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Twitter ist snm II – der Fall Winnenden

Publiziert: 13. März 2009 in Notizen von KMTO

Welche Aufregung. Vermehrt durch ein Medium, daß Aufregung nicht gut verträgt, zumindest, wenn es um Diskussionen geht. Der Lauf des Alltags, ok, aber das? Dafür ist Twitter wirklich nicht geeignet. Wirklich nicht?

Drei Dinge stehen im Zentrum der Aufregung und auf der Anklagebank: @tontaube, @FOCUSlive und @Twitter überhaupt. Denken wir nochmal an die Definition: Twitter ist social news messaging.

  • Ding 1)

Twitterfrau tontaube schreibt Ihren Freunden: “kommt nicht in die Stadt – keine Ahnung, was los ist, aber kommt nicht in die Stadt”
Eine Kurz- Nachricht für Ihre Freunde also. Einmal geschickt, an alle, die Ihr auch sonst zuhören. Keine für die Medien. tontaube ist keine Journalistin, wird keine Journalistin und will auch keine sein. Man braucht schon jede Menge Ignoranz, um Ihre kurzen Nachrichten auf Twitter mißzuverstehen und ihr was auch immer vorzuwerfen.

Ja, man kann die News im Internet finden. Nein, sie sind nicht für das Internet geschrieben worden. Schluß aus.

Es war nur eine Nachricht für den sozialen Kreis von tontaube. Wer mehr daraus macht und ihr das dann vorwirft, dem gehört die Schuld, nicht umgekehrt. Wenn dieser jemand, Journalisten aus aller Welt, auch noch vom Fach “Fragen und Wiedergeben” sind, umso schlimmer. Hier gehört ein Vorwurf hin. Nirgends sonst.

  • Ding 2)

“Guten Tag, liebe Leser, hier ist wieder Ihr Focus-Online-Live-Team. Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die schlechte: Es gibt zwei weitere Todesopfer. Die gute: Unsere Reporter sind auf dem Weg zum Tatort, der Verkehr läuft flüssig, und die Frisur sitzt.”

So Stefan Niggemeier über das Livetwittern des Magazin Focus. Sehe ich auch völlig anders. Twitter bietet eine spannende Zusatzfunktion – den Kontext. Dieser ist Teil der Nachricht und wird in allen klassischen Medien vernachlässigt. Er kann sogar wichtiger sein, als die Nachricht selbst.
Vielleicht hat der Focus diesen Kontext nicht perfekt rübergebracht, daß kann man in einem so jungen Medium _gemeinsam_ üben. Aber ihn wegzulassen fände ich mehr als schade. Das Zitat ist ja auch deswegen überzeichnet, weil die zeitliche Reihenfolge nicht mehr stimmt. Ein nicht ganz unwesentlicher Teil des Kontext.
Was mich aber richtig stört, ist dieses permanente Gleichsetzen mit den klassischen Medien. An Auswahl eines Nachrichtenkanals war nun wirklich kein Mangel und warum um alles in der Welt, sollte Twitter das Gleiche machen, wie Zeitung, TV, Radio und dpa? Und überhaupt: wer sagt denn, daß ich das Lesen muss? Wer hat denn bitte diesen Unfug vom Bürger- Journalisten in die Welt gesetzt? Hallo?

Die Kunst für die Medien wird es sein Twitter in das Konzert der Kanäle sinnvoll einzuordnen. Dabei sind die sozialen Werte der eigenen Leserschaft das Wichtigste (so wie das für Zeitungen insgesamt wieder wichtiger wird). In diesem Sinne sehe ich auch die Antwort des Focus Online Chefredakteurs. Die Diskussion über den Sinn und die Nutzung von Twitter hat gerade erst begonnen. Gut so. Twitter ist jedenfalls kein dpa- Ticker.

