Posts Tagged ‘Suchmachinen’

Google Adwords für PR- Agenturen?

Publiziert: 8. Mai 2009 in Maßnahmen von KMTO

Das Online Marketing Blog veröffentlicht eine Reihe von SEO- Tipps (Suchmaschienenoptimierung) für PR- Agenturen. Dabei stieß ich auf die bisher selten genutzte Idee, auch Google Adwords Kampagnen für Public Relation einzusetzen. Der folgende Fall illustriert das sehr gut:

Google Adwords für PR- Agenturen

Der Suchbegriff “PayPal Sucks” belegt die erste Google- Seite mit Informationen, die der Reputation von PayPal abträglich sind. Da PayPal keine eigene Website mit Gegendarstellungen für die organische Suche eingerichtet hat und deswegen dort nicht erscheint, ist es der schnellste und einfachste Weg Adwords zu schalten.
Untersuchungen zeigen ja immer wieder, daß Nutzer vor allem die ersten drei Suchergebnisse und Anzeigen sehen. In dieses Blickfeld könnten nun z.B. Gegendarstellungen in der Anzeige verlinkt werden.

Wer schnell reagieren muss, kann die Adwords also auch für PR einsetzen. Dafür gibt es noch andere Beispiele, aber das “Issues Management”, also die Bewältigung kommunikativer Krisen gehört sicherlich zu den Überzeugensten. Das ist also auch ein gutes Beispiel, das zeigt, wie die Kommunikationsdisziplinen (in diesem Fall Werbung, Online und PR) zusammenwachsen – sollten.

Die Empfehlung: eine Blogplattform installieren, in der schnell unterschiedliche Weblogs zum Themen- Management geschaltet werden können. Diese können komplett im Design der üblichen Website gehalten sein, sollten aber alle SEO- Werkzeuge vorinstalliert haben. Im Krisenfall umgehend Adwords schalten und die Weblogbeiträge zusätzlich in allen gängigen Web 2.0 Anwendungen wie Mister Wong, Twitter etc. verlinken. (Ja, das gehört zu unserem Standardprogramm.)
Die meisten Menschen schauen nun einmal auf Google, wenn ein Thema “brennt”. Unternehmen die darauf nicht vorbereitet sind, geben mehr als nur die Möglichkeit zu Information ab.

Hier noch eine Liste von PR- Maßnahmen, die für das Internet und Google optimiert werden können, dazu gehört auch, die Inhalte für Plattformen wie Flickr und Youtube anzupassen:

  • Pressemitteilungen
  • Redaktionsschreiben
  • Online Presseseiten der Unternehmen
  • Media kits, insbesondere als Social Media Optimization (SMO)
  • Unternehmensweblogs
  • Fallbeispiele (White papers)
  • Online Schulungen und Demonstrationen
  • Newsletter
  • Interviews, die digital publiziert werden

Suchmaschinenmarketing

Publiziert: 25. November 2008 in Maßnahmen von Administrator

Das Thema SEM (Search Engine Marketing) brennt den Unternehmen praktisch auf den Nägeln, deswegen ein kurzer Überblick aus einem aktuellen Artikel der ONEtoOne Zeitschrift.

“Willkommen im Intranet von Google” so das Fazit der Branchenmesse OMD in diesem Jahr. Alles dreht sich um Google, für die Internernutzer sowieso. Anzeigen, die im Augenblick der Suche erscheinen, sind eine einfache, wie bestechende Idee, die kein anderes Medium bieten kann.

Hier ein paar gute Gründe für Suchmaschinenmarketing und zugleich eine Zusammenfassung der Grundlagen und Trends zum Thema:

Gründe:

  1. kurzfristig wirksam und direkt steuerbar
  2. Suchmaschinen üben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Verbraucher aus
  3. Durch die Suchabfragen kann ich vorqualifizierte User einkaufen. Diesen Kanal gibt es nirgendwo anders.

Performance Marketing

Publiziert: 23. September 2008 in Maßnahmen von Administrator

Aus aktuellem Anlaß ein Überblick zum Thema Performance Marketing. Zum Glück muß ich nicht viel schreiben, denn Alexander Holl hat mit meinem alten Freund Ron Hillmann ein Interview geführt, daß alles sagt. Nicht zufällig heisst Ron in der Szene nur der “SEO Pate”.

Dabei gibt es eine kurze Version:

“Momentan schlägt Google alle anderen Firmen um Längen, um den ROI auf den eigenen Seiten zu erhöhen. Heute sind es Admanager, Analytics und die Webmaster-Tools, die ein ständiges Optimieren ermöglichen. [siehe -> "Die Kunden sind nicht das Ziel, sondern der Weg."]“

Und eine etwas längere:

Museumsreif

Publiziert: 22. September 2008 in Maßnahmen von Administrator

“Nach Ansicht der AGOF verliert die Messgröße Pageimpression zur Bewertung von Onlinewerbeträgern stetig an Bedeutung”

Nach meiner Ansicht hätte sie das vor 10 Jahren schon tun sollen.

bedingt unter anderem durch die Etablierung des Unique User

Der steht in jeder ServerStatistik direkt darunter. Hätte man also auch gleich nehmen können. In Wirklichkeit hat sich aber auch der Nutzer als Meßkritierium längst überholt.

Es ist, als gäbe es zwei Welten in der Online Werbung. Auf der einen Seite AGOF und IVW, die nicht mehr als Geschichtsbewältigung in der Werbung betreiben. Auf der anderen Seite Webfirmen, wie Google und die Affiliate Marketer, die seit Jahren erfolgreich Transaktionskriterien zur Messung anbieten -> Kosten pro Klick und Kosten pro Transaktion. Was war nochmal das wichtigste Merkmal digitaler Medien? Richtig, Interaktion. Also braucht es auch ein interaktives Meßkriterium. Oder liege ich da falsch?

