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	<title>Marketing Welten</title>
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	<description>Kommunikation, Mensch, Technologie und Organisation</description>
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		<title>Social Media Governance — Praxisbeispiele</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Social]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie werden Social Media in den Unternehmen eingeführt, organisiert und gesteuert? Diese Frage bewegte die Teilnehmer eines der Panels auf dem <a href="http://blog.kmto.de/veranstaltungen/social-business-stand-heute-veranstaltungstip/">Digital Marketing &#38; Media Summit</a> 2013, den ich moderieren durfte.</p> <p>Zwei sehr unterschiedliche Unternehmen, nämlich die <a href="http://www.generali-deutschland.de/online/portal/gdinternet/de/content/311198/309172">Generali Holding</a>, globaler Konzern für Finanzdienstleistungen, und der Hersteller von Weltmarktführer für Wechselrichter, die SMA Solar Technology [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie werden Social Media in den Unternehmen eingeführt, organisiert und gesteuert? Diese Frage bewegte die Teilnehmer eines der Panels auf dem <a href="http://blog.kmto.de/veranstaltungen/social-business-stand-heute-veranstaltungstip/">Digital Marketing &amp; Media Summit</a> 2013, den ich moderieren durfte.</p>
<p>Zwei sehr unterschiedliche Unternehmen, nämlich die <a href="http://www.generali-deutschland.de/online/portal/gdinternet/de/content/311198/309172">Generali Holding</a>, globaler Konzern für Finanzdienstleistungen, und der <del>Hersteller von</del> Weltmarktführer für Wechselrichter, die SMA Solar Technology AG, berichteten über Ihre Erfahrungen.</p>
<p>Zu Beginn stellte ich die Frage an die Teilnehmer, was die beiden Unternehmen wohl verbindet? Dann war aber aufgrund der vielen Fragen die Zeit zu knapp, meine Notizen zu den Gemeinsamkeiten zur Diskussion zu stellen. Das möchte ich hier nachholen.</p>
<p>Allgemein gesprochen gilt es, den Mitarbeitern für den Einsatz von Social Media das Unternehmen als Ganzes vor Augen zu führen, denn der Kunde hat diese ganzheitliche Sicht. Zudem tritt der Kunde oft in ganz unterschiedlichen Rollen an das Unternehmen heran. Dabei müssen Abteilungsgrenzen und –bedürfnisse berücksichtigt werden. Die gleichen Erfahrungen <span style="text-decoration: underline;">beider</span> Unternehmen sind folgende:</p>
<ul>
<li>die Gemeinsamkeiten heterogener Teams müssen gefunden werden</li>
<li>es ist immer ein gemeinsames Lernen</li>
<li>Schrittweise vorgehen, egal wie schnell die Kunden es ich wünschen</li>
<li>die Kultur des Unternehmens berücksichtigen</li>
<li>motivierte Menschen finden</li>
<li>Mitarbeiter vieler Ebenen einbinden und repräsentieren, diese zum Helden machen</li>
<li>Autoren identifizieren und unterstützen (nicht jeder, der eine tolle Geschichte hat, kann auch schreiben)</li>
<li>Feedback geben, z.B. die Abrufzahlen eines Mitarbeiterbeitrages diesem mitteilen</li>
<li>die Webnutzung publizieren, das hilft den Spaß an Social Media zu entfachen</li>
</ul>
<p>Wichtige offene Fragen:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 14px;">Was ist Aufgabe des Unternehmens, was ist Aufgabe der Agentur? </span></li>
<li>Wie wird die Balance zwischen “einfach tun” und “professionell planen” gehalten?</li>
<li>Welche Bedeutung haben Offenheit und Transparenz und wie weit gehen diese?</li>
<li>Wo ist die Verbindung zwischen Mitarbeiter– und Kundenkommunikation?</li>
</ul>
<p><em><span style="color: #888888;">Bildquelle: <a href="http://www.euroweb.de/blog/ergebnisse-der-studie-social-media-governance-2011"><span style="color: #888888;">Ergebnisse der Studie Social Media Governance 2011</span></a></span></em></p>
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		<title>Die Evolution der Strategie</title>
		<link>http://blog.kmto.de/strategie/uberblick-zu-strategie/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 07:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Effizient]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenplan]]></category>
		<category><![CDATA[Strategieentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>“Strategie” muss sich ändern, wie alles andere auch. Und wie alles andere auch, muss es auf die Meta-Ebene. Beispiel: Das <a href="http://blog.kmto.de/strategie/adieu-social-media-newsroom-hallo-welt/">Content Marketing bei Coca-Cola</a>, das die letzten Tage hier Thema war. Es wird nicht mehr konzentriert “Top-Content” erzeugt, sondern liquid Content, der im Web zeigen kann, was er kann. Es wurde eine Rahmenstrategie umgesetzt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“Strategie” muss sich ändern, wie alles andere auch. Und wie alles andere auch, muss es auf die Meta-Ebene. Beispiel: Das <a href="http://blog.kmto.de/strategie/adieu-social-media-newsroom-hallo-welt/">Content Marketing bei Coca-Cola</a>, das die letzten Tage hier Thema war. Es wird nicht mehr konzentriert “Top-Content” erzeugt, sondern liquid Content, der im Web zeigen kann, was er kann. Es wurde eine Rahmenstrategie umgesetzt, die in unserer dynamischen, schwer bestimmbaren Welt funktioniert. Jedenfalls besser, als wenn man alles auf eine Karte setzt.</p>
<p>So muss Strategie sein: ein Rahmenprogramm, daß über Jahre ein Leitbild ist, um konkretere Maßnahmenstrategien zu entwickeln, das, was man üblicherweise unter Strategie versteht. Und das alles, um den Kern der Idee Strategie zu erhalten: effizienter &amp; effektiver Einsatz der Mittel in den nächsten Jahren.<br />
Früher verstand man unter “die nächsten Jahre” einen Zeitraum von 10 Jahren, dann wurden es Fünf, heute ist man froh, wenn die Planungen 2 Jahre Bestand haben. Ja, auch deswegen muss sich Strategie ändern.</p>
<p>Dabei entsteht sofort die nächste Frage: Wie soll man denn 5–10 Jahre in die Zukunft schauen? Wer kann in dieser schnellen Welt wissen, was in 5–10 Jahren ist?</p>
<p>Ganz einfach: indem man “Strategie” ändert. Zum einen haben wir viele neue Möglichkeiten, in der Masse der “Big Data” den konsistenten Strom herauszufiltern, die Kernkompetenz, zum anderen ist die Welt nicht annähernd so schnell wie man glaubt.</p>
<p>Dabei braucht man nicht unbedingt “dicke Technologien”, was man braucht, ist die Meta-Ebene. Die Ebene über dem, was aktuell im Bereich Strategie verstanden wird. Das mag grad kompliziert klingen, ist aber im konkreten Fall einfach. Z.B. ist die Trendforschung aus einer “Glaskugeldisziplin” zur angewandten Trendforschung geworden. Dort weiß man ganz gut, was in den nächsten 10 Jahren passiert — aber nicht konkret, sondern als Rahmen für Entscheidungen. Das kann man für die Strategieentwicklung perfekt nutzen — wenn die Strategie ein Rahmen ist und die Entwicklung der Lebensstile mit erfasst. Meta eben.<br />