  • Ding 3)

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, wenn man Twitter für irgendwas verantwortlicht macht und nicht die Nutzer? Die Menschen sagen Dinge, nicht Twitter. Wenn also Menschen sich unanständig, falsch oder sonstwie benehmen, liegt das wohl kaum am Tool. Wer immer noch nicht verstanden hat, das digitale Medien keine intensive Kommunikation zu lassen, hat genau jetzt Gelegenheit dazu. Ich persönlich mache auch nicht die eMail verantwortlich, wenn jemand das 20igste Replay mitsendet an 40 möglicherweise, irgendwie, vielleicht relevante Adressaten.
Und wo wir schon beim Menschen sind: so, wie sich viele auf Twitter zum Thema geäußert haben, so tun sie es auch in der Face-2-Face Kommunikation. Das “Nachtwittern” anderer Meldungen zeigt vielleicht am Deutlichsten, daß es um Kommunikation geht, weniger um Information. Im “real life” war es ja nicht anders. Es wird unheimlich schnell einfach alles ausgetauscht. Das ist Sozialverhalten. Es geht um soziale Sicherheit. Wenn also überhaupt: Twitter ist ehrlich. Genau so ehrlich, wie Menschen in Ihren sozialen Netzwerken – Freunde, Bekannte, Kollegen – was auch immer, eben sind oder nicht sind.

Die Art der Kommentare auf Twitter – und überall sonst – ist auch ein Ergebnis unserer Medienlandschaft, was sie berichtet und wie. Die Schuldigen sind irgendwo da draussen. Andacht. Denken. Pause.

Winnenden war weder der erste Twitter- Fall noch der erste Twitter- Fail. Und ich treffe mich mit einem Twitterer, mit dem wir darüber getwittert haben, zum Kaffee. Dann sprechen wir miteinander. Von Mensch zu Mensch. Nächste Woche. Soviel Zeit muss sein. Die Diskussion wird auf allen Kanälen geführt werden und auf jedem anders. Menschen sind unterschiedlich. Medien auch.


Wie Unternehmen Twitter nutzen können

Publiziert: 27. Februar 2009 in Maßnahmen von KMTO

Die Idee des “Echtzeit- Marketing” bekommt ein Gesicht. Innerhalb von zwei Tagen* wiederholt sich ein interessantes Twitter- Phänomen. Zuerst beschwerte sich eine Journalistin auf Twitter, daß sie einen wichtigen Politiker der Liberalen Demokraten (LibDem, UK) nicht an das Telefon bekommt. Dann beschwerte sich ein Kunde – auch auf Twitter – daß der Service von Comcast immer schlechter wird und seltsame Rechnungen auftauchen: “Was für einen Betrug plant Comcast?”.

Das Phänomen: beide erhielten umgehend Antwort und vor allem eine Lösung Ihres Problems. Ein Phänomen ist das aus zweierlei Gründen: zum einen haben beide in einen unsichtbaren, virtuellen Raum kommuniziert, ohne eine Antwort zu erwarten. Zum Anderen haben sie eine Antwort von jemandem erhalten, den sie nicht direkt angesprochen haben. (Der 3. Grund ist vielleicht, daß beide, Partei und Unternehmen überhaupt geantwortet haben.)

Das Comcast Beispiel fand ich gestern im Handelsblatt, dort werden einige gute Beispiele aufgeführt, warum Unternehmen zumindestens zuhören sollten. Denn die Suche nach persönlichen Kommentaren zum eigenen Unternehmen ist unglaublich einfach. Erst nach dem Hören, kommt das Sprechen, wie Klaus Eck im Artikel so schön sagt. Beispiele, wie Unternehmen selber aktiv werden können, finden sich auch:

“Die PR-Agentur Weber Shandwick betrieb zum Beispiel für T-Mobile zum Marktstart des Google-Handys G1 einen Twitter-Kanal, über den das Smartphone verlost wurde. Starbucks beantwortet Kundenfragen, die Fluggesellschaft Jetblue liefert zusätzlich Reisetipps, die Deutsche Bahn twittert sogar ihre Verspätungen. Dell und der Schuhhändler Zappos verkünden Sonderangebote nur für ihre Twitter-Mitleser, Nachrichtenhäuser wie “Spiegel” oder das Handelsblatt versenden ihre Schlagzeilen mit Links auf die Artikel. Bei manchen Redaktionen wie “Welt” oder “Der Westen” ist Twitter gleichzeitig ein Draht zur Redaktion. … MyMüsli bekommt er direkte Anregungen, etwa dass im Sortiment glutenfreie Angebote fehlen.”

