Erlösmodelle für Communities

Wie ver­dient man mit Com­mun­ties Geld? Neben der all­ge­gen­wär­ti­gen Wer­bung, zeigt Soci­al­Net­workStra­te­gi­en drei wei­te­re Wege: WoM, Crowd­sour­sing & Soci­al Com­mer­ce. Das Beson­de­re — alle sind inter­ak­tiv, pas­sen also zum Medi­um. Sie nut­zen die Mög­lich­kei­ten der Kom­mu­ni­ka­ti­on, ein Vor­teil den ande­re Medi­en nur bedingt ermög­li­chen. Ich räu­me die­sen Ansät­zen schon immer höhe­re Prio­ri­tät ein.

Die vier Rich­tun­gen einer Inter­net­stra­te­gie (sie­he Vor­trag, Chart 33) — Pre­sence (Infor­ma­ti­on) — Inte­gra­ti­on (Kom­mu­ni­ka­ti­on) — Trans­for­ma­ti­on (Trans­ak­ti­on) — Kon­ver­genz — sind am Ende nur Wege hin zu der Erkennt­nis, daß alle Vier zusam­men gehö­ren. Erst eine inte­grier­te Stra­te­gie schöpft das vol­le Poten­zi­al aus. Genau des­we­gen ist das Inter­net auch ein Mar­ke­ting­in­stru­ment, und kein neu­er Wer­be­ka­nal.

Nun aber zu den drei Model­len:

1) WoM — was TRND macht, näm­lich groß­an­ge­leg­te Pro­dukt­test zum Anfeu­ern der Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da, kön­nen ande­re Com­mu­nities auch. Mar­ken­ar­tik­ler Unter­neh­men kön­nen dazu eige­ne Platt­for­men auf­bau­en, soll­ten aber zunächts die bestehen­den nut­zen (Stu­di­VZ, wer-kennt-wen, Face­book etc.).

2) Crowd­sour­cing — beginnt zeit­lich frü­her. Bereits bei der Ent­wick­lung von Pro­duk­ten, Ver­pa­ckun­gen, Anzei­gen kann man die poten­zi­el­len Kun­den ein­bin­den. Das geht auf offe­nen oder geschlos­se­nen Platt­for­men.

3) Soci­al Com­mer­ce — beginnt nach dem WoM. Das Zusam­men­spiel von Com­mu­nities und z.B. Shop­ping Clubs zeigt, wie gut das funk­tio­nie­ren kann. Die Shop­ping Platt­form muss natür­lich zu den sozia­len Merk­ma­len der Com­mu­ni­ty pas­sen.

Die­se drei Vari­an­ten grei­fen direkt in die Mar­ke­ting- Berei­che Ange­bot und Ver­trieb ein, die drit­te Säu­le Kom­mu­ni­ka­ti­on kann dann ent­spre­chend moder­ner Dia­log- Ansät­ze geplant wer­den.
(Für Pro­fis: des­halb ist die Unter­tei­lung Pro­duct, Pri­ce, Pla­ce­ment, Pro­mo­ti­on unnützt. Pri­ce ist für den Kun­den immer Teil des Pro­duk­t/­Leis­tungs- Mixes, also Ange­bot.)

» via Soci­al­Net­workStra­te­gi­en:Die künf­ti­gen Erlös­mo­del­le für Soci­al Net­works — So wird die Zukunft aus­se­hen

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