Über­le­gun­gen zu einer Dis­kus­sion auf Face­book in der Gruppe Social Web WORLD: Mar­ke­ting 2.0 = Mar­ke­ting 1.0 + Aus­tausch (Sharing). Oder kurz gesagt: das klas­si­sche Mar­ke­ting wird durch die weite Öff­nung zum Kun­den effizienter.

Kun­den bekom­men dabei einen quasi “Mit­ar­bei­ter­sta­tus”:
– als Mit­ar­bei­ter 2.0 und Teil des Unter­neh­mens (Wiki­pe­dia), oder
– als Mar­ken­fan und erwei­ter­ter Teil des Unter­neh­mens (Fiat 500), oder
– als Kunden-Stakeholder im wei­te­ren Umfeld des Unter­neh­mens (MyS­pace, WoM).

Der Aus­tausch kann
– direkt statt­fin­den (Cor­po­rate Blog),
– teil­weise direkt (eigene Com­mu­nities), oder
– indi­rekt (Markt­for­schung im Web 2.0, fremde Communities).

Vari­an­ten für moder­nes Mar­ke­ting:
– Inside– Out -> klas­si­sches Mar­ke­ting ergänzt um Mar­ke­ting 2.0
– Outs­ide– In -> Radi­ka­les Mar­ke­ting 2.0 aus­ge­hend von den Kun­denMar­ke­ting 1.0 ver­stan­den als stra­te­gi­sche, auf Märkte aus­ge­rich­tete Unter­neh­mens­füh­rung mit den Säu­len Ange­bot, Ver­trieb, Kom­mu­ni­ka­tion. Das klass. Mar­ke­ting wird bereits durch das Web 1.0 in den Berei­chen Con­tent (-> Kom­mu­ni­ka­tion incl. Foren) und Com­merce (-> Ver­trieb) erwei­tert. Web 2.0 ermög­licht Ergän­zun­gen im Bereich Ange­bot, wobei die Ele­mente Ver­trieb und Kom­mu­ni­ka­tion damit ver­bun­den sein kön­nen.
Das Web 2.0 bie­tet sehr viele Werk­zeuge. Diese sind nicht immer grund­sätz­lich neu, aber wesent­lich bes­ser als im Web 1.0. Dia­log oder Con­ver­sa­tion ist ein wich­ti­ger Bestand­teil, der Kern ist für mich jedoch der per­ma­nente Aus­tausch mit den Kun­den­grup­pen, der nur zum Teil direkte Kom­mu­ni­ka­tion beinhaltet.

Word of Mouth (WoM) als Stra­te­gie zur inter­ak­ti­ven Mar­ken­füh­rung ist in die­sem Sinne die wich­tigste Schnitt­stelle zwi­schen den Web 2.0 Mar­ke­ting­werk­zeu­gen. Ernst genom­men (also nicht auf wit­zige Videos redu­ziert), bie­tet WoM das stra­te­gi­sche Rüst­zeug für das Mar­ke­ting 2.0.

In die­sem Sinne auch meine moderne Defi­ni­tion von Mar­ke­ting:
Mar­ke­ting is the shared pro­cess to manage an offers PoC.

Wobei der PoC (Point of Com­mu­ni­ca­tion) alle Kon­takte mit dem Ange­bot, den Ver­triebs­we­gen (PoS) und den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len (Wer­bung, PR, Web etc.) beinhaltet.

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» Defi­ni­tion of Mar­ke­ting

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2 Kommentare zu: Was ist Marketing 2.0 ?

  1. Marko Krause sagt:

    Inter­es­san­ter case mit fiat. Auch dei­nen letz­ten Punkt “PoC” Points of Com­mu­ni­ca­ti­ons finde ich span­nend. da wir gerade mit sma­boo ver­su­chen, die gesamte Kette vom Mar­ke­ting bis hin zum Ver­trieb von Pro­duk­ten abzu­bil­den und zu stan­dar­di­sie­ren. Die Wer­bung auf stu­den­ti­schen Note­books ist klar im Bereich Mar­ke­ting ange­sie­delt und ein eye­cat­cher und ice­brea­ker. Sind unsere Mar­ken­bot­schaf­ter ein­mal im Gespräch, ist es für Unter­neh­men natür­lich auch noch span­nend, diese Auf­merk­sam­keit auch für den Ver­trieb zu nutzen.

  2. […] auf der Webi­nale bin. Der Vor­trag beruht auf einem Blog­bei­trag von vor etwas einem Jahr (”Was ist Mar­ke­ting 2.0?”) und fasst zum einen die neuen Erkennt­nisse des letz­ten Jah­res zusam­men, zum anderen […]

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