Womit wir beim interessantesten Phänomen überhaupt wären: Unternehmen und Organisationen kommunizieren direkt mit Ihren Kunden. In Echtzeit, ohne jede Bekanntschaft. Wenn das mal nicht echtes Direkt- Marketing ist (jenseits der klassischen Maßnahmen). Da eröffnen sich ungeahnte und spannende Möglichkeiten für modernes Marketing. Wir wissen ja, wo einer spricht, hören viel mehr zu. Auch wenn man sie nicht sieht.

* Die 2 Tage sind meine persönliche Zeitspanne, in der ich die beiden Beiträge gelesen habe. Für mich ist das wichtiger, als der tatsächliche Zeitpunkt des Geschehens. Auch hier verändert sich meines Erachtens Wahrnehmung fundamental. Der tatsächliche Zeitpunkt ist nur in Ausnahmefällen wichtig.

Twitter und die Jagd nach dem Follower

Publiziert: 23. Februar 2009 in Ideen von KMTO

Aus der Reihe “Filme, die die Welt nicht braucht.” Wie wichtig sind die Follower- Zahlen auf Twitter?

Die Twitter Charts zeigen, wer die meisten Follower hat. In einem US- amerikanischem Artikel zu “Best Practices for Branded Twitter Accounts” wird mit Reichweitenzahlen nur so um sich geworfen. Dieses C-Movie ist schon einmal an mir vorbeigezogen, damals zu den Anfängen des Bloggens. Und ich finde das zutiefst verwerflich.

  1. Twitter is only for people connecting with people,
  2. Twitter is okay for brands, so long as they have a human face representing them, and
  3. Big brands add value to the Twitter community.

Hallo? Hört jemand zu?
Es ist Rosenmontag, wir ziehen derweil durch die belebten Straßen, also rege ich mich jetzt nicht auf. Aber dieser Follower- Schwanz- Vergleich, den vor allem einige der bekanntesten Twitterer selbst praktizieren, hat nichts mit dem Medium zu tun, schadet selbem nur, hätte man schon aus der Blogosphere besser wissen müssen und ist endlos dämlich. HELaU und AlAaf!

Nachtrag: Natürlich kann jeder selbst entscheiden, wie er Twitter nutzt. Es kann auch ein persönliches Massenmedium sein. Sein voller Nutzen erschliesst sich jedoch nur, wenn man Twitter– Hygiene betreibt, also immer wieder schaut, welche Nachrichten für einen selbst relevant sind. Daraus ist nun der #UnfollowMonday gworden. Bleibt nur noch die Frage, wie man den “Entfolgten” klarmacht, daß nicht persönlich zu nehmen? Am besten ist es wohl, vorher gut zu überlegen, wen man abboniert.


10 Gründe keinen Web 2.0 Junkie zu Daten

Publiziert: 13. Februar 2009 in Ideen von KMTO

Der ultimative Ratgeber für die Karnevalszeit: 10 Gründe keinen Web 2.0 Junkie zu Daten!

Zuerst hat natürlich ein Web 2.0 Junkie geantwortet, aber sind wir das nicht alle ein bischen:

  • Da will mir partout nichts einfallen… #web2.0junkie – und dann ging es gleich weiter:
  1. Er redet die ganze Zeit nur von seiner großen Liebe, seinem Iphone.
  2. Jeder Satz beginnt mit “In deinem Profil steht…”
  3. Beim Bezahlen der Rechnung wird online eine Sammlung gestartet.
  4. Er redet monoton und in kurzen sätzen und statt zu grinsen malt er :-) in die Luft.
  5. Weil er versucht einen Tisch im MySpace zu reservieren.
  6. Weil er – wenn er IHR zu einem richtigen Restaurant “gefollowed” ist – versucht das Essen per PayPal zu bezahlen.
  7. Weil ER wenns dann anschließend zur Sache geht einen LiveStream per Twitter macht und alle seine Follower dran teilhaben lässt.
  8. Statt einem Kind, wird immer das iphone in der “Besucherritze” des Betts schlafen.
  9. Ein web2.0 Junky sucht nach dem Date immer den Logout Button.
  10. Die vertwittern “Don´t click”-Links!

