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Das mobile iPhone Web

Publiziert: 30. Juni 2009 in Zahlen von KMTO

Das unser aller geliebtes iPhone das mobile Internet fördert, ist jedem Nutzer sofort klar. In welchem Ausmaß sich aber Interface, Netzwerke und Applikationen in der täglichen Zeitnutzung der Menschen festsetzen, sollte überraschen. Vor allem die ganzen Nachbauten, die immer noch nicht verstanden haben, daß es nicht das TouchDisplay mit den vielen bunten Icons ist, welches das iPhone so besonders macht.

Die Hälfte aller iPhone- und iPod touch-Nutzer gab in einer Befragung der Mobile Advertising-Plattform AdMob an, häufiger das mobile Web zu nutzen als Zeitung zu lesen. Bei mehr als 40 Prozent übertrifft die Mobile-Internet-Nutzung sogar die Computernutzung des Internets oder das Radiohören.

Zudem wurden demografische Unterschiede zwischen iPhone- und iPod-Nutzern festgestellt. iPhone-Nutzer sind generell älter, 31 Prozent gehören zu den 35- bis 49-Jährigen. Diese Altersgruppe ist beim iPod touch nur zu zwölf Prozent vertreten. Im Kontrast sind 69 Prozent aller iPod touch-Nutzer zwischen 13 und 24 Jahren alt, beim iPhone sind dies nur 26 Prozent. Gesamt sind 74 Prozent der iPhone-Nutzer und 31 Prozent der iPod touch-Nutzer über 25 Jahre alt. Über 70 Prozent sind bei beiden Geräten männlich.

Das kann ich nur bestätigen. Der Antreiber: Bequemlichkeit. Immer online auf alles Mögliche zugreifen können, ohne den Rechner auszupacken, hochzufahren, einzuloggen, Anwendungen zu starten etc. – unbezahlbar.

Für den Unternehmenseinsatz kann man noch bis Ende Juli Sybase iAnywhere kostenlos auf dem iPhone testen.

>> via Gfm Nachrichten: iPhone- und iPod-Besitzer mit hoher Mobile Web-Nutzung

Warum Japaner so wunderbare digitale Arbeiten machen.

Publiziert: 12. Juni 2009 in Notizen, Trends von KMTO

Wer uns kennt, weiß, daß der Design- Kopf von KMTO eine Japanerin ist und das ist kein Zufall. Ich lasse aber mal ein Wettbewerbs-Jury-Mitglied sprechen, dem die besondere Qualität auch aufgefallen ist und der das gut zusammenträgt – vieles davon gilt übrigends auch für Print. Übersetzt aus:

9 Reasons Japanese Interactive Work Is Awesome

1. die Arbeit ist höflich

Sie versucht nicht, ins Auge zu fallen, sondern nimmt sich angenehm zurück. In einer vernetzten Welt, kann man nicht so tun, als ob man besser ist, als andere. Nutzer wissen das zu schätzen.

2. die Arbeit ist von TV Werbung unbeeinflusst

Die wirklich beeindruckenden Arbeiten sind “digital-out” und nicht “TV-in”, soll heissen, sie sind aus dem Netz gedacht und nicht aus einer TV- Werbewelt.

3. die Arbeit ist von einer Kultur der Technologie, Spiele und Comics beeinflusst

  • Spiele – was der Arbeit einen Sinn von Humor, Tiefe & Hineinziehen und Athmosphäre verleiht
  • Comics – verleiht der Arbeit Originalität und Andersartigkeit, Verspieltheit und eine angenehme Flucht von der Realitä
  • Technology – eine Kultur, die positiv mit Technologie umgeht, führt natürlich zu spannenderen Entwicklungen. Dabei sind die visionären Arbeiten nicht zu technisch.

4. Fortschrittliche Kultur im Bloggen und Mobilen Internet

Man nimmt an, daß mehr japanische, als englische Blogs existieren. Zudem ist das mobile Internet seit Jahren schnell und stabil.
Beides führt dazu, daß Japaner besser verstehen, was ein “personal media space” ist – etwas mit dem sich die meisten Agenturen weltweit sehr schwer tun.

5. Vertrieb

Viele Kampagnen finden nicht an einem Platz statt, sondern an vielen, sie sind dezentraler gedacht. Widgets sind entsprechend Standard. Eine Einstellung, die heute im Netz sehr wichtig ist.

6. Ausarbeitung

Typisch ist die Aufmerksamkeit selbst für kleinste Details. Das kann man fühlen.

7. Manchmal wirklich seltsam

Oft finden sich ganz kleine Dinge, die seltsam anmuten. Der Effekt ist aber, daß die Arbeiten frischer wirken und mehr (innere) Aufmerksamkeit erregen.

8. Japanmania

Natürlich ist japanisches Design überall sehr “hip” und die Art der japanischen Exotik spielt in unsere Wahrnehmung mit hinein.

