Wenn das Web 2.0 nun schon überall ist und sich der Anteil der Online Nutzer weiter erhöht, stellt sich die Frage, wie man seine Web 1.0 Strategie anpasst. Das Notizblog der Social Web World diskutiert genau das.
1) die optimale Lösung
Geh dort hin, wo die Nutzer sind – also zu den bestehenden Plattformen wie MySpace, Blogs etc.
2) die wahrscheinliche Lösung
Passe deine bestehenden Webseiten an. Dazu listet Björn eine Reihe der wichtigsten Maßnahmen:
“Dies kann in unterschiedlichen Formen passieren: nur auf der Ebene von bereitgestellten Feedback-Kanälen z.B. durch Kommentarfunktionen zu Artikeln oder Weblog-Beiträgen, durch Dokumentations- und inhaltlichen Kategorisierungsmöglichkeiten wie Tagging, Bookmarking oder gar Themen-Wikis, durch Diskussions- und Vernetzungsmöglichkeiten im Rahmen von Communities und Social Networks.”
Die Zukunft des Internet lässt sich am besten an der Oberfläche zeigen. Die Technologie darunter dient “nur” der Verbesserung des Arbeitens und Lebens im globalen Dorf. Die Mozilla Labs, sozusagen das Zukunftsinstitut der OpenSource Gemeinde, präsentieren in diesem Video, wie sie sich die Zukunft vorstellen.
“Anders als heute stellt sich diese Browser-Zukunft als höchst dynamisch, visuell ansprechend und eng mit dem PC-Desktop verbunden dar. Eine Trennung zwischen verschiedenen Programmen und Inhalten ist kaum mehr zu spüren: Alles ist mit allem vernetzt und verbunden, und der Browser als eigentlicher Desktop des Rechners wird zur Darstellungsfläche für alle denkbaren Inhalte.”
Seit meinem Vortrag hat es mir keine Ruhe gelassen: kann man Weblogs als Website einsetzen? Nun hatten wir selbst Gelegenheit, gleich drei Sites auf einem Wordpress- System aufzusetzen. Fazit: perfekt für kleine Mittelständler. Ein System mit allem drum & dran und vielen sichtbaren und unsichtbaren Funktionen.
Der normale Webnutzer wird den Unterschied gar nicht bemerken – Google hingegen schon, und so war die einfache Abstimmung und Optimierung mit Google Kampagen einer der Hauptgründe für die Umstellung.
Ebenso unsichtbar – die hier abgebildete Site hat unter Presse bereits klass. Blogfunktionen eingerichtet, so daß sich die mittelständische Restaurant-Kette langsam an das Thema herantasten – und problemlos Pressemitteilungen 2.0 veröffentlichen kann. (Einen Twitter Account gibt es natürlich auch schon.)
<%popup(20080806-Restaurant_Berlin_Brechts_Screenshot.jpg|601|434|Beispiel für eine Websites auf einem Weblog System)%>
<%image(20080806-Restaurant_Berlin_Brechts_Screenshot.jpg|301|217|Beispiel für eine Websites auf einem Weblog System - Ihr Restaurant in Berlin - das Brechts)%>
Kann oder soll man Blogsoftware für die eigene Website einsetzen? Zunächst fand ich das Thema nicht sehr spannend, bis ich merkte, daß eine tiefgreifende Frage dahinter steht und die hat selten etwas mit Technologie zu tun: Wie Unternehmen 2.0 sind Sie? Oder klassisch gefragt: Wie kunden-orientiert arbeitet Ihr Unternehmen. Blogsoftware ist vor allem für den Mittelstand eine spannende Alternative, um eine moderne Internetstrategie umzusetzen.
Wie ist unsere Welt gestrickt? Was sind Ihre tiefsten Triebkräfte und strukturellen Merkmale (und Grenzen)? Eine scheinbar philosophische Frage. In Wirklichkeit eher eine Mathematische (und erst in diesem Sinne wieder philosophisch).
Die Kybernetik und ihre interdisziplinäre Denkweise, ihre Idee des Digitalen, des Elektronengehirns und vieles andere wie Teamwork, dynamische Prozesse – das ist die Grundformel unserer Zeit. Und ihr tiefster Makel.
Vor allem die Welt des Marketing und der Kommunikation wird sich grundlegend wandeln müssen. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie meine Kolumne beim PR Blogger.
Das der Gebrauch von eMail langsam zurückgeht, ist einer der aktuellen Trends. Bei eMail, die über das Internet genutzt wird, gibt es dazu erste Zahlen aus UK. Interessant ist auch der Altersunterschied. Es sieht aus, als ginge es um zwei Web- Generationen (siehe hier “E-Mail ist, um die Eltern meiner Freunde zu erreichen”).
“This confirms that social networks are starting to eat into the web-based email providers dominance of the internet messaging market.”
Diese Zahlen sind deswegen so bemerkenswert, weil fast alle Web 2.0 Anwendungen die Kommunikation anders strukturieren.
E-Mail war immer einer der wichtigsten Dienste im Internet, in der Nutzung zum WWW war das Verhältnis lange Jahre 8:1. Das hiess, Kommunikation (E-Mail) war immer wichtiger, als Information (WWW).
Wenn jetzt die E-Mail ins WWW integriert wird, weil Information und Kommunikation eins werden, kann man sich das Potenzial von Web 2.0 sehr einfach ausmalen.