(Den Letzten muss man erklären: gestern ging der erste große Twittervirus “Don’t Click” um die Welt. Es klicken einfach zu viele auf sowas, mit der Folge, daß sich der Virus enorm schnell verbreiten kann.)

Natürlich hatte ich für die Frage einen Hintergedanken, eine Idee – mein 1. Grund, keinen Web 2.0 Junkie zu Daten: ich möchte keine seltsamen Fotos, getaggt mit meinem Namen im Web finden. Junkies haben einfach keinen Respekt vor gewissen menschlichen Grundsätzen. Könnte das mal jemand der Jugend sagen.
(PS: wer von den Zitierten genannt werden möchte: kurze Nachricht an mich und ich setze den Link.)

Noch mehr gute Ideen? Ab damit in die Kommentare.


Twitter ist doof

Publiziert: 23. Januar 2009 in Veranstaltungen von KMTO

Und alles, was doof ist, braucht auch eine Konferenz. So wie Computer. Die sind ja auch doof. Während wir Deutschen uns nicht gerade mit innovativen Ideen hervortun – und deshalb zum Glück Twitter nicht erfunden haben (wäre ja doof) – aber andererseits der größte Messestandort der Welt sind – also die Ideen anderer immer gut organisieren können, sind wir auch die ersten, die daraus ein Konferenzthema machen.

Die heisst dann nicht Twitter09, sondern Microblogging.Conference.09, äh mit Hamburg noch mittendrin. Ist ja wichtig. Hamburg ist schließlich Weltstadt, schon mindestens seit dem 16. Jahrhundert, als Globalisierung noch Rumschiffern bedeutete. Aber zurück zu den Vögeln. Die mögen Krümel, darum wird aus dem endlosen Konferenznamen auch “mbc09″, diesmal ohne Hamburg drin. Das spart Platz beim Zwitschern und lässt sich prima nach suchen, weil das sonst bei Google keiner unbedingt haben will (wäre ja doof).

Die Konferenz offenbart zwei große Themen: Journalisten und Zukunft. Das wirkt seltsam. Ist aber so. Zum einen haben weder Journalisten Twitter erfunden (wäre ja doof), zum anderen geht es in keinem anderen Medium so sehr um das Jetzt und das Gerade. Aber in der Welt 2.0 stehen die beiden Themen irgendwie immer vorne an, obwohl sie nach hinten gehören, und also auch hier.

Wie alle doofen Sachen, hat es das twittern sogar bis Heute zum ZDF geschafft, kommt im Fernsehen und wird von Arnold Schwarzenegger benutzt. Wir kennen das: erst macht Irgendsoeindepp das vor und millionen Lemminge machen es nach. Am Anfang fragen noch einige, wozu das gut sein soll, aber irgendwann sind es so viele, daß die wenigen intelligenten Stimmen verstimmen. Das hat Twitter wohl mit den Boygroups gemeinsam. Nur das die eben noch keine Konferenz haben (wäre ja auch doof).

Nun braucht es gewiss keine Konferenz, um zu wissen, wie doof Menschen sein können – aber es hilft ungemein. Ich z.B. habe Twitter als erste Anwendung auf dem iPhone (oben links, weit vor Telefon, eMail, Internet und iPhone). Auf dem Rechner wird zuerst Twitter gestartet. Ich finde das menschlich. Ich finde das auch ganz unbloggig, egal ob Micro oder nicht. Ich finde das einfach normal. Höchste Zeit also für eine Konferenz. So doof das auch auf den ersten Blick ausschaut. Schließlich machen das sogar Unternehmen. Irgendwann fragen die noch nach dem Twitternamen. Und was sag ich dann? Richtig: Twitter ist doof. Ich zeig’ denen doch nicht wie cool das ist. So. Basta.

