Für klassische Kampagnen im Social Web hat es sich noch immer als perfekt erwiesen, die Lieblinge des Social Web selber zu thematisieren. Deshalb geht es heute um Katzen. Der Begriff „Katzencontent“ ist für Blogger schon ein geflügeltes Wort. Es wird vermutet, daß es im Internet mehr Katzen- als P…o- Bildchen gibt.

Ein anderes Beispiel ist Skittles. Dort wurde das Hobby der Twitterer #Hashtags zu vergeben in das Zentrum der Kampagne gestellt. So sinnbefreit wie spaßvoll, haben hunderttausende den Begriff #Skittles gehasht und einen unglaublichen Wasserfall an Echtzeit- Twits erzeugt. Nett und einfach.

Zurück zu den Katzen. Ikea UK hat eine Nacht lang etliche Katzen durch ein Ikea- Haus stromern lassen und das ganze mitgefilmt. Nicht mehr und nicht weniger. Oder m.a.W., so einfach, daß es schon wieder gut ist. Das gibt natürlich Stunden von Filmmaterial, daß auf 1 Minute Werbespot geschnitten wurde.

Die Katze als authentischer Darsteller im Trend der authentischen Werbung. „These cats were not training for filming – diese Katzen sind keine professionellen Schauspieler“ wie es im Spot so schön heisst. Aber sie machen, was von Ihnen erwartet wird: sie fühlen sich zuhause.

Welcher Katzenliebhaber würde sich da nicht begeistern? Soviel Nähe hat Werbung lange nicht mehr erzeugt. Dabei gibt es nicht nur ungezählte Katzenblogs. In Deutschland lebten 2009 8,2 Millionen Katzen. Das sind fast 3 Millionen mehr als Hunde. Eine dankbare Zielgruppe. Warum wurde die nicht schon früher entdeckt? Nun, was auch immer man von Katzen hält, sie sind aber auch süß.

Via W&V: 4min Making Of:

Nachtrag: eben bei @Hobbes im Twitterstream gefunden – der wissenschaftliche Nachweis, daß Katz noch vor P…o rangieren ;-)

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