Ein Beispiel: Gegen 2002 entstanden die ersten Konzepte, wie man eine Blogstrategie für das Content Marketing aufbaut. Da gab es schon mehrere Jahre Erfahrungen damit. Später gab es immer wieder Diskussionen, ob man die Webseite gegen Social Web Inhalte austauscht. An diesen Konzepten hat sich nicht viel geändert. Aber, um zum Beispiel zurückzukommen, hat <a href="http://blog.kmto.de/massnahmen/das-leben-ist-eine-reise-die-freude-bereiten-kann/">Coca-Cola das 2012 als Erster</a> umfassend umgesetzt. Jedes Unternehmen hatte also 10 Jahre Zeit, in diese Richtung zu arbeiten. Die Welt ist nicht so schnell, wie die Timelines der Social Media gerne tun.</p>
<p>Von diesen Beispielen gibt es noch viel mehr. Mir fiel just auf, daß die Marketingmedien gerade in den letzten Wochen mit Themen titelten, die ich schon vor Jahren entwickelt und zu Konzepten ausgebaut und immer wieder in der Praxis getestet habe. Jetzt werden sie “Mainstream”. Viele davon haben mit “Rahmenplanung” zu tun. Die Beispiele zeigen auch, wie diese Rahmenplanung, der Strategietyp von heute, die Inhalte erfolgreich und auf Jahre hinaus lenken kann — oder gekonnt hätte — mit dem Ziel der Effizienz und Effektivität. Zugleich sind die folgenden Beispiele wichtige Eckpunkte jeder Strategieentwicklung heute:</p>
<p>- “Kontext ist King.” Content ist nichts ohne Kontext. Dabei steuert der Kontext, wie Content wahrgenommen wird. Content ist also höchstens “Fuß”, während Kontext “Kopf” ist. Mehr noch: Emotion, das Thema entwickelt sich rasant, braucht immer einen Kontext. Quelle <a href="http://www.wuv.de/blogs/hrmarketingblog/personalmarketing/context_is_king">W&amp;V</a> Hier leider “nur” für Mitarbeiter, höchste Zeit, das in der Kundenkommunikation und überall umzusetzen, denn der Weg zur “Context Excellence” ist weit, das Thema aber bereits präsent.</p>
<p>- “Community Marketing ist wichtiger als Social Media.” Es . gibt . keine . Zielgruppen . mehr. Schon lange nicht mehr. In den 90iger bereits war Imagewerbung zur emotionalen Positionierung ein riesen Thema. Bis heute ist der Wandel zu Communities und Kundengruppen ein zäher, zäher Prozeß. Dabei geht jede Wahrnehmung über die Emotion, ausschließlich über die Emotion — und das ist ein Thema von Communities. Da nutzt es nix, die “Zielgruppen” weicher zu machen. Der Blickwinkel muss ein ganz anderer werden. Dann klappts auch mit den Social Media. Ausnahme: Die Media-Rahmenplanung für sehr große Budgets. Aber auch das nicht mehr lange.</p>
<p>- “Emotionale Bindung als Gradmesser der Kundenbeziehung.” Besser noch als Gradmesser der Marke. Zugleich als Struktur für Markenstrategien. Dank Internet geht das. Ersetzt komplett die “Sympathie” aus dem Markendreiklang, ach was, es ersetzt den ganzen Markendreiklang — und öffnet den Weg zur modernen Markenführung und weiteren, neuen Kennzahlen. Quelle: <a href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/1314-Kundenwert-Studie-Baumaerkte-mit-viel-Luft-nach-oben/41675">forum! Marktforschung GmbH</a></p>
<p>- Blogsoftware als CMS: Nach einem Vortrag vor Jahren auf der CeBit sind die aktuellen Zahlen mehr als beeindruckend. WordPress, die Software hinter vielen Blogs, betreibt heute mehr als 40% aller Webseiten weltweit. Mit großem Abstand vor jedem anderen Content Management System (CMS).</p>
<p>- “Die Jugend zieht sich aus Facebook zurück.” Facebook war, trotz Wurzeln bei den Studenten, nie ein “Jugendmedium”, auch wenn diese mal in Deutschland in Scharen von StudiVZ weg sind. Die aktivsten Stammnutzer — und nur die Aktivität zählt, nicht die Demographie — waren schon immer zwischen 35–45, roundabout. Die Jugend hüpft sowieso von Party zu Party… Quelle: <a href="http://www.ethority.de/weblog/2013/03/05/unattraktiv-wird-facebook-unsexy/">Ethority</a> und viele andere.</p>
<p>- “3D Drucker sind im Kommen.” Dazu hab ich vor vielen Jahren sogar die weltweit erste Strategie plus Vertrieb und Kommunikation gemacht. In Deutschland wohlgemerkt! Was aber wichtiger ist: die 3D-Drucker sind noch “lange im Kommen”, wenn man sie als Endkosumenten-neue-Mikrowelle versteht. Das Ding heisst Rapid Prototyping und da ist es auch gut.</p>
<p>- “Content Based Business” — jetzt Content Marketing genannt, die Organisation von Inhalten, um Markenbildung und Verkauf zu forcieren. Dazu muss man nicht mehr viel sagen. Das Thema ist eigentlich so alt, wie das WWW.</p>
<p>- noch einer zum Schluß: Wearable Computing. Dazu hatte ich Anfang 2000 mein erstes Weblog. Mittlerweile ist das Thema groß, aber eher im “BackEnd” des Internet, daß eben so viel mehr und so viel anderes ist, als ein “Gesellschafts-Betriebssystem”. Aber in dem Thema steckt alles drin, was uns die nächsten 10–20 Jahre im Bereich digitales Marketing beschäftigen wird. Dann explodiert das Internet nicht mehr nur auf die Straße, ins Outernet, wie TrendOne das so gut nennt, dann verwurzelt es sich tief in das Leben selbst. Das aber ist keine Strategie, sondern eine Vision.</p>
<p>Fazit 1: Strategien für 5–10 Jahre sind wieder machbar, wenn man sie auf die Meta-Ebene holt.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bildquelle: <a href="http://www.my-ice.info/ice/?domain=www.igbce-beginner.de&amp;lang=1&amp;fuseaction=extarticle&amp;menu=1020&amp;id=783"><span style="color: #888888;">Baustelle Zukunft</span></a> — Logo der Bundesjugendkonferenz der IG Bergbau, Chemie, Energie</span></em></p>
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		<title>Adieu Social Media Newsroom — Hallo Welt!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Communication]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;">(-&#62; Eine emotionale Beschreibung der <a href="http://blog.kmto.de/strategie/corporate-communication-ala-coca-cola/">Strategie findet ihr hier</a>.)</p> <p>Noch 2009 gewann Coca-Cola einen Preis für den ersten Social Media Newsroom in Deutschland. Heute ist der <a href="http://www.coca-cola-deutschland.de">Coca-Cola Company Relaunch in Deutschland</a>, den wir letzte Woche <a href="http://blog.kmto.de/strategie/corporate-communication-ala-coca-cola/">so ausführlich besprochen</a> haben. Der Unterschied zur alten Seite könnte optisch und inhaltlich kaum größer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">(-&gt; Eine emotionale Beschreibung der <a href="http://blog.kmto.de/strategie/corporate-communication-ala-coca-cola/">Strategie findet ihr hier</a>.)</p>
