Das Online Mar­ke­ting Blog ver­öf­fent­licht eine Reihe von SEO– Tipps (Such­ma­schie­nen­op­ti­mie­rung) für PR– Agen­tu­ren. Dabei stieß ich auf die bis­her sel­ten genutzte Idee, auch Google Adwords Kam­pa­gnen für Public Rela­tion ein­zu­set­zen. Der fol­gende Fall illus­triert das sehr gut:

Google Adwords für PR– Agenturen

Der Such­be­griff “Pay­Pal Sucks” belegt die erste Google– Seite mit Infor­ma­tio­nen, die der Repu­ta­tion von Pay­Pal abträg­lich sind. Da Pay­Pal keine eigene Web­site mit Gegen­dar­stel­lun­gen für die orga­ni­sche Suche ein­ge­rich­tet hat und des­we­gen dort nicht erscheint, ist es der schnellste und ein­fachste Weg Adwords zu schal­ten.
Unter­su­chun­gen zei­gen ja immer wie­der, daß Nut­zer vor allem die ers­ten drei Such­er­geb­nisse und Anzei­gen sehen. In die­ses Blick­feld könn­ten nun z.B. Gegen­dar­stel­lun­gen in der Anzeige ver­linkt werden.

Wer schnell rea­gie­ren muss, kann die Adwords also auch für PR ein­set­zen. Dafür gibt es noch andere Bei­spiele, aber das “Issues Manage­ment”, also die Bewäl­ti­gung kom­mu­ni­ka­ti­ver Kri­sen gehört sicher­lich zu den Über­zeu­gens­ten. Das ist also auch ein gutes Bei­spiel, das zeigt, wie die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dis­zi­pli­nen (in die­sem Fall Wer­bung, Online und PR) zusam­men­wach­sen — sollten.

Die Emp­feh­lung: eine Blog­platt­form instal­lie­ren, in der schnell unter­schied­li­che Web­logs zum The­men– Manage­ment geschal­tet wer­den kön­nen. Diese kön­nen kom­plett im Design der übli­chen Web­site gehal­ten sein, soll­ten aber alle SEO– Werk­zeuge vor­in­stal­liert haben. Im Kri­sen­fall umge­hend Adwords schal­ten und die Web­log­bei­träge zusätz­lich in allen gän­gi­gen Web 2.0 Anwen­dun­gen wie Mis­ter Wong, Twit­ter etc. ver­lin­ken. (Ja, das gehört zu unse­rem Stan­dard­pro­gramm.)
Die meis­ten Men­schen schauen nun ein­mal auf Google, wenn ein Thema “brennt”. Unter­neh­men die dar­auf nicht vor­be­rei­tet sind, geben mehr als nur die Mög­lich­keit zu Infor­ma­tion ab.

Hier noch eine Liste von PR– Maß­nah­men, die für das Inter­net und Google opti­miert wer­den kön­nen, dazu gehört auch, die Inhalte für Platt­for­men wie Flickr und Youtube anzupassen:

  • Pres­se­mit­tei­lun­gen
  • Redak­ti­ons­schrei­ben
  • Online Pres­se­sei­ten der Unternehmen
  • Media kits, ins­be­son­dere als Social Media Opti­miza­tion (SMO)
  • Unter­neh­mens­we­b­logs
  • Fall­bei­spiele (White papers)
  • Online Schu­lun­gen und Demonstrationen
  • News­let­ter
  • Inter­views, die digi­tal publi­ziert werden
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