Wie sollten Marken Twitter einsetzen? Mashable beschäftigt sich mit dem Thema aus einer persönlichen Sicht – und genau das passt auch zu Twitter. Die Empfehlung:

„Marken sollten im Internet keine gesichtslosen Unternehmen sein. Sie sollen Mehrwerte zur Marke und Ihrer Branche anbieten. Eine Marke kann eben mehr repräsentieren als nur sich selbst, sie ist immer auch Stellvertreter einer ganzen Industrie und Ihrer Geschichten.“
(Brands have to be more than just faceless organizations online. They need to offer value added content about their brand/industry/sector. Each brand can represent more than its product or service. It represents a whole industry and related content attached to that industry.)

Twitter ist zunächst ein persönliches Kommunikationsinstrument. Deshalb finde ich es persönlich wichtiger, daß Personen, z.B. Brandmanager, zu Hintergründen der Marke kommunizieren. Wenn jedoch die Marke selbst „spricht“, kann sie sich eine Persönlichkeit zusammenstellen, die sich aus den typischen Typen auf Twitter und den eigenen Markenwerten zusammensetzt (was ein Vorteil der Marke gegenüber dem Unternehmen ist):

Twitter- Typen (Übersetzt von Mashable):

  1. der schüchterne Mitleser
    Folgt nahezu jedem, twittert aber selten selbst.
  2. der kommunikative Schmeterling
    Schreibt fast nur @Antworten an seine Abbonenten.
  3. der Besserwisser
    Weiss immer genau, was für Andere gut ist.
  4. der soziale Intellektuelle
    Liefert nützliche Hinweise, Links und Weiterleitungen.
  5. das Großmaul
    Klickt sich durch die Gegend, um mit jedem Streit anzufangen.
  6. der Egoist
    Erzählt ständig und Jedem von seinen Großtaten.

Neben diesen Reinformen schreiben die meisten Twitterer in einer Mischform, die eben Ihre Persönlichkeit ausmacht. Wobei das „Wording“, also die spezische Ausdrucksweise, der wichtigste Teil der Strategie sein dürfte.

>> via Mashable: Why Brands ABSOLUTELY DO Belong on Twitter

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