<p>Noch 2009 gewann Coca-Cola einen Preis für den ersten Social Media Newsroom in Deutschland. Heute ist der <a href="http://www.coca-cola-deutschland.de">Coca-Cola Company Relaunch in Deutschland</a>, den wir letzte Woche <a href="http://blog.kmto.de/strategie/corporate-communication-ala-coca-cola/">so ausführlich besprochen</a> haben. Der Unterschied zur alten Seite könnte optisch und inhaltlich kaum größer ausfallen. Ein deutliches Signal an alle Unternehmen im Land. Denn — gegen alle Klischees — hat dieser Ansatz nichts mit Budget, aber viel mit Professionalität und Mut zu tun. Zwei der Gründe, warum die Marke so stark ist, wie sie ist.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Die alte Seite: <a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Coca_Cola_alte_Webseite_ab2009.png" rel="lightbox[3517]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3537" alt="Coca_Cola_alte_Webseite_ab2009" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Coca_Cola_alte_Webseite_ab2009-300x270.png" width="300" height="270" /></a></td>
<td>Und die neue Seite: <a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Coca_Cola_neue_Webseite_Relaunch_Corporate_Communication_Journey1.png" rel="lightbox[3517]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3536" alt="Coca_Cola_neue_Webseite_Relaunch_Corporate_Communication_Journey" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Coca_Cola_neue_Webseite_Relaunch_Corporate_Communication_Journey1-300x264.png" width="300" height="264" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Coca-Cola Deutschland übernimmt dabei die globale Strategie, die zuerst und erst vor wenigen Monaten in den USA gelauncht wurde und adaptiert sie an die nationalen Bedingungen. Wichtiger als das was man sieht, erscheint mir dabei, was im Hintergrund, im BackEnd des Unternehmens, an Organisation dazu gehört.</p>
<p>Was man sieht erinnert konzeptionell stark an <a href="http://blog.kmto.de/massnahmen/die-bunte-bonbon-community-website-20/">Skittles</a> (auch von 2009), die Corporate Website als Social Media Hub. Dennoch gibt es zwei wesentliche Unterschiede. 1. Skittles benutzte damals das Social Web als Spielwiese für die Produktmarke. Bei der Unternehmenswebseite haben wir es mit “Serious Business” zu tun. 2. Es sieht nicht so aus, als würde das Design und der Ansatz bei der nächsten kreativen Idee wieder verschwinden. Dahinter steckt keine Kampagne, sondern eine Einstellung. Zumal das Wort “Kreativ” an Bedeutung verloren hat, jedenfalls was die egoistische Sicht der Marke “ich bin kreativ” betrifft. Sie wird ersetzt durch eine “soziale Kreativität”, <a href="http://blog.kmto.de/strategie/marke-und-identitat/">das Wir der Marke, die soziale Identität</a>, wenn man so will.<br />
Coca-Cola möchte zum besten Geschichtenerzähler werden und stellt deswegen die “Content Excellence” als Zielmarke auf. Man könnte sagen, die konsequenteste Umsetzung der Forderung nach “Content Marketing” überhaupt. Wobei es weniger um Content geht, als um die Menschen, die sich dafür interessieren. Weshalb die “soziale Kreativität” so wichtig ist. Diese Kreativität kann jetzt von überall kommen. Der Gradmesser für “guten Content” ist die Qualität der Geschichte. Die Qualität bestimmt sich aus “liquid”, verbreitet sich der Content von selbst, und “linked”, hat die Geschichte mit der Marke zu tun.<br />
Um bei der Content Organisation, dem Content Management, zu bleiben: die Inhalte werden wie in USA organisiert, Geschichten vorne, dann Meinungen, Marken, Video, Blog etc.. Warum wie in den USA? Weil das die Art ist, in der unterschiedliche Gruppen von Menschen Inhalte aufnehmen, egal wo in der Welt. Eine wichtige Erfahrung (“Key Learning”) für Alle. Schließlich steckt das Unternehmen viel Hirnschmalz in eine solche Entscheidung, von der nun alle profitieren können.</p>
<p>Das ist, was man sieht, kommen wir nun zum Backend: Die Trennung der einzelnen Disziplinen der Marketingkommunikation ist bei Coca-Cola schon länger aufgehoben. Es wird nicht “integriert gedacht”, sondern — viel mehr — von innen heraus gehandelt. Innen, daß sind die Werte der Marke. Zur Kommunikation dieser Werte gibt es ein Content Team verschiedenster Spezialrichtungen, die eine strategische und taktische Redaktionsplanung haben, rund um die Events und Themen der Marke. Das sind 50% der Geschichten. Die andere Hälfte ist spontan, aktuell und z.T. Ergebnis des umfangreichen Monitorings. (Ja, sprecht mit der Marke und sie wird Euch finden und hören. Guten Tag nach Berlin! ;-)<br />
Die Inhalte kommen aus allen Bereichen des Unternehmens, Mitarbeiter, Produktionsstandorte, Engagements, Kampagnen etc. etc. — und von “draussen”. Entweder als Geschichten von Kunden oder aus dem Alltag, oder, sie werden von denen erzählt, die es besser können, wie bei der Kooperation mit dem bekannten <a href="http://www.youtube.com/user/HerrTutorial?feature=">Videoblogger Sami Slimani</a>, der frei von der Leber in seinem unvergleichlichen Stil Spitzen-Storytelling draus gemacht hat. Richtig gehört: auch andere publizieren Geschichten der Marke und — konsequent — völlig fremde Inhalte werden auf der eigenen Webseite publiziert.</p>
<p>Weiterhin gibt es Kooperationen für die Weiterentwicklung, z.b mit dem Ziel, am dynamischen Storytelling der Zukunft zu arbeiten, eine Antwort auf die “On-Demand-Kultur” unserer Zeit zu finden. Dabei spielen Zahlen, Algorithmen und das SEO eine wichtige Rolle. Überhaupt ist SEO starker Teil der Geschichten, es fällt nur nicht auf, weil es gut gemacht ist. (Zum Beispiel, um Nutzerströme zwischen Coca-Cola, dem Getränk, und Coca-Cola, dem Unternehmen sinnvoll zu routen.)<br />
Apropo Zahlen: die Kennzahlen für den Erfolg des neuen Ansatzes der Coca-Cola Journey, wurden ganz beachtlich in die Höhe geschraubt. Nein, hier geht es bei allem Spaß nicht um Spaß, sondern um <del>Business</del> Spaß.</p>
<p>Für Social Media Nerds: die Integration von Monitoring und Kommunikation hat beim ARD Markencheck seinen Livetest erfolgreich bestanden. Während die unter Medienleuten umstrittene, weil tendenziöse Berichterstattung der ARD, Unternehmen wie Amazon tief geschadet hat, gelang es Coca-Cola, die Diskussionen auf eine Sachebene zu bringen. Falsche Aussagen konnten im Web sofort widerlegt werden. Für PR Nerds: Kommentare von “Coke” schafften es auf die Plattformen der ARD und glätteten die Informationen da, wo sie über die Stränge schlugen. Erfolgreiche De-Eskalation also. Genau hier konnten die Sozialen Medien ausspielen, was allzuoft ein unpassender Rat ist, Dialog und Echtzeit.</p>