MBC09


Twittern im Unternehmen – ein Anwenderbericht

Publiziert: 22. Januar 2009 in Maßnahmen von KMTO

Macht twittern im Unternehmen Sinn? Viele fragen sich noch, ob twittern überhaupt Sinn macht, da liefert die Synaxon AG einen ersten Praxisbericht, der rundherum positiv ausfällt.

“Damian Filipowsky in reply to Alex Kahl: Ich werd verrückt, mit dem Tempo kommt ja nicht mal Stille Post mit.”

Meine Begeisterung fällt noch größer aus, da sich eine alte Vermutung bestätigt: durch digitale Werkzeuge wird wichtige Kommunikation im Unternehmen sichtbar. Durch das Web 2.0 sogar für Alle. Da fängt die kollektive Intelligenz der Mitarbeiter so richtig zu glühen an.
Ich benutze das Verb “twittern”, um den Fokus auf die Kommunikationstechnik zu legen. Als Technologie und Twitter- Tool benutzt Synaxon Yammer, wobei ich present.ly für geeigneter halte.

Anwendungen die sich aus der Praxis ergaben, sind:

  • als klassisches Tätigkeitsberichts-Werkzeug
  • für Projektstatus-Updates
  • Auskunft über den aktuellen Standort und Erreichbarkeit der Kollegen
  • kollaborativer Chat
  • Informationen aus den einzelnen Abteilungen
  • womit die Kollegen aktuell beschäftigt
  • welche Milestone sie gerade gepackt haben

Den gesamten Erfahrungsbericht zu Twittern im Unternehmen gibt es hier:

>> via Synaxon AG Blog: Microblogging beschleunigt die Information – Firefox beschleunigt das Microblogging

PS: “Twittern” ist für gemeinschaftliche Kommunikation wie “Tempo” für’s Naseputzen, die Software hat eine eigene soziale Kommunikationsform erfunden und trägt berechtigterweise Ihren Namen, auch wenn es unendliche technologische Tools dafür gibt.


Twitter für Marken und Twitter Typen

Publiziert: 16. Dezember 2008 in Beratung von KMTO

Wie sollten Marken Twitter einsetzen? Mashable beschäftigt sich mit dem Thema aus einer persönlichen Sicht – und genau das passt auch zu Twitter. Die Empfehlung:

“Marken sollten im Internet keine gesichtslosen Unternehmen sein. Sie sollen Mehrwerte zur Marke und Ihrer Branche anbieten. Eine Marke kann eben mehr repräsentieren als nur sich selbst, sie ist immer auch Stellvertreter einer ganzen Industrie und Ihrer Geschichten.”
(Brands have to be more than just faceless organizations online. They need to offer value added content about their brand/industry/sector. Each brand can represent more than its product or service. It represents a whole industry and related content attached to that industry.)

Twitter ist zunächst ein persönliches Kommunikationsinstrument. Deshalb finde ich es persönlich wichtiger, daß Personen, z.B. Brandmanager, zu Hintergründen der Marke kommunizieren. Wenn jedoch die Marke selbst “spricht”, kann sie sich eine Persönlichkeit zusammenstellen, die sich aus den typischen Typen auf Twitter und den eigenen Markenwerten zusammensetzt (was ein Vorteil der Marke gegenüber dem Unternehmen ist):

Twitter- Typen (Übersetzt von Mashable):

  1. der schüchterne Mitleser
    Folgt nahezu jedem, twittert aber selten selbst.
  2. der kommunikative Schmeterling
    Schreibt fast nur @Antworten an seine Abbonenten.
  3. der Besserwisser
    Weiss immer genau, was für Andere gut ist.
  4. der soziale Intellektuelle
    Liefert nützliche Hinweise, Links und Weiterleitungen.
  5. das Großmaul
    Klickt sich durch die Gegend, um mit jedem Streit anzufangen.
  6. der Egoist
    Erzählt ständig und Jedem von seinen Großtaten.

Neben diesen Reinformen schreiben die meisten Twitterer in einer Mischform, die eben Ihre Persönlichkeit ausmacht. Wobei das “Wording”, also die spezische Ausdrucksweise, der wichtigste Teil der Strategie sein dürfte.

>> via Mashable: Why Brands ABSOLUTELY DO Belong on Twitter