Guerilla Marketing für B2B?

Kön­nen Unter­neh­men alter­na­ti­ve Wer­be­for­men für das Mar­ke­ting an Geschäfts­kun­den ein­set­zen? Die­se Fra­ge wird immer wie­der gestellt. Es scheint, als wür­den Unter­neh­men das ger­ne machen, war­ten aber auf Bei­spie­le ande­rer. Ein klei­ner Teu­fels­kreis. Die Grün­de sind vor allem: feh­len­de Erfah­run­gen (48,8%) und schlech­te Meß­bar­keit (26,5%). Dabei sehen nur 5% kei­nen Vor­teil im Gue­ril­la Mar­ke­ting.

Wie kann man die­sen Kreis durch­bre­chen? Recht ein­fach, ver­su­chen Sie es mit krea­ti­ven Givea­way und Fly­er­ak­tio­nen. Mit dem rich­ti­gen Schuss Krea­ti­vi­tät und den Metho­den des Gue­ril­la machen Sie schnell gute Erfah­run­gen. Bei­spie­le aus unse­rer Pra­xis nen­ne ich auf Anfra­ge ger­ne.

Brain­wash nennt 6 gute Grün­de für B2B Gue­ril­la (gekürzt):1) müs­sen auch B2B-Mar­ken in einem emo­tio­na­len Con­text prä­sen­tiert wer­den (weil B2B-Ent­schei­dun­gen nach­weis­lich nicht nur ratio­nal getrof­fen wer­den),
2) ist man­geln­de Wer­be­wir­kung tra­di­tio­nel­ler Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­men­te auch B2B ein Pro­blem
3) man kann spek­ta­ku­lär insze­nie­ren, ohne dabei unse­ri­ös zu erschei­nen
4) bie­ten gera­de alter­na­ti­ve Wege die Chan­ce, eine B2B-Kern­bot­schaft auf den Punkt zu bringen/sich klar abzu­gren­zen
5) sit­zen am Ende immer Men­schen [und die freu­en sich über Abwechs­lung und Humor]
6) sind die sozia­len Ver­flech­tun­gen in der B2B-Bran­che opti­mal, um vira­le Pro­zes­se aus­zu­lö­sen.

» Brain­wash Blog: Gue­ril­la, Viral, Buzz: auch fürs B2B-Mar­ke­ting ein geeig­ne­ter Weg?

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3 Kommentare bei „Guerilla Marketing für B2B?“

  1. Nein, ein Gefühl kann auch das von Wer­tig­keit sein. Es gibt da ein paar schö­ne Vide­os von einem mit­tel­stän­di­gen Lüf­tungs­an­la­gen­her­stel­ler, der z.B. Bol­ly­wood- Fil­me (Indi­en) und Eas­tern (Chi­na) imitiert/synchronisiert, um zu zei­gen, daß bil­lig kei­ne gute Lösung im Geschäft ist… ;-)

  2. Alex/phim.prince sagt: Antworten

    Aber glaubst du nicht, dass die Ver­knüp­fung eines Inves­ti­ti­ons­pro­duk­tes mit emo­toío­na­len Wer­ten (was Gue­ril­la Mar­ke­ting ja oft ver­sucht) dem Pro­dukt “unnüt­ze” Wer­te und somit auch Kos­ten ver­leiht? Es könn­ten also die Käu­fer unnüt­ze Kos­ten (Mar­ke­ting) beim Kauf des Pro­duk­tes idi­ti­fi­zie­ren, und des­halb davon abse­hen?

  3. Kauf­ent­schei­dun­gen wer­den auch im B2B zum Teil emo­tio­nal gemacht des­halb ist das sicher nicht schlecht dem Käu­fer gewis­se Wer­te zu ver­mit­teln.

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