<p>Es gäbe noch so viel zu sagen, aber der Bericht hat bis hier schon so viel Lernenswertes, und die Journey der Marke Coca-Cola hat gerade erst begonnen und lässt noch so viel Zeit zum Beobachten, daß ich mit einem Zitat aus der Markenbibel des Unternehmens enden möchte, daß beschreibt, was wir <a href="http://www.coca-cola-deutschland.de/stories/herzlich-willkommen">jetzt live vor uns sehen</a> und das mich mit seiner Mischung aus Business und Idealismus ganz persönlich anspricht:</p>
<blockquote><p>“Throughout my career, I have had the privilege of experiencing our consumers embracing not only our beverages but also the ideals we represent. Whether in a remote outpost of western China or on the bustling streets of New York, New Delphi, or Nairobi, you sense a yearning among people for happiness, friendship, family, and opportunity.<br />
In these places and in so many others, you sense the optimism, the belief that a better day is coming-not just a better business day, but a better day for humanity. Coca-Cola has always represented that optimism, the magical force that underscores and celebrates our humanity.<br />
That’s truly our secret formula.“<br />
<em>Muhtar Kent, Chairman, CEO, The Coca-Cola Company</em></p>
<p>Deutsch:<br />
“Während meiner ganzen Karriere hatte ich das Privileg, zu erleben, wie die Kunden nicht nur unsere Getränke, sondern auch die Ideale für die wir stehen, angenommen haben. Ob in einem chinesischem Aussenposten oder  den geschäftigen Straßen von New York, New Delphi oder Nairobi — du spürst, wie sich die Menschen nach Glück, Freundschaft, Familie und persönlichen Möglichkeiten zur Entfaltung sehnen.<br />
An diesen und vielen anderen Orten kannst du den Optimismus spüren, den Glauben an eine bessere Zeit, nicht nur für das Geschäft, sondern für die Menschheit an sich.<br />
Coca-Cola war immer ein Symbol dieses Optimismus, dieser magischen Kraft, die unsere Menschlichkeit unterstreicht und feiert.</p>
<p>Das ist die wahre “geheime Formel” unseres Erfolges.“<br />
<em>Muhtar Kent, Chairman, CEO, The Coca-Cola Company</em></p></blockquote>
<p>Ein magisches Rezept.</p>
<p><em><span style="color: #888888;"> Bildquelle: Google Search nach Coca-Cola, Screenshot der Top-Ergebnisse, Bild der Marke im (Google-) Web. </span></em></p>
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		<title>Corporate Communication a’la Coca-Cola</title>
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		<comments>http://blog.kmto.de/strategie/corporate-communication-ala-coca-cola/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 14:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">(-&#62; Sachliche Kurzversionen am Ende des Beitrags.)<br /> (-&#62; eine inhaltliche Analyse der <a href="http://blog.kmto.de/strategie/adieu-social-media-newsroom-hallo-welt/">neuen Strategie findet ihr hier.</a>)</p> <p>Dies ist die Geschichte einer Verwirrung. Sogar einer ganzen Reihe davon. Gestern war ich bei Coca-Cola. Kleine Runde. Dem Anlaß entsprechend viel zu klein. Nur drei Blogger waren anwesend, klarer Hinweis: Was wir Euch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">(-&gt; Sachliche Kurzversionen am Ende des Beitrags.)<br />
(-&gt; eine inhaltliche Analyse der <a href="http://blog.kmto.de/strategie/adieu-social-media-newsroom-hallo-welt/">neuen Strategie findet ihr hier.</a>)</p>
<p>Dies ist die Geschichte einer Verwirrung. Sogar einer ganzen Reihe davon. Gestern war ich bei Coca-Cola. Kleine Runde. Dem Anlaß entsprechend viel zu klein. Nur drei Blogger waren anwesend, klarer Hinweis: Was wir Euch hier zeigen, sehen die klassischen Medien erst in einer Woche.</p>
<p>Mein Hirn rattert. Exklusiver Content für Blogger. Wie alt ist der Tip nochmal? Ach, was heisst hier Content, es geht um viel mehr. Es rattert weiter. Huch, Du sitzt ja hier als, ja, als was eigentlich? Influencer. Ahh, ok, klar. Experte, oh, danke. Aber eben auch als Blogger.</p>
<p>Man kann eine Atmosphäre, mehr noch, eine Attitude, in einem relativ kurzen<br />
Text nur als Häppchen weitergeben. Im Nachhinein schien sie mir das Wichtigste.<br />
Attitude war ein beliebter Begriff in den 90er. Er bezeichnet eine Haltung, die bewusst<br />
gelebt wird. Marken brauchen heute genau das.<br />
Absolute Offenheit (bis auf die konkreten Werte der Kennzahlen). Mehr noch,<br />
Lust am Zeigen und Erklären. Fast schon das zwanghafte Warten auf Fragen, um noch<br />
mehr erzählen zu können. Dabei wurde nicht irgendwas offen gelegt, sondern die<br />
Kommunikationsstrategie der Marke. Das war noch vor 10 Jahren ein wertvolles und geheim gehaltenes Asset einer Marke (weshalb Agenturen nur einen Kunden einer Branche haben sollen).<br />
Dabei wird mir erst so richtig bewusst, das die Strategie schon ein Weilchen für Jeden<br />
im Web liegt. Zumindest für jeden, der Zeit und Interesse mitbringt. Zeiten ändern sich.</p>
<p>Aber warum wir? Unternehmenskommunikation, Corporate Communication, hat<br />
klare Zielgruppen. Presse, Investoren, Mitarbeiter etc. etc. Diese Begriffe fielen<br />
sehr, sehr selten. Mein Hirn rattert. Felix, Digital Engagement Mann für Coca-Cola<br />
in Deutschland, spricht immer von Endkunden. Dabei fühlt es sich an, als meint er was anderes. Er spricht so begeistert, auch daß er noch recht neu ist und vieles erst lernen muss und das wir auch deswegen da sind, für mehr Verständnis, von uns zu lernen, und was uns wichtig ist, und ob wir auch noch andere Punkte besprechen wollen und das er nicht sicher ist, wie die Content Strategie genau aussehen wird, weil das ja auch von den Endkunden abhängt. Und und und.<br />
<a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola.png" rel="lightbox[3505]"><img class="alignright size-medium wp-image-3510" alt="Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola-300x159.png" width="300" height="159" /></a>Begeistert halt. Zwischendurch klingelt das Telefon aus Atlanta. Er geht nicht ran. Der Launchtermin ist in wenigen Tagen. Wer einen Websitelaunch kennt, weiß, das der Stress in dieser Zeit als echter Begleiter mit Peitsche neben Dir steht. Er geht nicht ran. In der Pause checkt er heimlich die Mails und sieht wohl, daß das noch ein langer Abend wird. “Hat jemand Appetit, sollen wir mal eine Pause machen? Das Büro ist noch neu und die Klimaanlage hat sich verschworen. Es braucht alles ein bischen Zeit.”</p>
<p>Zeit. Warum wir? Mir kommt ein Gedanke. Ich gehe mental die W&amp;V der letzten Wochen<br />
durch. Meldungen rattern durch den Kopf. Die Erinnerung an spannenden Content. Nichts ist hängen geblieben. Die Meldung, die Coca-Cola nächste Woche an die Marketingmedien schickt, wird eine von Ihnen sein. Eben gesehen, schon vergessen.<br />
