Über Google Chrome ist schon vieles gesagt worden, aber selten so schön, wie in diesem Comic von Google (englisch). Dort werden die Vorteile des Browsers anhand seiner Entwicklung und der Ideen der Entwickler beschrieben. Damit ist die Chrome Dokumentation eines der besten Handbücher überhaupt und ein hervorragendes Beispiel für Andere – auch, weil die Handelnden mit Namen und Gesicht auftauchen.

Was auffällt – das Google Team hat Ideen moderner Betriebssysteme benutzt, um vor allem viele paarallele Prozesse einzeln zu steuern. Damit stürzt nicht mehr der Browser ab, sondern nur noch eine Seite. (Das macht den Browser aber noch lange nicht zu einem Betriebssystem.)

Und das ist gleich der zweite spannende Punkt – die wichtigste Idee zur Entwicklung des Browsers war, daß wir im Internet immer weniger Seiten betrachten – sondern Anwendungen. Web 2.0 eben. Genau deswegen ist Chrome eher ein Web 2.0 Browser, als z.B. Flock. Natürlich kommt das vielen Google- Anwendungen entgegen.

Egal wie man zum Thema Datenschutz steht, daß ein Bundesamt öffentlich zum Boykott eines Wirtschaftsunternehmens aufruft, dazu mit schwammigen Formulierungen und ohne Beweise oder Indizien, finde ich höchst problematisch. Zumal Chrome kaum Anderes macht, als andere Browser…

>> Die technische Dokumentation: Google Chrome
>> via Golem
>> und in lang: create or die

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One Response to Google Chrome – neues Web, neuer Browser

  1. Micha sagt:

    Ich muß auch sagen, dass man noch nicht viel gutes über den neuen Browser von Google gehört hat. Ich finde Google Chrome graphisch sehr anspechend, aber technisch noch nicht ganz ausgereift. Aber ich denke da lässt Google auch nicht mehr lange auf sich warten.

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