9. Sie haben Spaß an dem, was sie tun

Der Übergang

Publiziert: 2. Juni 2009 in Trends von KMTO

Wie siehst das Internet in Zukunft aus? Der Ex-Wired Chefredakteur, Kevin Kelly, meint, es wird “The One”, die erste Maschine der Menschheit, die niemals ausfällt. Wie gesagt, EINE Maschine. Ein etwas, das in 40 Jahren die Denkkapazität der Menschheit überholt haben wird. Der Preis: Offenheit und Transparenz, denn ohne beides wird the One seine Dienste nicht ausführen können.

Dabei kommt in den Diskussionen, u.a. in den Interviews zur Webinale, immer wieder ein Begriff vor: Ubiquitous. Das Internet wird in Zukunft vor allem eins sein: Unauffällig. Im Hintergrund erfüllt es mit Leichtigkeit in jeder Bedeutung seinen Dienst.

Mashable hat eine interessante Liste von Technologien vorgestellt, die auf diesem Weg sind. Einiges gibt es schon jetzt, anderes entwickelt sich noch. Die spannendsten, weil praktikabelsten Technologien sind:

1. The Arduino – One Tough Little Italian

Ein kleines Chip- Board, daß normale Geräte an die Netzwerke anschließt. So schickt der Backofen einer Bäckerei in London Tweets raus, wenn die frischen Backwaren fertig sind. Das mag sinnlos erscheinen, aber genau das ist der Punkt: die Anwendungsmöglichkeiten sind unendlich.

2. RFID Tags & Transponders

Neben den vielen “offiziellen” Einsatzmöglichkeiten wie RFID im Ausweis oder in der Logistikette, werden die winzigen, billigen Chips immer weiter in die Welt der Dinge vordringen und die Automatisierung des Alltags voranschreiten lassen. Mit RFID bekommen Dinge eine Sprache.

3. Geomagnetic Sensors in Mobile Devices

Mapping ist die neue Lokalisierung: dank allseits verfügbarer GPS- Dienste – und wer hätte vor 5 Jahren gedacht, was wir damit neben Autofahren alles anstellen – müssen wir uns Orte nicht mehr merken. Unser direktes Umfeld hat sich enorm erweitert. Die geo-magnetischen Sensoren verfeinern die Lokalisierung durch GPS nochmal um ein Vielfaches. Das Handy wird damit ausserdem zum Kompass – also nichts wie auf in die Natur, High Tech für High Touch.

4. Optical Pattern Recognition & Augmented Reality

Die Organisation von Daten kann sehr zeitaufwändig sein. Wer seine digitalen Fotomassen sortieren möchte, kann ein langes Lied davon singen. Die Maxi- Single der nervtötenden Tätigkeiten. Neue Bilderkennungsdienste helfen aber nicht nur hierbei – sondern verbinden Daten mit der Realität, zum Beispiel bei der Anreicherung einer Umgebung mit Informationen in Echtzeit. Ein Beispiel: wir halten das Handy auf einer via Mapping gefundenen Spezialbäckerei und erfahren, was die Kunden von dem Geschäft halten und welche Backwaren dort die Besten sind.

5. OpenID, OAuth, and the Identity Graph

Das wichtigste Thema ist bei all’ dem sicher die Sicherheit, ergo Datenschutz. Offene [sic!] Verfahren zur Athentifizierung sind der Weg dorthin. Sie erst geben uns persönlich die volle Kontrolle über die Daten, die wir auf dem Weg zurücklassen oder in denen wir leben.

>> via Mashable: 7 Technologies Shaping the Future of Social Media

13 Ansätze für Apps

Publiziert: 25. März 2009 in Maßnahmen von KMTO

Listenwoche ;-) Die nächste Liste ist auch nicht von schlechten Eltern. Wir sehen, daß sich daß Internet bereits zu einem Application- Web entwickelt hat. Facebook stellt eine Art Übergang dar. Die Plattform lebt nicht mehr von Informationen wie iGoogle oder Netvibes, sondern von Anwendungen mit mehr oder weniger Funktionalität. Insofern sind die 13 Tipps für Anwendungen auf Facebook auch ein erster Anhaltspunkt für Anwendungen im AppWeb, das wiederum auch das Mobile Web darstellt.

