen im Verlag zu begleiten, dürfen jetzt auch die Mitarbeiter „fremdbloggen“ (siehe hier: „auf den Plattformen Anderer engagieren). Das erinnert stark an den Don, auf dessen Blog frustierte StartUp- Mitarbeiter beim BlasenPlatzen mitstochern konnten.

Noch spannender: Gewerkschaft und Journalistenverband konnten mit dem Blog „Medienmoral-NRW“ schnell und einfach eine Plattform für „Ihre Kunden“ bereitstellen. Diese wird – siehe die vielen Kommentare – dankbar angenommen. Wir interessierte Leser haben damit die zwei Seiten der Medaille schnell und einfach auf dem Tisch. Damit werden wir zu mündigen Lesern. Und wer weiss, vielleicht finden Unternehmensführung und Mitarbeiter noch zusammen und gründen gemeinsam mit den Lesern eine Community…

Fachlich finde ich die Entwicklung zu Zentralredaktionen spannend. Axel Springer hat das mit dem Newsroom ja schon vorgemacht. Meiner Ansicht nach bedeutet das, daß die Verlage in den Bereich der Newsagenturen vordringen, während diese sich hierhin entwickeln:

multimedialer Service nach Maß in Text, Bild, Grafik und Audio für alle Informationsmärkte weltweit. (Text von dpa bei der Googlesuche) (siehe auch hier: dpa auf der Xtopia)

Interessant: der Link „Der Westen“ auf dem Medienmoral- Blog geht nicht auf die Online- Zeitung, sondern auf die Blogs.

Diesmal zum Wochenende also etwas Unterhaltsames für mündige Bürger. Folge den Zeichen, äh Links. Euer Michael.

>> via Meedia: Gewerkschaften starten WAZ-Frustblog

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One Response to WAZ up?

  1. […] aufbereitet, sinnvoll beobachtet. Andererseits IST das Internet der Newsroom und Zeitungen, die einen solchen haben, versuchen diesen Fakt zu imitieren (so wie Tiere mit Ihren Farben gefährliche Arten […]

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