Vielleicht sind Blogs ein Ort, wo Menschen noch lesen, Menschen die sich für ein Thema<br />
wirklich interessieren? Vielleicht sind Blogger noch Menschen, die sich für ein Thema wirklich interessieren? Vielleicht sind wir deswegen eine Woche vorher hier? Damit wir Zeit haben, für ein Thema, das es verdient, das sonst in der Medienwelt untergegangen wäre? (Abgesehen davon, daß der erfolgreichste Artikel hier aus dem Jahr 2009 ist. Im Monat immer noch hunderte Male abgerufen wird. Wie wird es mit diesem Beitrag sein, im Jahr 2017? Vier Jahre von jetzt aus? Wird dann noch einer in die Horizont oder Aquisa schauen? Zeit, die nie vergeht. Timeless Time, nennt die Trendagentur TrendOne das.)</p>
<p>Vielleicht meint Felix gar nicht Endkunden? Vielleicht meint er Interessierte? Die alte Howard Rheingold These, noch vor dem Cluetrain Manifest, die Idee der Communities of Interest. Es geht immer um Geschichten. Die Themen sind so vielfältig, daß sie kaum zu fassen sind. Nur die Marke kann das noch zusammenhalten, “Freude”, “Gemeinsam”. Dabei spricht er von den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, “Freude”, “Gemeinsam”, vom Ablauf der Produktion. Die Pressesprecherin ergänzt um kleine, spannende, globale Geschichten zum Thema Wasser vor Ort. Grundlagen für “Freude” und “Gemeinsam”. Verschiedene Geschichten, verschiedene Interessen. So vielfältig wie das Web.</p>
<p>Da fällt mir ein Model von 2001 ein. Grundlage zum Umbau einer weltweiten PR-Agentur:<br />
In der Zukunft reden Unternehmen nicht mehr mit Agenturen, die mit der Presse reden, die mit den Lesern reden. In Zukunft reden alle mit allen, wann und wie sie wollen.<br />
12 Jahre ist das nun her. Exakt diese Zukunft sehe ich nun vor mir. Schon bin ich ein wenig weniger verwirrt. Herrschaften, wie die Zeit vergeht. Der Blogger als Experten-Knoten zwischen Unternehmen, Agentur, Presse und Interessierten. Passt. Inhalte mit Mehrwert. Passt.</p>
<p>Zufällig fällt mir eine tränenrührende Geschichte am Rande der ITB ein. Früher war Olympia das Fest von Körper und Geist. Seltsamerweise wurde beim Olympia der Neuzeit nur der Körper reaktiviert. Seit einigen Jahren gibt es von der Delphi Group gleichzeitig zur Olympiade die Olympiade der Künste. Um den Geist zurück zu bringen. Die Jugend der Welt im kulturellen Wettstreit. Da gibt es auch den Computer und das Internet als soziale Künste [sic!]. Freude, Gemeinsam. Der Wettstreit findet bei der nächsten Olympiade übrigends am historischen Ort  in Delphi statt. Ein Startschuss an die Welt? Am Tisch wird fleissig notiert. Austausch. Kommunikation in beide Richtungen. Plötzlich überlege ich weiter: Wenn Coca-Cola dieses Ereignis genauso sponsern würde, wie den Sport, dann hätte es eine echte Chance. Sport = Spaß, Kultur = Freude. Der Pfad zu einer wertehaltigeren Marke?<br />
Angenommen Coca-Cola sponsert das: Wahrscheinlich wird die unscheinbare Dame von der Delphi Group an Ihrem unscheinbaren Stand auf der ITB nie erfahren, wo der Geldsegen herkommt. Was ich sagen will, so verschlungen und unabhängig von Zeit und Raum und Nation und soz. Klasse sind die Entscheidungswege heute. Diese Art der sozialen Kreativität kann, ja, darf man nicht kontrollieren. Das ist es, was für mich “Liquid” Content meint. Eine der beiden Kernideen der Strategie. “Die Geschichten müssen so gut sein, daß wir sie gar nicht mehr kontrollieren können.” Mutig.</p>
<p><a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola_2.png" rel="lightbox[3505]"><img class="alignright size-medium wp-image-3509" style="margin: 5px;" alt="Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola_2" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Glaceau_Geschichten_Storytelling_Produkte_CocaCola_2-300x164.png" width="300" height="164" /></a>(In der Welt der Geschichten spielt Zufall eine spannende Rolle. Während alle von Geschichten sprechen, gehe ich zum Kühlschrank und teste ein neues Getränk, daß es erst in drei Großstädten gibt. Bei der Suche auf dem Etikett, was das für ein Getränk ist, stoße ich direkt auf das hier:)</p>
<p>Warum schweife ich ab? Weil es zu Beginn auch darum ging, daß Marketingkommunikation für die Kunden keine Werte schafft. Und das das aufhören muss. Sinn im Marketing? Werber ohne schlechtes Gewissen und innere Leere? Die Mad Men endlich ad acta?<br />
Aber hier sitzen keine Werber. Hier sitzen PR-Leute und sprechen von Beziehungen. Exakter, sie leben sie just gerade vor. “Content Excellence”, das neue strategische Ziel von Coca-Cola, hat mit Content nur wenig zu tun. So wie die vorherige “Creative Excellence”, schönen Content erzeugt hat, so soll die neue Strategie schöne Beziehungen erzeugen. Dafür muss man Vertrauen, statt Kontrollieren. Damit verabschiedet sich Coca-Cola von vielem, was der Markenführung bislang heilig war.</p>
<p>Und implizit denke ich die ganze Zeit, ahne, fühle, das ganze Ding hier wird mächtiger, als jede Werbekampagne für eine der Produktmarken. Das Markendach löst sich von der Flasche. Corporate wird wichtiger, als Produkt. Der Corpus Spiritus. Die Marke. Didel didel dit di dit dit … the real thing… zwitschert es in mir.<br />
(Nachtrag: Ich lese gerade in der Markenbibel, daß der Slogan aus meinem Geburtsjahr ist, 1969. Herrschaften, wie die Zeit vergeht.)</p>
<p>Zeit bleibt, Zeiten ändern sich. Auf der Coca-Cola-Markenbibel steht vorne das Jahr 1886. Die Marke erfindet sich gerade komplett neu — und bleibt doch die Alte. Sie verdient Geld, in guten wie in schlechten Zeiten. Sie gibt immer mehr davon für sinnvolle Dinge aus. Immer weniger für Werbung. Dennoch ist das Ergebnis Werbung. Zeit.Geist.Sinn.<br />
Eine Blogplattform namens Live Journal war mal sehr bekannt. Das Blog als Begleiterin<br />
des eigenen Lebens. So ähnlich kann man sich die Coca-Cola Journey vorstellen. Die<br />
Webseite als “Live Journal” der Marke, daß irgendwie zum “Life Journal” wird. Meine Nachbarin bemerkte, daß die Leute jetzt mit der Marke reden können. Das sie immer lebendiger wird. Re-Vival. Eine gute Marke ist zuverlässig. Zumindest daran darf man glauben.</p>
<p>Gestern hat mich diese Marke richtig verwirrt. Sie hat meine Klischees, meine Erwartungen und meine Hoffnungen durcheinandergewirbelt. Das sitzen Leute, die meinen es ernst. Ein tiefer Blick in eine neue Zeit. Junge Leute, die im Leben Sinn spüren wollen. (Hört man aus Social HR Kreisen immer öfter.) Die Ihre Lebenszeit für etwas einsetzen, daß größer ist als sie, älter, so global, wie sie sich fühlen.<br />
