Definition von Social Media

Der Begriff “Soci­al Media” lässt sich schnell miß­ver­ste­hen, da “sozi­al” fest belegt ist. Nun bemü­hen sich eini­ge Web­grö­ßen um eine Defi­ni­ti­on.

“1 — soci­al media descri­bes the online tools that peop­le use to sha­re con­tent, pro­files, opi­ni­ons, insights, expe­ri­en­ces, per­spec­tives and media its­elf, thus faci­li­ta­ting con­ver­sa­ti­ons and inter­ac­tion online bet­ween groups of peop­le. The­se tools inclu­de blogs, messa­ge boards, pod­casts, micro blogs, lifestreams, book­marks, net­works, com­mu­nities, wikis, and vlogs.

Mei­ne Defi­ni­ti­on:

Medi­en, die durch gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten ent­ste­hen.

Ein Event wäre in die­sem Sin­ne ein kurz­fris­ti­ges, sozia­les Medi­um, Face­book ein lang­fris­ti­ges sozia­les Medi­um. Bei­de ent­ste­hen erst durch die Akti­vi­tä­ten der Teil­neh­mer.

Die bekann­tes­ten Bei­spie­le im Web sind: Wiki­pe­dia (Lexi­kon), MyS­pace und Face­book (Sozia­le Netz­wer­ke), Twit­ter und Jai­ku (Kom­mu­ni­ka­ti­on), You­Tube (Video), Second Life (Vir­tu­el­le Wel­ten), Upco­m­ing (Events), Digg and Red­dit (News), Flickr and Zooomr (Foto), Blogtv, Justin.tv, and Ustream (Live­cas­ting), Stick­ham, Your­Tru­man­Show (Online Soap), Izi­mi and Pown­ce (Medi­en), del.icio.us (Lese­zei­chen) and World of War­craft (Online Spie­le).

» via Web­Pro­News: The Defi­ni­ti­on of Soci­al Media
» sie­he auch: Was heisst Soci­al Media?

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4 Replies to “Definition von Social Media”

  1. Ich wür­de die Defi­ni­ti­on noch erwei­tern um:
    …und durch aktiv wei­ter ver­brei­tet wer­den.

    Wenn SEO für Maschi­nen ist, dann ist
    Soci­al Media (was ich mich btw nie traue abzu­kür­zen, aus­ser viel­leicht mit SoMe *ggg*) das ent­spre­chen­de Pen­dant für Men­schen, Leu­te, Indi­vi­du­en.

  2. Defi­ni­ti­on von wiki­pe­dia: Kaplan und Haen­lein defi­nie­ren Soci­al Media als „eine Grup­pe von Inter­net­an­wen­dun­gen, die auf den ideo­lo­gi­schen und tech­no­lo­gi­schen Grund­la­gen des Web 2.0 auf­bau­en und die die Her­stel­lung und den Aus­tausch von User Gene­ra­ted Con­tent ermög­li­chen“. (Kaplan Andre­as M., Haen­lein Micha­el, (2010), Users of the world, unite! The chal­len­ges and oppor­tu­nities of soci­al media, Busi­ness Hori­zons, Vol. 53, Issue 1, p. 59–68.)

  3. Hal­lo Samu, die­se Defi­ni­ti­on fin­de ich unprak­tisch. Zum einen soll­ten sie das “Soci­al Web Media” nen­nen. Zum ande­ren hilft sie für gar nix.
    Es ist mei­ner Mei­nung nach nur eine Zusam­men­fas­sung des all­ge­mei­nen Rau­schens im Web zum The­ma. Wel­che ideo­lo­gi­schen Grund­la­gen sol­len denn die Soci­al Media im Web haben? Es ist wohl bes­ser von “tech­no­lo­gi­schen Beschrän­kun­gen sozia­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on bei Web­me­di­en” zu spre­chen. Und zuletzt geht es nie­mals nicht um den Aus­tausch von “User gene­ra­ted Con­tent”, da die­ser Con­tent nur Mit­tel zum Zweck sozia­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on ist.

    Alles zusam­men hal­te ich die Defi­ni­ti­on von Kaplan/Haenlein pro­vo­kant aus­ge­drückt für den Ver­such das all­ge­mei­ne Geplap­per mög­lichst kurz dar­zu­stel­len, von Leu­ten, die nicht viel prak­ti­sche Erfah­rung haben.

  4. Also ich fin­de sie nicht so schlecht. Kurz ist ja für ne Defi­ni­ti­on nun nicht unbe­dingt ein Nach­teil. Und dass sie eben all das ande­re Rau­schen über Soci­al Media zusam­men­fasst fin­de ich ist eben gera­de das gei­le an die­ser Defi­ni­ti­on. Weil wenn alle das sagen, dann kann es ja nicht falsch sein. Also mei­ner Mei­nung ist das gera­de der Zweck einer Def.: kurz und knapp zu sagen was all­ge­mein mit soci­al media gemeint ist. Aber ist ja eigent­lich auch egal, weil irgend­wie wis­sen wir ja alle was mit soci­al media gemeint ist, ist halt nur schwie­rig es in Wor­te zu fas­sen :-)

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