  1. Kopiere eine bekannte Anwendung (Copy Another Application)
  2. Verbessere eine bekannte Anwendung (Put a New Twist On A Popular App)
  3. Orientiere Dich an den Feiertagen (Launch Holiday Oriented Applications)
  4. Virtuelle Geschenke, die nicht jeder hat (Niche Gifts)
  5. Übersetze eine bekannte Anwendung in eine andere Sprache (Translate Existing Applications Into A Foreign Language)
  6. Nischen News (Post Outrageous News Feed Stories)
  7. Integriere die Bewertung von Freunden (Integrate a Way to Rate Friends)
  8. Programmiere Anwendungen aus erfolgreichen Fan- Seiten (Turn A Popular Fan Page Into an Application)
  9. Übertrage bekannte Fernsehsendungen (Create the Online Version of a Television Game Show)
  10. Anwendungen sollen eine Kultur widerspiegeln (Create Culturally Oriented Applications)
  11. Ranking- Systeme jeder Art (Create a Ranking System)
  12. Die Nutzer sollen das Gefühl eines Insiders bekommen (Make People Feel Like They’re Part of an Inside Joke)
  13. Kreative und interessante Rätsel (Generate Creative Quizzes)

Die Liste beginnt im Ansatz immer mit bestehenden Anwendungen. Es ist nicht nur viel leichter, sich nach diesen zu richten, es ist fast die einzige Möglichkeit einigermaßen erfolgreich zu sein. Der Acker ist frisch, seine besten Früchte zumeist ein Zufall. Der Meta- Ansatz heisst also Lernen.

>> via 13 Sure Fire Strategies for Launching Successful Facebook Applications

Coca Cola Mobile Marketing

Publiziert: 6. März 2009 in Maßnahmen von KMTO

Mobile ist ja schwer im kommen, so war es auch auf der CeBIT zu hören und eine aktuelle Studie zeigt, daß das Internet 2020 vor allem vom Handy aus genutzt wird.

Schauen wir uns also eine klassische mobile Kampagne an und wie Kunden über verschiedenste Medien aktiviert werden, um das Handy für Werbebotschaften zu öffnen.

Dabei ist die Aktivierung der einfache Teil, wie Robin Karakash, Senior Media & Interactive Marketing Manager, Marketing Communications Coca-Cola GmbH in seiner Präsentation zeigt.

Sein Erfahrungen sind:

  • Relevanz (Pull vs. Push)
  • Mehrwerte schaffen
  • Think in Content & Think Integrated
  • Execute with Consumers in Mind
  • Measure
  • Reapply

Sign of good taste:

Unterwegs – Mobile Trends

Publiziert: 13. Januar 2009 in Trends von KMTO

Jahresanfänge sind für einen Ausblick nach vorne immer gut – hier also einer für den Bereich mobiles Computing von m-trends.org:

2. iPhone Nano

Oder einfach iPhone’s für die Masse, vor allem Teens.

3. Location becomes obsolete

Der nächste Schritt: es wird einfach selbstverständlich, Location Based Services zu nutzen. siehe: Ubiquitous Computing

4. Mobile will boost Virtual Goods consumption

Immer wieder faszinierend, aber virtuelle Güter verkaufen sich Klasse. Wer hätte gedacht, daß für das iPhone schon über 300 Mill. Anwendungen geladen wurde? Nicht alle gegen Geld, aber wo ein Markt ist, kommt auch ein Business Modell (Software -> Services).

5. Mobile Cloud Computing

Technologisch faszinierend: Zugriff auf riesige Rechenleistung über ein winziges Gerät.

6. Mobile SEO becoming increasingly important

Erkärt sich von selbst, ist aber schwerer, als bisher im Web.

7. Mobile Browsers accessing device capabilities

Reichhaltige Anwendungen sind eine logische Folge der Entwicklung und der Browser bleibt das zentrale Hilfsmittel. Er wird sich damit noch stärker in Richtung Betriebssystem entwickeln!

8. Dense physical shopping area’s become a new potential for mobile data consumption

Am Ende kommt wieder alles zusammen: der POS als Werbemedium für Millionen mit traumhaften billigen Tausender Kontakt Preisen (TKP, bieten wir für Berlin schon als Testgebiet an).

9. Mobile Collaboration Services on the rise

Aus der lang ersehten Videotelefonie wird zum Durchbruch gleich die Video- Zusammenarbeit. Komplexere Anwendungen sind auch hier eine logsiche Folge, nicht zuletzt durch weitere Einsparungen bei den Reisekosten.

10. Mobile phone used to trigger disease detection

Der Gesundheitsmarkt ist so fett, daß sich auch das mobile Internet dem nicht verschliessen kann – und manchmal können Sekunden in der Diagnose Leben retten. Auf diesem Sektor entsteht Gro0ßartiges!

>> via Twit von kosmar

Quo Vadis Web?

Publiziert: 19. November 2008 in Trends von Administrator

Während ich über eine Zusammenfassung zur Xtopia nachdenke, finde ich diesen Beitrag von O'Reilly und sehe – das ist wie eine Zusammenfassung. Zugleich ist es ein Ausblick.

Viele fragen sich bereits, was kommt nach dem Web 2.0? Die Antwort gab es auf der Abschlußkeynote der Xtopia (die eine Eröffnungsrede hätte sein sollen!): das Handy ist kein Anhängsel des Computers, der Computer ist ein Anhängsel des Handys! Exakt so erlebe ich es mit dem iPhone. Ich schalte das Notebook sehr viel seltener an.