Und dann sagen sie: Wir haben gerade erst begonnen. Es klingt wie: Die Marke ist auf einer Reise, wir haben Ihr einen Koffer mit auf den Weg gegeben, gepackt, so gut wir können. Wir wissen auch nicht, wo es hingeht. Es scheint aber ein großer Spaß zu sein, sie dabei zu begleiten. Es wäre schön, wenn ihr uns auch begleiten wollt. Also, äh, ihr wisst schon.<br />
Aah. Ich verstehe. Das hier gerade ist moderne Corporate Communication, die wiederum moderne Corporate Communication vorstellt. Das ist ist Kommunikation. Nicht als: publiziere das für uns, sondern als: könnte das für dich interessant sein? Und: wirklich schön, daß du gekommen bist.</p>
<p>Deswegen sind wir also da. Begleitung kennt man von klassischen Medien nicht. Dabei<br />
würde “Journey” so gut zu “Journalist” passen. Tut es aber nicht. Trust me.</p>
<p>Da war viel Verwirrung weg. Mit Reisen kenne ich mich ein bischen aus. Eines weiß ich<br />
gewiß: Reisen sind immer dann am Besten, wenn sie ins Ungewisse gehen, mit viel<br />
Mut angegangen werden und ein einfacher, aber gut gepackter Koffer dabei ist. Von diesen Reisen erzählt man sein ganzes Leben lang.<br />
Reisen passt gut zu Blogs, denn Reisen bildet (die Freuden des Beraters ;-) und man hat einfach viel Spaß zusammen. Um die Anfangssilben der Überschrift zu nehmen: CoCoCoCo-create. Ich liebe das 21. Jahrhundert. Es ist das Beste seit langem.</p>
<p>——————————————————————————————————-</p>
<p>tldr;<br />
(Too long; didn’t read)<br />
Die Welt hat sich verändert. Die globalste Marke @CocaCola_De setzt Ihre neue Kommunikationsstrategie so um, daß sie Teil dieser Welt wird.</p>
<p>——————————————————————————————————-</p>
<p>tstu;<br />
(Too story to understand)</p>
<p>Coca-Cola verabschiedet sich von überholten Vorstellungen zur Corporate Communication. Die Trennung von Zielgruppen wird dabei ebenso aufgelöst, wie die Trennung von Märkten. Die Marke wird von innen heraus aktiviert. Das Internet ist nur ein Werkzeug im Rahmen größerer gesellschaftlicher Veränderungen.<br />
Die Marke ist voller Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Die Vielzahl der Medien wird genutzt, um die Geschichten mediengerecht zu verbreiten UND nutzergerecht aufzubereiten. Die Ihnen inne wohnenden Informationen sind nicht mehr für Zielgruppen, sondern für jeden, der sich dafür interessiert.<br />
Die Webseite ist nur der Hub der vielen Interessen von Menschen, die sich in den Geschichten widerspiegeln. So haben Journalisten, Blogger, Mitarbeiter, Umweltaktivisten u.v.a den gleichen Zugang zu Informationen, es liegt an Ihnen, was sie daraus machen. Die Quelle der Geschichte ist unwichtig. Was zählt, ist die Qualität der Geschichte. So kann eine Kundengeschichte genauso wertvoll sein, wie eine Agenturkampagne. Diese werden z.B. durch ein umfassendes Monitoring Teil des Unternehmens.</p>
<p>PS an mich selbst: Coca-Cola wird mit Bindestrich geschrieben. (Und ich weiß, daß dieser kleine Spaß an die beiden richtigen Adressen kommt. Ich sag mal, Geschichten sind nicht<br />
von dieser Welt und finden Ihren Weg ;-)</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Bildquellen: Eigene Fotos aus dem Coca-Cola Büro im Osthafen Berlin. Der Löwe ist einer der vielen Cannes-Lion, die das Unternehmen gewonnen hat, also echt authentisch *LoL*. Die Geschichten sind Aufdrucke des neuen Getränks Glaceau. </em></span></p>
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		<title>Social Business — Stand heute — Veranstaltungstip</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 06:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Monitoring]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das Ende der kleinen Reihe zum Social Business, dem next Step im eBusiness, bildet ein Veranstaltungshinweis, der passender nicht sein könnte:</p> <p>360Grad Social Experiance — das Motto des diesjährigen <a href="http://www.d2m-summit.de">Digital Summit</a> — hat alles auf einmal und auf den Punkt gebracht. Social ist alles, mit allem, überall. Das Web verbindet nicht mehr nur Server [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ende der kleinen Reihe zum Social Business, dem next Step im eBusiness, bildet ein Veranstaltungshinweis, der passender nicht sein könnte:</p>
<p><strong>360Grad Social Experiance</strong> — das Motto des diesjährigen <a href="http://www.d2m-summit.de">Digital Summit</a> — hat alles auf einmal und auf den Punkt gebracht. Social ist alles, mit allem, überall. Das Web verbindet nicht mehr nur Server miteinander, sondern Menschen.<br />
Während die letzten beiden Beiträge sich eher um das Unternehmen, das Enterprise 2.0 drehten, geht es hier wieder um die Kunden. Die Kundensicht hat das Thema “Social” in die Unternehmen gebracht, mit dem 360Grad Ansatz wird es genauso sein — wer ein “Social Business” werden möchte, sollte hier anfangen, beim Kunden. Dann klären sich auch die internen Strategien. Ich meine, wofür macht man das Ganze eigentlich? Gell?!</p>
<p>Die Höhepunkte des Programms, zugleich die Bausteine der 360Grad:</p>
<ul>
<li>Reichweite und Analyse</li>
<li>Influence und Engagement Management</li>
<li>Content Curation und Marketing</li>
<li>Social Media Governance &amp; Social Experience Management</li>
<li>Keynote-Session: Vom Social Kanal-Management zum Social Experience Management</li>
</ul>
<p>Am 15. und 16. Mai in Hamburg, Seminare zu Monitoring und Communty Management am 14. Mai. Mehr Infos auf der Seite des <a href="http://www.d2m-summit.de/index.html">Digital Marketing &amp; Media Summit</a>.</p>
<p><a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/newcover_001.png" rel="lightbox[3496]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3498" alt="Digital Marketing &amp; Media Summit" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/newcover_001-300x116.png" width="300" height="116" /></a></p>
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		<title>Die SES — Social Enterprise Suite, Software für das Social Business</title>
		<link>http://blog.kmto.de/massnahmen/die-ses-social-enterprise-suite-software-fur-das-social-business/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[kleine Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Business]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Passend zum Beitrag von Vorgestern über <a href="http://blog.kmto.de/zahlen/von-social-media-zum-social-business/">die Entwicklungen zum Social Business</a> eine Liste möglicher Anwendungen, ebenfalls <a href="http://www.cio.de/strategien/2909848/">von der CIO</a> gelistet, aber leider nur als Klickstrecke (weiter unten).<br /> Die beliebtesten Funktionen, die Unternehmen aus den Social Media übernehmen sind: Instant Messaging, Präsenzanzeige, Acivity-Streams, Dokumenten-Sharing, Tagging und Profilseiten.<br /> Das sieht vor allem wie ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum Beitrag von Vorgestern über <a href="http://blog.kmto.de/zahlen/von-social-media-zum-social-business/">die Entwicklungen zum Social Business</a> eine Liste möglicher Anwendungen, ebenfalls <a href="http://www.cio.de/strategien/2909848/">von der CIO</a> gelistet, aber leider nur als Klickstrecke (weiter unten).<br />
