Was macht ein gutes Pro­dukt aus? Das es pro­fi­ta­bel ist? Das seine Qua­li­tät gut ist? Wol­len wir sol­che Pro­dukte anbie­ten? Nein, das sind Basis-Anforderungen. Gute Pro­dukte sind cool, so Adap­tive Path in die­ser etwas lang gera­te­nen, aber nach­hal­tig wir­ken­den Präsentation.

“Don’t focus on tech­no­logy and fea­tures. Heck, don’t focus on the “pro­duct.” Focus on the expe­ri­ence you want to create, and build a sys­tem that gets you there.”

Cool sind Pro­dukte, wenn alle drei Schritte ein­ge­hal­ten wur­den. Viele blei­ben bei “Tech­no­lo­gie” ste­cken, soll heis­sen, sie set­zen um, was tech­no­lo­gisch geht. Einige schaf­fen es noch, die Tech­no­lo­gie in sinn­volle Funk­tio­nen umzu­set­zen. Aber nur wenige legen auf die Erfah­rung der Nut­zer wert. Das sind voll­en­dete Pro­dukte, wie die Best­sel­ler Wii oder das iPhone (siehe auch hier — da hab ich Second Life eingereiht).

Es ist ein­fach eine Frage der Anstren­gung und Aus­dauer. Ob Pro­dukt oder Dienst­leis­tung, man muss so lange dran blei­ben, bis man: “the key under­ly­ing prin­ciple of the pro­blem”* und eine “bea­ti­ful ele­gant solu­tion that works”* gefun­den hat.
* Steve Jobs, 1984, Slide 40

Pro­ducts are People“Das bedeu­tet, Men­schen behan­deln viele Pro­dukte wie Lebe­we­sen, geben Ihnen Namen, spre­chen mit Ihnen etc.

Natür­lich las­sen sich sol­che Pro­dukte beson­ders gut ver­mark­ten, denn sie erzäh­len von sich aus eine “Geschichte”, die Men­schen inter­es­siert. Wer­bung kann direkt dort anset­zen und die “Bot­schaft” wei­ter streuen. (Wenn Ange­bote diese “Expe­ri­ance” nicht haben, kann Wer­bung sie auch nicht vor­gau­keln.) Sol­che Pro­dukte haben auch Ihre eigene Vision und sor­gen dafür, daß alle Betei­lig­ten, Mit­ar­bei­ter, Zulie­fe­rer etc. wis­sen, worum es geht und ent­spre­chend moti­viert sind.

Wer wei­ter denkt, beach­tet das Wirt­schaftsSys­tem rund um ein Ange­bot. Dabei kann man die Kom­ple­xi­tät auf ver­schie­dene Teile des Sys­tems ver­tei­len. Ein Bei­spiel ist iTu­nes, wo der iPod abspie­len, aber auch bewer­ten kann. Den Rest macht die iTunes-Software und das Netz­werk. Ein ande­res Bei­spiel sind digi­tale Foto­gra­fie und Flickr.

Die Prä­sen­ta­tion:
» Sli­deShare: Expe­ri­ence Is The Product

Das gilt natür­lich in glei­chem Maße für coole Kommunikation.

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