Mercedes-Benz nimmt Stellung

Erst wenn man Teil der Komu­ni­ka­ti­on ist, kann man sie auch steu­ern. Die­ser schö­ne Satz bekommt pro­mi­nen­te Bestä­ti­gung. Nach den vie­len Dis­kus­sio­nen in den Web­logs zum neu­en Sound­lo­go von Mer­ce­des-Benz schreibt Chris­ti­na Frei­er aus der klas­si­schen Wer­bung zur Ent­ste­hung des Sound­lo­gos auf dem Daim­ler- Blog. (Über die Bedeu­tung die­ser “klei­nen Revo­lu­ti­on” sie­he Off-the-Record. )

“Daher war der “Jun­gen­chor” auch auf der “Short­list”, die uns prä­sen­tiert wur­de — und wir waren uns sofort einig, die­ses Sound­lo­go wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. So wur­de es z.B. mit einer wär­me­ren Stim­me aus­ge­stat­tet und gekürzt.”

Ok, wenn ein Sound­lo­go so gefällt, und hier geht es nicht um Geschmack son­dern um ein Brie­fing und die Anfor­de­run­gen an ein Sound­lo­go (“Auf­merk­sam­keit erzeu­gen, zur Mar­ke pas­sen und dif­fe­ren­zie­ren”) erfüllt, muss es auch nicht wochen­lang bear­bei­tet wer­den. Aber vie­le Fra­gen blei­ben im Bei­trag lei­der unbe­ant­wor­tet. Wenn der Sound schon tau­send­mal vor­her ver­kauft wur­de, wie kann man “nach­träg­lich” Rech­te erwer­ben?
Stimmt, jede Mar­ke muss sich dif­fe­ren­zie­ren, also bewusst ein ande­res Sound­lo­go wäh­len, aber das gilt zunächst nur für die Auto­mo­bil­bran­che. Was, wenn Lidl die Sound- CD schon vor­her erwor­ben hat? Zudem bleibt noch die fach­li­che Dis­kus­si­on, ob der Sound wirk­lich zur Mar­ke passt.

Hier kann dis­ku­tiert wer­den:
» Daim­ler-Blog: Ein­bli­cke in einen Kon­zern Mer­ce­des-Benz Sound­lo­go: Die Ent­ste­hung
» via Pod­pimp: Twit­ter

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