Die beliebtesten Funktionen, die Unternehmen aus den Social Media übernehmen sind: Instant Messaging, Präsenzanzeige, Acivity-Streams, Dokumenten-Sharing, Tagging und Profilseiten.<br />
Das sieht vor allem wie ein erweitertes Intranet aus, verändert nun aber auch die Prozesse im Unternehmen. Gut, wenn vorher eine “soziale Kultur” verankert wurde. Die folgende Liste gibt einen guten Überblick zu den Aktivitäten der Hersteller von Software und damit zu den Trends und Strategien. Für kleine und ganz große Unternehmen:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 14px;"><strong>Chatter</strong>, Social Media Software von Salesforce, Vorreiter im Social Cloud Computing, Chatter ist eine Plattform für Profile, Gruppendiskussionen, Filesharing, Feeds melden den Status wichtiger Geschäfte oder Änderungen in der Kundendatei (CRM), das berühmte Radian6 zum Monitoring wird sicher auch bald integriert, SAP kann z.B. eingebunden werden. <em><span style="text-decoration: underline;">Das Hauptfeld ist Vertrieb.</span></em> </span></li>
<li><strong>Jabber</strong>, geliefert von Cisco für Zusammenarbeit und Kommunikation, Conferencing über Webex, Blogs und Wikis gibt es dann über die Enterprise 2.0 Lösung <strong>Quad</strong>, Interaktion mit z.B. Office und Sharepoint eingebaut. <em><span style="text-decoration: underline;">Die Hauptfelder sind Austausch und Conferencing.</span></em></li>
<li><strong>Jive</strong> gehört zu den Traditionalisten. 2001 gegründet, wurde die Softwaresuite mit der Entwicklung der sozialen Medien zur Business Suite ausgebaut. Die Elemente Zusammenarbeit und Kommunikation enthalten so auch Elemente für das Wissensmanagement. Zur Analyse großer Mengen unstrukturierter Daten (Monitoring, Big Data, Echtzeit), wurde Proximity zugekauft. Eine runde Sache, sozusagen der große Mittelständler und Spezialist unter den Anbietern. <span style="text-decoration: underline;"><em>Das Hauptfeld ist (gehobener) Mittelstandssuite. </em></span></li>
<li><strong>Sharepoint</strong> ist das bekannte Flaggschiff von Microsoft und kommt wie erwartet mit einer Unmenge an Funktionalität:  Wikis, Blogs, Newsfeeds, Videoportal, Suche, Profile, Tagging, und Rating. Die Liste der Schnittstellen ist riesig und umfasst weiter Teile der Enterprise-IT, aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, Xing und Linkedin. <em><span style="text-decoration: underline;">Das Hauptfeld ist Zusammenarbeit.</span></em></li>
<li><strong>Smartcloud</strong> ist der Name der großen IBM, womit das Lotuspflänzchen ganz verschwindet. Die Funktionen für das Enterprise 2.0 werden umfassend abgedeckt: Activity Streams, Social Analytics, Wikis, Blogs, Dokumenten-Sharing, E-Mail– und Kalenderintegration. Ein Augenmerk ist die Integration ganzer Geschäftsprozesse (und ja, halbe Prozesse zu integrieren macht wenig Sinn ;-) <em>Das Hauptfeld ist Zusammenarbeit.</em></li>
<li><strong>SocialCast</strong> gehört zum Virtualisierungsexperten VMware und in die Klasse “Mittelstandsfreundlich”. Aus der Social Welt entstanden, bietet SocialCast alles rund um die interner Kommunikation und Zusammenarbeit, aber auch die Schnittstellen zu Lotus Notes, Outlook, Sharepoint etc.. <em><span style="text-decoration: underline;">Das Hauptfeld ist Austausch.</span></em></li>
<li><strong>Streamwork</strong> ist das SAP-Tool, welches ähnlich wie Google+ für Google, die SAP Anwendungen um “Social” erweitern. Besonders sind hier die laufenden Anwendungen wie Agendaplanung, Prioritätenlisten, Ad-hoc-Umfragen, SWOT– und Kosten-Nutzen-Analysen sowie Verantwortlichkeits-Diagramme. <span style="text-decoration: underline;"><em>Das Hauptfeld ist SAP.</em></span></li>
<li><strong>Tibbr</strong> kommt aus einem Haus für Integration und macht genau das: es legt sich wie eine Schicht über alle Möglichen Anwendungen im Unternehmen und macht Daten und Information im Rahmen einer sozialen Kommunikation verfügbar. <span style="text-decoration: underline;"><em>Das Hauptfeld ist soziale Kommunikation.</em></span></li>
<li><strong>Yammer</strong>, gestartet als Twitter für Unternehmen, hat seine Funktionspalette in den letzten vier Jahren deutlich ausgebaut. Beliebte Webfunktionen wie die gemeinsame Terminplanung (siehe Doodle), Gruppenkommunikation und die Bearbeitung gemeinsamer Dokumente sind da. <em>Das Hauptfeld ist schnelle Einführung von Social Media im Unternehmen.</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.genisis-institute.org/?L=1"><span style="color: #888888;">GENISIS</span></a> — First international Institute for SOCIAL BUSINESS — die unter Social Business noch deutlich mehr verstehen, als die Techniker!</em></span></p>
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		<item>
		<title>Von Social Media zum Social Business</title>
		<link>http://blog.kmto.de/zahlen/von-social-media-zum-social-business/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 14:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Irgendwann wird es Ernst mit der Spielerei — an verschiedenen Stellen geht es derzeit um den nächsten logischen Schritt: von den Sozialen Medien zum Social Business. Aktuell gibt <a href="http://www.altimetergroup.com/research/reports/evolution-social-business">Altimeter einen Überblick</a>, wie Unternehmen diesen Weg meistern. Die Punkte 1–3 gehören zum Social Media Management, 4–6 zum Übergang zu einem “Sozialen Geschäftsmodell”. Dabei passiert interessantes [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann wird es Ernst mit der Spielerei — an verschiedenen Stellen geht es derzeit um den nächsten logischen Schritt: von den Sozialen Medien zum Social Business. Aktuell gibt <a href="http://www.altimetergroup.com/research/reports/evolution-social-business">Altimeter einen Überblick</a>, wie Unternehmen diesen Weg meistern. Die Punkte 1–3 gehören zum Social Media Management, 4–6 zum Übergang zu einem “Sozialen Geschäftsmodell”. Dabei passiert interessantes mit dem Begriff “social”, siehe ganz unten:</p>
<p><strong>Schritt 1: Planen</strong> — Recherche und Monitoring, bei Dell waren es 9 Monate — Was passiert zu mir und meinen Themen im Social Web?</p>
