Museumsreif


“Nach Ansicht der AGOF ver­liert die Mess­grö­ße Page­im­pres­si­on zur Bewer­tung von Online­wer­be­trä­gern ste­tig an Bedeu­tung”

Nach mei­ner Ansicht hät­te sie das vor 10 Jah­ren schon tun sol­len.

bedingt unter ande­rem durch die Eta­blie­rung des Uni­que User

Der steht in jeder Ser­ver­Sta­tis­tik direkt dar­un­ter. Hät­te man also auch gleich neh­men kön­nen. In Wirk­lich­keit hat sich aber auch der Nut­zer als Meß­kri­tie­ri­um längst über­holt.

Es ist, als gäbe es zwei Wel­ten in der Online Wer­bung. Auf der einen Sei­te AGOF und IVW, die nicht mehr als Geschichts­be­wäl­ti­gung in der Wer­bung betrei­ben. Auf der ande­ren Sei­te Web­fir­men, wie Goog­le und die Affi­lia­te Mar­ke­ter, die seit Jah­ren erfolg­reich Trans­ak­ti­ons­kri­te­ri­en zur Mes­sung anbie­ten -> Kos­ten pro Klick und Kos­ten pro Trans­ak­ti­on. Was war noch­mal das wich­tigs­te Merk­mal digi­ta­ler Medi­en? Rich­tig, Inter­ak­ti­on. Also braucht es auch ein inter­ak­ti­ves Meß­kri­te­ri­um. Oder lie­ge ich da falsch?

Die PI zu moder­ni­sie­ren, das ist, als wür­de man eine neue Aus­stel­lung im Muse­um ankün­di­gen — mit ande­ren Expo­na­ten aus dem Kel­ler. Wäh­rend sich die Anfor­de­run­gen an inter­ak­ti­ve Meß­kri­te­ri­en durch das Web 2.0 noch­mal radi­kal ver­än­dern. Dabei ist Ajax nur ein Teil des Pro­blems. Womit zum Pro­blem auf­ge­wärm­ter Arte­fak­te noch die Kurz­sich­tig­keit kommt.
Ein ver­nünf­ti­ger Ansatz ist wohl nur von der AG Soci­al Media zu erwar­ten.

» via Golem.de: Die Page­im­pres­si­on soll neu defi­niert wer­den
» sie­he auch Eine klei­ne Geschich­te der Reich­wei­te

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