Wie Dave Winer (Clue­trai­ner und Blo­ger­fin­der) schon so pas­send sagte: Twit­ter ist eine Platt­form, ein Basis­dienst und kein Medium wie TV. Es ist, als hät­ten die Twit­ter– Erfin­der eMail erfun­den und jeder müsste Kunde Ihrer Com­pany sein, um eMail zu nut­zen. Es ist ein Basis– Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst. Des­we­gen meint Dave auch, Twit­ter müsste seine Tech­no­lo­gie kom­plett öff­nen und kos­ten­los zu Ver­fü­gung stel­len. So wie jeder das eMail– Pro­to­koll nut­zen kann.

Im Kern pas­siert das auch schon. In einer Geschwin­dig­keit, die selbst von den Twit­ter– Grün­dern nicht über­schaut wird. Es sind end­lose Anwen­dun­gen ent­stan­den, die auf Twit­ter auf­set­zen. So wie Twit­ter für vie­les nutz­bar ist — das sicherste Zei­chen für einen Basis­dienst — so viele Anwen­dun­gen gibt es auch. Eine gute Star­tUp Idee wäre es also, einen Twit­ter– Cli­ent zu bauen, der ähn­lich wie eMail funk­tio­niert. (Ich habe Kun­den, die mich fast nur noch ant­wit­tern und ganz sel­ten mailen).

(Nach­trag: 2h nach­dem ich das geschrie­ben haben, ging die Mel­dung von Google Wave um die Welt.)

Auf Flickr hat sich jemand die Mühe gemacht, die­ses Twit­ter­verse (Twit­ter + Uni­ver­sum) bild­lich dar­zu­stel­len. Nach die­sem Anblick hat man eine viel bes­sere Idee, was Twit­ter in Wirk­lich­keit ist (wei­tere Infos zu den Apps in den Kom­men­ta­ren auf Flickr und hier:

Das Twit­ter­verse: Twit­ter und seine Anwendungen
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3 Kommentare zu: Twitter ist kein Fernsehen — das Twitterversum

  1. […] [Via] — Eine Über­sicht zu diver­sen Twitter-Applications hier — ähn­lich: The Con­ver­sa­tion Prism, wie kom­mu­ni­ziert eine Marke, Kommunikationskanäle. […]

  2. Hübsch, diese Twitter-Galaxie :)

  3. […] durch­stö­bern des Inter­nets bin ich auf einen schö­nen Blog gesto­ßen und über das Bild von einem Flickr Nut­zer gestol­pert. Er hat sich die Mühe gemacht und […]

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