Die PI zu modernisieren, das ist, als würde man eine neue Ausstellung im Museum ankündigen – mit anderen Exponaten aus dem Keller. Während sich die Anforderungen an interaktive Meßkriterien durch das Web 2.0 nochmal radikal verändern. Dabei ist Ajax nur ein Teil des Problems. Womit zum Problem aufgewärmter Artefakte noch die Kurzsichtigkeit kommt.
Ein vernünftiger Ansatz ist wohl nur von der AG Social Media zu erwarten.

>> via Golem.de: Die Pageimpression soll neu definiert werden
>> siehe auch Eine kleine Geschichte der Reichweite

Online Marketing Düsseldorf – OMD – 2008

Publiziert: 19. September 2008 in Veranstaltungen von Administrator

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich als Blogger- Presse akkreditieren lassen. Da muss man natürlich auch schreiben. Da so ein Blogbeitrag – wenn nicht gerade live gebloggt wird – eher einer Kolumne als einem Zeitungsartikel ähnelt, suchte ich ein Weilchen nach meinem Thema.

Mein allerallererster Gedanke beim Betreten der Messehallen (aufgrund geringer Ortskenntnis ohne Anmeldung durch den Südeingang und den Aussenbereich der Halle 10) war: “Anzug- Messe”. Das scheint – bedingt durch das Blasen- Platzen um 2000 und die Notwendigkeit seriös zu erscheinen, um noch irgendein Geld zu verdienen – ein besonderes Merkmal der deutschen Online- Kultur zu sein. (Während Brick&Mortar ja längst den “Casual Friday” zur “Casual Week” weiter entwickelt hat.)

Nur – dieses Thema ist schnell abgehakt: Die OMD zeigt überdeutlich, daß Online- Werbe- Vermarktung erwachsen geworden ist. Klassisches Business mit hohen Umsätzen.
Im TV haben wir 3 Vermarktergruppen, 2x privat, 1x Öffentlich- Rechtliche. Online ist deutlich komplexer. Gäbe es eine umfassende Print- Vermarkter- Messe, sähe sie ähnlich aus. Kunden, mit denen ich gesprochen habe, fühlen sich denn auch leicht überfordert. Ich sehe das eher als “genussvolle Qual der Wahl”. Die große Vielfalt erlaubt uns Kreativen das exakte Plazieren exakt darauf abgestimmter Kommunikationsmaßnahmen. Herrlich ;-)
M.a.W.: Verkäufer in Anzügen überall. Hier wird Geld umgeschichtet. Eine durch und durch professionelle Veranstaltung. Und eine echte Leitmesse. Was soll man dazu noch sagen?

Viel viel spannender war eine kleine Ecke hinten in Halle 11. “Die Kuschelzone”. Ergo, die von roccatune und Sonntagmorgen.de (super lecker Kaffee) gesponserte Bloggerarea. Auch die Vorträge zum Thema Web 2.0 waren übervoll. Naheliegend, daß das mein Thema wurde. Aber während ich mich gerade an den Rechner setze, hat der PodPimp meinen ganzen Artikel auf Twittergröße reduziert:

Learning von der Vermarkter-Messe OMD: Wir, hier, sind sowas von Subkultur… denken die…

Worauf ich hier zurück twitter: “Randgruppen, die keine sind, nennt man Marktnischen” und führe das Ganze dann doch noch ein bischen aus. Denn was an Information und Kommunikation im Web 2.0 über die OMD erzeugt wurde, übertrifft die klassische Kommunikation bei weitem. Oder wenn wir auf die Inhalte schauen: Horizont schreibt: Mobile und Video Werbung wachsen stark. Das Web 2.0 ist voll von OMD Beiträgen in genau diesen Medien.

Unbedingt

Trends & Märkte: Radikaler Wandel im Web

Publiziert: 11. Juli 2008 in Trends von Administrator

Wirklich radikal? Ja. Wenn man bedenkt, daß die stärkste Marke der Welt Google ist und Google “Suche im Web” bedeutet. Es wird einfach viel weniger gesucht, sondern gemacht. Pixelsbi nimmt sich des Themas an und bemerkt aus seiner persönlichen Sicht, was ich als größeren Trend ausmache:

“When I think about it, I really search much less than yet three years ago and 90% of the content I find online, I have discovered through my social network.”

Die Online- Zeit ist begrenzt und wenn die meisten Links (also Informationen) über eine ganze Reihe von Diensten zu mir kommen, die durch mein soziales Netzwerk in ihrer Relevanz gefiltert wurden, dann ist mein Zeithorizont erreicht. Und ich fühle mich nicht unglücklicher dabei ;-)

>> via Pixelsbi: I don't search anymore – I discover

Die perfekte Landingpage

Publiziert: 16. Juni 2008 in Maßnahmen von Administrator

Mal etwas ganz praktisches – der Abschluß einer Online- Kommunikations- Maßnahme ist oft eine Seite, auf die die Nutzer geführt werden, die Landingpage. Sie gehört eigentlich immer dazu und hat viel mehr Wirkung, als ein Link auf die Startseite der Website. Hier gibt es zehn Tipps von Torsten Schwarz, die bei der Gestaltung zu beachten sind:

1. Eine Landingpage einrichten! Wird leider oft nicht gemacht. Dabei kann diese direkt auf die Werbebotschaft zugeschnitten werden.
2. Eine direkte Handlungsaufforderung, die dem Ziel der Werbung entspricht (Kontakt, Bestellung, Reservierung).
3. Weiterführende Informationen direkt zur Anzeige / eMail.
4. Nach Möglichkeit Bilder einsetzen