<p><strong>Schritt 2: Präsenz</strong> — Kommunizieren Typ 1, also senden. Gut vorbereitet rein in die Kanäle.</p>
<p><strong>Schritt 3: Engagement</strong> — Kommunizieren Typ 2, also austauschen. Nur Inhalte rausjagen nutzt nix, da sie im Social Web gar nicht gesehen werden, wenn sie nicht sozial vernetzt sind. Ergo: Austausch, Dialog, Emotion, soz. Vernetzung, ergo: Engagement erzeugen.</p>
<p><strong>Schritt 4: Formalisieren</strong> — Alle Aktivitäten unter einen Hut bringen, formal im Erscheinungsbild inkl. Stream, und inhaltlich in den Aussagen und im Stil. Hier kommt endlich die Marke durch.</p>
<p><strong>Schritt 5: Ernten</strong> — Zum Einen: Ergebnisse analysieren, Kennzahlen erstellen, also die Geschäftsziele im Blick haben; zum Anderen: Social Media zum Thema im gesamten Unternehmen machen, spätestens jetzt ein abteilungsübergreifendes Team für Social Media gründen.</p>
<p><strong>Schritt 6: Social Business</strong> — Jetzt bleibt nicht mehr viel zu tun, man könnte auch sagen, es fang alles gerade erst an: Die “Social Strategie” verschmilzt nun endlich mit allen anderen Strategien im Unternehmen: Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Produktentwicklung etc. etc.</p>
<p>Wie gesagt: das ist keine “Strategie”, sondern ein Abbild der realen Entwicklungen in (führenden) Unternehmen. Und dann passiert mit dem Begriff “social” was ich oben angekündigt habe: er verschwindet. (Irgendwie logisch, oder?) Die <a href="http://www.cio.de/strategien/2909848/index2.html">CIO, von wo ich diese Ergebnisse habe</a>, schreibt etwas von “holistischer Social Kultur” in Unternehmen mit Social Business. Wo aber bitte ist der Unterschied zwischen Kultur und Social? Dazu ein Digitalpraktiker:</p>
<blockquote><p>Andy Markowitz, Chef der Globalen Digitalen Strategie von General Electric (GE), sagte den Analysten von Altimeter: “Ich mag das Wort “Social” nicht, weil Marketing immer Social ist. Wir nutzen Technologie, um ein Problem zu lösen. Ich spreche lieber von einer digitalen und ganzheitlichen Strategie.”</p></blockquote>
<p>Hier die 6 Phasen der Entwicklung eines Unternehmens zu einem Social Business in der Originalzusammenfassung der Altimeter-Group (Klick vergrößert):</p>
<p><a href="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung-eines-Unternehmen-zum-Social-Business.png" rel="lightbox[3480]"><img class="alignleft size-large wp-image-3483" alt="Entwicklung eines Unternehmen zum Social Business" src="http://blog.kmto.de/wp-content/uploads/2013/04/Entwicklung-eines-Unternehmen-zum-Social-Business-1024x735.png" width="609" height="437" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Bildquelle: <span style="color: #888888;"><a href="http://www.cio.de/strategien/2909848/index2.html">auch von der CIO</a> und aus der Studie der Altimeter Group</span></em></span></p>
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		<title>Praxisseminar: Corporate &amp; Company Blog betreiben, bekannt machen, zielsicher benutzen</title>
		<link>http://blog.kmto.de/workshops/praxisseminar-corporate-company-blog-betreiben-bekannt-machen-zielsicher-benutzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 11:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KMTO</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Social Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren Blogs eingeführt — höchste Zeit für den nächsten Schritt: das Beste aus dem Blog herausholen. Deutschland und Österreich sind im Sommer die Etappen einer Seminarreihe zum erfolgreichen Bloggen (Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt, Wien).</p> <p>Ich werde dort einen Tag lang Tipps &#38; Tricks aus 13 Jahren Bloggen vermitteln. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren Blogs eingeführt — höchste Zeit für den nächsten Schritt: das Beste aus dem Blog herausholen. Deutschland und Österreich sind im Sommer die Etappen einer Seminarreihe zum erfolgreichen Bloggen (Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt, Wien).</p>
<p>Ich werde dort einen Tag lang Tipps &amp; Tricks aus 13 Jahren Bloggen vermitteln. Die Inhalte sind also komplett aus der Praxis. Lernziele sind für Unternehmen, aber auch Agenturen, die Unternehmen beraten und praxisgerechte Strategien entwickeln oder selber besser bloggen wollen:</p>
<ul>
<li>Informiert: Über Vermarktung und Monitoring</li>
<li>Fit: Von Agenda Setting bis Storytelling</li>
<li>Gerüstet: Für Krisen und Shitstorms</li>
</ul>
<p>Der Ablauf folgt vier Schritten mit jeder Menge praktischer Hilfe und Anleitung:</p>
<ol>
<li><strong>Was ist ein gutes Blog?</strong><br />
Beispiele erfolgreicher Blogs, Analyse von innen und aussen (Technik, Aufbau, Inhalte etc.)</li>
<li><strong>Bloggen — Praxistipps für ein erfolgreiches Blog</strong><br />
Wie finde ich Themen? Wie schreibt man gute Blogbeiträge? Wie macht man sein Blog bekannt? Wie erreicht man viel Interesse und Engagement der Nutzer?</li>
<li><strong>Was kann ich mit einem Blog erreichen?</strong><br />
Über Blogger Relations, Agenda Setting, den Einsatz innerhalb einer Social Web Strategie bis zum Umgang mit Problemfällen.</li>
<li><strong>Trainingserfolge festhalten für ihr Blog</strong><br />
Erarbeitung von eigenen ToDos und Schulterblick der Ideen.</li>
</ol>
<p>Je nach Wunsch der Teilnehmer werde ich einen Teil intensiver behandeln.</p>
<p><a href="http://www.marketing-intensiv.de/blogs/registrierung.html">Buchen kann man über die Seite meines Veranstaltungspartners SM:ILe Communication für 390,- zzgl. MwSt. inklusive (echt guter) Verpflegung und Dokumentation</a>. Netzwerken mit Gleichgesinnten ist inklusive — und ausreichend Zeit dafür vorhanden. <a href="http://www.marketing-intensiv.de/blogs/home.html">Weitere Informationen gibt es hier. </a></p>
<p>Zum Schluß noch die genauen Termine. Fragen, Anregungen und Wünsche können gerne in die Kommentare geschrieben werden.</p>
<p>Di. 11.06.2013 — Hamburg<br />
MI. 12.06.2013 — Berlin<br />
Do. 20.06.2013 — München<br />
Fr. 21.06.2013 — Köln<br />
Do. 27.06.2013 — Frankfurt<br />
Fr. 28.06.2013 — Wien</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Bildquelle: Blog-Tips.de — ganz viele Informationen zum guten Bloggen. <a href="http://www.blog-tips.de/haeufigsten-anfaengerfehler-erstellen-blogs/"><span style="color: #888888;">Z.B. wie man Anfängerfehler vermeidet</span></a> — den solltet ihr auch lesen, wenn ihr schon ein wenig bloggt. Denn oft liegen Fehler schon im falschen Start des Blogs. </em></span></p>
]]></content:encoded>
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